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29.09.2018 Villigst: Insektenbeobachtungen
K.Habedank: einige späte Flieger im Garten am Winkelstück 8.

von links: Langbauchschwebfliege, Mistbiene (Eristalis tenax), Sumpfschwebfliege, Raupenfliege. Fotos AGON/Habedank, 29.09.2018

16.09.2018 Villigst: Insekten-Beobachtungen, Kolkrabe
K.Habedank: Nur noch eine kleine Fotoreihe aus dem Bereich Bürenbruch. Im Tal Richtung Wannebach ein Kolkrabe ausdauernd rufend, 11.15 Uhr am 16.09.2018

von links: Raupenfliege, Echte Fliege, Raupenfliege, Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 16.09.2018

29.08.2018 Villigst: Insekten
K.Habedank: Fliegendes aus dem Garten Am Winkelstück 8.

von links: Kleine Keilfleckschwebfliege(Eristalis arbustorum, female), Grabwespe(Cerceris arenaria, male), Grabwespe(Gorytes quinquecinctus,male)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 29.08.2018

22.08.2018 Ergste: Große Heidelibelle
U.+D.Ackermann: Da ist sie ja wieder, dachten wir, und erinnerten uns an die Gemeine Heidelibelle vom 16.08.. Bei genauerem Hinsehen war aber ihr Hinterleib nach hinten nicht verbreitert und später auf dem Foto war zu sehen, dass der schwarze Querstrich auf der Stirn an den Augen endet und nicht an diesen noch ein Stück herabläuft. Warum diese Art aber Große Heidelibelle heißt, will sich uns nicht erschließen, denn sie ist gleich groß wie die Gemeine. Sie hatte auch Ihre Eigenart, was den Sitzplatz angeht. Ausgerechnet auf einen gusseisernen Vogelkopf kam sie nach kurzen Flügen immer wieder zurück. Wenn sie sich mal versieht und auf einem richtigen Vogelkopf zu landen versucht, könnte das aber böse für sie ausgehen.

Große Heidelibelle auf ihrem Lieblingssitzplatz. Foto AGON/Ackermann, 22.08.2018
Taubenschwänzchen. Foto AGON/Bullenda, 20.08.2018

20.08.2018 DO-Berghofen: Taubenschwänzchen
H.-G.Bullenda: Besuch aus dem Süden! Das Taubenschwänzchen, das man in den Sommermonaten eher in Süddeutschland  beobachten kann, ist dank der lang anhaltenden Wärme auch bis zu uns vorgedrungen. Ich konnte es in den letzten Tagen häufiger an den Geranien vor dem Fenster beobachten. Obwohl es zu den Schwärmern gehört, ist es tagaktiv. Es scheint Geranien als Nektarquelle zu bevorzugen. Im Schwirrflug, weshalb man es auch als “Kolibrischwärmer” bezeichnet, fliegt es die Blüten an und “tankt” mit seinem ca. 2,5 cm langen Saugrüssel den Nektar. Da es über ein sehr gutes Erinnerungsvermögen verfügt, kehrt das Taubenschwänzchen immer wieder zu seinen einmal gefundenen Nektarquellen zurück.

19.08.2018 Villigst: Insekten
K.Habedank: Einige Fotos aus dem Gebiet südlich von Villigst. Das Bett des Elsebachs ist völlig trocken.

von links: Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea,female), Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum, male), Teichrandschwebfliege (Parhelophilus frutetorum), Kleiner Feuerfalter. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 19.08.2018
Gemeine Heidelibelle. Fotos AGON/Ackermann, 16.08.2018

16.08.2018 Ergste: Gemeine Heidelibelle
U.+D.Ackermann: Wir haben hier zwar keine Heide aber heute zumindest eine Heidelibelle. Es war ein Männchen der Gemeinen Heidelibelle. Sie hat wie auch die Blutrote einen hinten breiteren Hinterleib. Was sie aber von dieser unterscheidet ist der eher gelbrote Hinterleib und der Querstreifen auf der Stirn, der an den Augen noch ein Stück herabläuft. Leider ließ sich kein passendes Weibchen sehen, so dass das Männchen bald unverrichteter Dinge seinen Ausguck am Gartenteich verließ.

16.08.2018 Villigst: Insekten
K.Habedank: noch 3 Insektenfotos aus dem Garten Winkelstück 8.

von links: Raupenfliege (Tachina fera), Schmalbauchwespe (Gasteruption hastator), Grabwespe (Cerceris arenaria, male).
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 16.08.2018

14.08.2018 Villigst: Insektenbeobachtung
K.Habedank: Noch einige Insektenfotos aus dem Garten in Villigst.

von links oben: Beerenwanze, Lederwanze, Heide Feldwespe, Pillenwespe (Eumenes pedunculatus), Keilfleckschwebfliege, Wildbiene. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 14.08.2018

09.08.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Neue Bilder.

von links: Grabwespe (Crossocerus binotatus), Grabwespe (Cerceris rybyensis), Grabwespe (Gorytes quinquecinctus)
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 09.08.2018
Taubenschwänzchen. Foto P.Krüger, 08.08.2018

08.08.2018 Westhofen: Taubenschwänzchen
P.Krüger: Heute morgen an der Röllingwiese ein Taubenschwänzchen.

 

 

 

 

05.08.2018 Villigst und Schmallenberg: Insekten-Beobachtungen
K.Habedank: Eine kleine Auswahl von Insektenfotos vom 5.8.2018.

von links: Schmalbauchwespe(Gasteruption hastator) aus dem Garten in Villigst Am Winkelstück. Aus dem Sauerland bei Schmallenberg-Schanze: Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta, weiblich), Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens, weiblich), Raupenfliege(Phasia hemiptera, weiblich), Kleine Keilfleckschwebfliege(Eristalis arbustorum, weiblich) Fotos und Bestimmung AGON/Habedank,05.08.2018

04.08.2018 Ergste: Kaisermantel
D.Ackermann: Schon vor zwölf Jahren als wir wegen der Kaisermäntel bis Oelde gefahren sind, hatte J.Weigt darauf hingewiesen, dass der Kaisermantel sich weiter ausbreiten wird. Heute konnte ich an zwei Stellen im mittleren Wannebachtal insgesamt 4 Kaisermantel-Weibchen zählen aber keine Männchen beobachten. Die zurzeit noch fliegenden Falter - einige schon mit stark beschädigten Flügeln - sind fast immer auf noch blühendem Wasserdost oder ersatzweise auf Goldrute zu sehen.

Kaisermantel-Weibchen auf Wasserdost. Fotos AGON/Ackermann,04.08.2018

01.08.2018 Villigst: Insektenbeobachtung
K.Habedank: 3 Fotos von Insekten aus dem Garten Am Winkelstück.

von links: Grabwespe, Lehmwespe (Gymnomerus laevipes), Schmalbauchwespe (Gasteruption assectator). Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 01.08.2018

27.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 6 Insekten aus dem Garten Am Winkelstück.

Von link oben: Lehmwespe (Gymnomerus laevipes), Grabwespe (Cerceris rybensis), Streifenwanze (Graphosoma lineatum)
Grabwespe Crossocerus-Art, Heidewespe (Polistes nimpha), Grüne Stinkwanze. Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank, 29.07.2018

27.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 3 Insekten aus dem Garten Am Winkelstück.

von links: Schlupfwespe, Wanze (Corizus hyoscyami), Wildbiene Fotos AGON/Habedank, 27.07.2018

22.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 3 Insekten aus dem Garten Am Winkelstück.

von links: Buchsbaum-Zünsler, Landkärtchen, Kleinkäfer (Charopus flavipes?) Fotos AGON/Habedank, 22.07.2018

17.07.2018 Villigst: Insektenbeobachtung
K.Habedank: Hier 3 Fotos aus dem Garten Winkelstück 8.

von links: Knotenwespe (Cerceris rybyensis), Kleine Keilfleckschwebfliege, Hummel (Bombus pascuorum).
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank,17.07.2018

14.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 3 Fotos aus dem Garten Am Winkelstück 8.

Fotos von links: Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege, Grabwespe, Knotenwespe (Cerceris rybensis).
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 14.07.2018

08.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Aus dem Villigster Wald einige Fotos von Insekten.

von links oben: Grabwespe, Totenkopffliege, Gemeine Breitstirnblasenkopffliege, Feuerfalter, Gemeine Waldschwebfliege, Beerenwanze.
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 08.07.2018

06.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 3 neue Fotos aus dem Garten in Villigst.

von links: Gemeine Keulenschwebfliege, Wespenbiene, Seidenbiene. Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank, 06.07.2018
Landkärtchen. Foto M.Osthold, 05.07.2018

05/02..07.2018 Is.-Grürmannsheide: Landkärtchen und Schwarzstorch
M.Osthold: Heute auf der Runde saß das Landkärtchen auf der Straße. Am Montag sah ich auf der Runde oben am Papenholzweg einen Schwarzstorch. Er kam aus Richtung Oestrich flog ca. zwischen Autobahn und Tennisclub Grürmannsheide in Richtung Papenholzweg, von dort aus machte er einen Schwenker nach links überflog die Schälker Heide und flog anschließend einige Kreise über den unteren Wiesen von Gut Böckelühr.

04.07.2018 Ergste: Schmetterlinge und Nahrungspflanzen
U.+D.Ackermann: Dass der Schmetterlingsflieder Falter anzieht, weiß jedes Kind. Ebenso klar ist, dass viele Gartenblumen den Insekten nichts zu bieten haben, vor allem sind das die mit "gefüllten" Blüten, aber auch andere, deren Wildformen in anderen Erdteilen wachsen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Das "Mädchenauge" ein nordamerikanischer Korbblütler, der in vielen gezüchteten Variationen in den hiesigen Gärten blüht, zieht bei uns den Hauhechel-Bläuling an. Immer wieder flog er nur diese Blüten an, die für ihn offenbar wohlschmeckenden Nektar zu bieten haben. Um seine Eier abzulegen, müssen die Weibchen wahrscheinlich bis Holzen oder Opherdicke fliegen. Dazwischen sind uns keine Vorkommen des Hauhechels bekannt. Gern von mehreren Falterarten besucht wird der Blutweiderich. Vielleicht muss er deshalb raffinierte Vorkehrungen gegen Eigenbestäubung treffen. Es werden Pflanzen mit verschiedenen Blüten ausgebildet. Welche mit langen Staubfäden und andere mit kurzen. Geben die langen Staubgefäße Pollen ab, nehmen die Griffel derselben Blüte nichts an. Erst wenn die eigenen Staubfäden verwelkt sind, reifen die Griffel, denn jetzt erst geben Blüten mit kurzen Staubgefäßen den Blütenstaub ab. Das alles interessiert die Falter nicht, sie suchen nur den Nektar am Blütengrund.

Hauhechel-Bläuling auf Mädchenauge, Zitronenfalter und Kleiner Kohlweißling am Blutweiderich. Fotos AGON/Ackermann, 04.07.2018

04.07.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Drei weitere Insekten aus dem Garten Am Winkelstück.

von links: Schlupfwespe, Große Waldschwebfliege,Gemeine Langbauchschwebfliege . Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank, 04.07.2018

04.07.2018 Schwerte-Holzen: Schwalbenschwanz
H. Pinnau: Ab dem 30. Juni bisher jeden Tag mehrere Exemplare des sehr seltenen Schmetterlings SCHWALBENSCHWANZ im blühenden Sommerflieder beobachtet. Zahlreiche andere, bekanntere Schmetterlinge, besuchten die Blüten. Leider war es sehr traurig zuzuschauen, wenn meine zahlreichen alten und jungen Blau- und Kohlmeisen, wahrscheinlich aus momentanem Insektenmangel, zum Füttern der Jungvögel Jagd auf die Schmetterlinge machten. Wegscheuchen half wenig, und man konnte hier und da nur die wohl ungenießbaren Flügel aus dem Baum herunterrieseln sehen. Die Vögel sind in Not. So etwas haben wir früher nicht beobachten können. Zur Unterstützung füttern wir in diesem Jahr wieder alle Vögel auch im Sommer mit Sonnenblumenkernen und Erdnussschrot.

Schwalbenschwanz in Holzen. Fotos H.Pinnau, 04.07.2018

02.07.2018 Ergste: Insekten
D.Ackermann: Auf unseren Wiesen wurde das Heu gewendet, aber an den Wegrändern gab es hier und da doch einiges Insektenleben. Ein Schmalbock und ein Braundickkopf fanden durchaus etwas an den Ackerkratzdisteln, die wir eher bekämpfen als mögen und ein Faulbaum-Bläuling senkte den Saugrüssel tief in die Blüten des Blutweiderich.

Schmalbock und Braundickkopf an Ackerkratzdisteln und ein Faulbaumbläuling am Blutweiderich. Fotos AGON/Ackermann, 02.07.2018

30.06.2018 Holzen: Insekten
T.Kruse: warum in die Ferne schweifen, wenn es doch im eigenen Garten Spannendes zu beobachten gibt. Hier ein paar Nahaufnahmen von dunklen Erdhummeln ( Bombus terrestris ) im Anflug auf den weißen Eisenhut, sowie ein Bild der Krabbenspinne ( Veränderliche Krabbenspinne, Misumena vatia) in Lauerstellung. Weiterhin je ein Bild von einer  Honigbiene ( Westliche Honigbiene , Apis mellifera ) und einer sächsischen Wespe ( Dolichovespula saxonica ), die Wasser an meinem „Plätscher- Stein“ aufnehmen. Heute kam mir im Sauerlandpark in Hemer noch eine Kohlweißling ( Großer Kohlweißling, Pieris brassicae ) vor die Linse.

v.o.l. Dunkle Erdhummel, Honigbiene - Großer Kohlweißling, Krabbenspinne, Sächsische Wespe. Fotos AGON/Kruse, 30.606.2018

27.06.2018 Is-Grürmannsheide: Schmetterlinge
M.Osthold: Ein Grund mehr einfach nur das Wetter zu genießen und nicht die Ligusterhecke zu schneiden.

Kohlweißling und Tagpfauenauge. Fotos M.Osthold, 27.06.2018

28.06.2018 Villigst: Insektenbeobachtung
K.Habedank: Drei Fotos von Insekten aus den Villigster Wäldern.

Hummel, Kleine Keilfleckschwebfliege, Landkärtchen (Sommergeneration) Fotos: AGON/Habedank, 27.06.2018

23.06.2018 Reingsen: Große Königslibelle
O.Herrmann, D.Ackermann: Nach der Kühle am Morgen fliegen auf den Waldwegen mit der Sonnenwärme wieder die Falter. Auffällig waren die braunen Schornsteinfeger mit weißem Rand und je fünf "Augen" auf den Rückseiten der Hinterflügel, deren Flugzeit hier jetzt offenbar begonnen hat. Besonders interessant war eine Große Königslibelle, die bei uns nur selten zu beobachten ist. Sie saß wie tot am Rand eines Maulwurfhügels, die Flügel schon ziemlich zerschlissen. Doch als wir sie berührten, machte sie einen Blitzstart und verschwand im angrenzenden Wald.

Schornsteinfeger, C-Falter und Große Königslibelle. Fotos AGON/Ackermann, 23.06.2018

23.06.2018 Viligst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: 3 weitere Insekten aus dem Garten in Villigst.

Fotos von links: Hummel, Rostfarbener Dickkopffalter, Gartenwollbiene (Anthidium manicatum) Fotos u. Bestimmung AGON/Habedank, 23.06.2018

22.06.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: An den letzten Tagen fotografierte Wildbienen im Garten in Villigst.

Foto von links: Schlupfwespe, Mauerbiene, Sandbiene. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, Juni 2018
Keilflecklibelle, Foto M.Schultz, 14.06.2018

14.06.2018 Westhofen: Keilflecklibelle, Girlitz
M.Schultz über OAG Kreis Unna: Am Ruhrradwanderweg ca. 1km von der Röllingwiese entfernt konnte ich heute gegen 14:30 einen singenden Girlitz beobachten. An der Röllingwiese selbst neben den üblichen Verdächtigen eine bemerkenswerte Libellenbeobachtung: mindestens 3 Keilfleck-Mosaikjungfern flogen über den Binsen und verteidigten energisch ihre Reviere gegen andere Libellen. Die Art ist laut Libellenatlas NRW in unserem Bundesland vom Aussterben bedroht. Anbei ein (leider nur sehr mäßiges) Belegfoto. (Siehe auch 02.06.2018)

10.06.2018 Bürenbruch und Ergste: Insekten-Beobachtungen
U.+D.Ackermann: Im Hairodt waren nur wenige Schmetterlinge unterwegs. Zwei Admirale nahmen vom Weg Mineralstoffe auf, am Waldweg rastete ein Waldbrettspiel. Dann fühlten wir uns von oben beobachtet. Eine Schwebfliege summte rund zwei Meter über unseren Köpfen. Später zu Hause wurden wir leider Zeuge eines Dramas. Seit einer halben Stunde beobachteten wir ein Paarungstandem der Hufeisen-Azurjungfern beim Eierlegen in unseren Gartenteich. Dass ein Libellenweibchen so viele Eier nacheinander legen kann! Nur hin und wieder wurde eine Pause auf einem Seerosenblatt eingelegt. Dann ging es weiter, bis das Weibchen plötzlich seitlich von einem Halm ins Wasser abrutschte. Fügelschlagend versuchte das Männchen die Partnerin wieder heraus zu ziehen - ohne Erfolg. Schließlich löste er die Hinterleibszange vom "Nacken" des Weibchens und flog davon. Plötzlich ein wildes Zucken des Weibchens - und auf dem Wasser schwammen nur noch zwei Flügel. Ein Molch hatte wohl von unten die Beute geortet und wollte sich den Happen nicht entgehen lassen.

v.o.l. Schwebfliege bei der Luftaufklärung, Waldbrettspiel und Admiral - Pause der Hufeisen-Azurjungfern, das Weibchen rutscht ins Wasser und das Männchen versucht, es heraus zu ziehen. Fotos AGON/Ackermann, 10.06.2018

10.06.2018 Villigst: Beobachtungen
K.Habedank: Einige Fotos aus dem Garten Am Winkelstück 8. Beschreibung der Bilder von oben link nach unten rechts:
- Bis knapp 5 cm lange, rundliche und auffällig gelb-schwarze gezeichnete Raupe mit hell bläulichgrauer Grundfärbung: Eulenfalter
  Brauner Mönch (Cucullia verbasci).
- Krabbenspinne
- Weißer Stechapfel (Datura stramonium), wird im Kosmos Naturführer als sehr selten benannt.
- Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta)
- Spitzdeckenbock
- Wildbiene

Beschreibung siehe oben. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 10.06.2018

09.06.2018 Ergste, Bürenbuch: Insekten
U.+D.Ackermann: Heute hatten wir am Gartenteich ein Weibchen der Prachtlibelle, bei uns die erste Prachtlibelle seit 40 Jahren. Während wir sie beobachteten wie sie sich mal auf eine Staudenmohn-Kapsel, auf einen hängenden Erdbeertrieb oder auf eine Blutweiderichspitze setzte, hätten wir fast die Grabwespe verpasst, die sich für ein Loch im Besenstiel interessierte. Der Kleine Fuchs stand netterweise zwischen Bürenbruch und Reingsen auf einer Brennnessel für ein Foto zu Verfügung. Nachdem der Falter im vorigen Jahr sehr selten war, scheint der Bestand sich zumindest teilweise wieder erholt zu haben.

Prachtlibelle Weibchen auf der Mohnkapsel, Grabwespe am Besenstiel und Kleiner Fuchs auf der Brennnessel. Fotos AGON/Ackermann, 09.06.2018
Großer Schillerfalter. Foto AGON/Herrmann,07.06.218
Asiatische Marienkäfer bei der Paarung.Foto AGON/Ackermann, 07.06.2018

07.06.2018 Bürenbruch: Schillerfalter und Marienkäfer
O.Herrmann und D.Ackermann: O.Herrmann fotografierte einen Großen Schillerfalter, der ihn auf seinem Weg ein Stück begleitete. Der Name weist auf die blau schillernden Flügeloberseiten bei bestimmtem Licheinfall hin. Einen gleichen Falter sah D.Ackermann fliegend am Bürenbrucher Weg. Leider hatte der keine Zeit sich mal für ein Foto zur Verfügung zu stellen.
Die Marienkäfer vom Bürenbruch gehören beide wahrscheinlich zu derselben Art: Harmonia axyridis. Dieser Asiatische Marienkäfer tritt in ungeheurer Vielfalt der Farben und Zeichnungen auf. Wikipedia zeigt 16, kerbtier.de 58 verschiedene Varianten.

04.06.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Aus dem Villigster Süden einige Fotos netter Wespen.

Grabwespe, Pflanzenwespe (Tenthredo temula), Schlupfwespe, Bestimmung und Fotos: AGON/Habedank, 03.06.2018

02.06.2018 Westhofen: Gefleckter Weidenblattkäfer und Libellen
U.+D.Ackermann: Sehr ruhig war es am Spätnachmittag an der Röllingwiese. Interessant waren vor allem die vielen Libellen. Die zurzeit fliegenden Blaupfeile suchten auf dem Rohr des Tores noch die gespeicherte Sonnenwärme und legten sich platt mit dem Bauch darauf. Ein Plattbauch-Männchen sonnte sich auf einem langen Halm. Viele Azurjungfern waren unterwegs. Besonders schön aber waren die Gebänderten Prachtlibellen zu sehen, die Männchen stahlblau, die Weibchen grün. Eine Besonderheit war der Fund eines Gefleckten Weidenblattkäfers (Chrysomela vigintipunctata), der kaum größer ist als ein Marienkäfer. Der Artname passt, er hat tatsächlich auf beiden Flügeldecken zusammen zwanzig Punkte. Er lebt gern in Wassernähe, wo es Weiden, Pappeln, Birken oder Erlen gibt.

v.o.l. Gefleckter Weidenblattkäfer, Blaupfeil, auffliegende Hufeisen-Azurjungfer - Gebänderte Prachtlibelle Männchen ruhend und gerade gelandet und Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 02.06.2018

31.05.2018 Ergste: Beobachtung im Wannebachtal
U.+D.Ackermann: Bei einem Rundgang vom Michaelisweg durch das Wannebachtal direkt neben einem Landkärtchen ein Käfer auf, dessen Bestimmung einige Schwierigkeiten machte. Er stellte sich schließlich als Gefleckter Blütenbock heraus, der allerdings einen Teil seiner Flecken verloren hatte. Auf dem vorderen Teil seiner Flügeldecken sind sie nur noch als schwache Schatten erkennbar. Das Skorpionsfliegen-Männchen trägt etwas auf dem hinteren Rücken wie ein Skorpion den Giftstachel. Tatsächlich ist die Fliege für den Menschen völlig harmlos, und was wie ein Giftstachel aussieht ist sein zangenförmiger Geschlechtsapparat.

Gefleckter Blütenbock Draufsicht und Porträt - Skorpionsfliegen-Männchen

31.05.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Hier einige Insekten aus dem Garten Am Winkelstück 8, 31.05.2018.

Grabwespe (Gorytes quadrifasciatus), Museumskäfer, Garten-Wollbiene, Wildbiene. Fotos und Bestimmung K.Habedank, 31.05.2018

Vierfleck-Libelle, Fotos AGON/Ackermann, 29.05.2018
29.05.2018 Ergste: Nochmal Vierfleck, Hufeisen-Azurjungfer
D.Ackermann: Der Vierfleck hatte heute noch Verstärkung bekommen. Zwei Hufeisen-Azurjungfern flogen um und über den Gartenteich. Nachdem das Vierfleckweibchen seine Eier an den Rändern der Seerosenblätter ins Wasser getupft hatte, kam das Männchen, setzte sich auf einen Vogelkopf (gut, dass der aus Gusseisen war) und stand dann auch noch für eine Reihe von Porträtaufnahmen gern zur Verfügung. Erst beim Betrachten des Bildes merkte ich, dass die Libelle anscheinend gar nicht nach unten sehen kann. Dafür hat sie den Luftraum darüber voll im Blickfeld der fein gerasterten Facettenaugen.

27.05.2018 Villigst: Insekten-Beobachtung
K.Habedank: Hier einige Insektenfotos vom Sonntag 27.05.2018 aus dem Gebiet südlich von Villigst.

v.o.l.: Grüner Scheinbockkäfer, Keilfleck-Schwebfliege, Mistbiene, Wildbiene - Totenkopf-Schwebfliege, Streifenwanze, Raupenfliege, Heuschrecke. Fotos und Bestimmung K.Habedank, 27.05.2018

25.05.2018 Ergste: Beobachtung beim Nachmittagstee
D.Ackermann: Beim Tee auf der Terrasse fiel mir ein kleiner Punkt auf den Winkelsteinen auf. Schräg von der Sonne beleuchtet schien er sehr gleichmäßig strukturiert zu sein. Beim genauen Hinsehen war es ein Gelege von 13 Eiern, das ein Insekt oder eine Spinne auf den Beton geklebt hatte, genau gemessen insgesamt 5 mm klein. Jedes Ei mit Deckel und feinster "Hammerschlag"-Struktur. Ein winziges Tier hing wohl an einem Spinnenfaden noch am Rande. So schön farbig schillernd und gleichmäßig geformt wie die Eier waren hätte ich doch gern gewusst, von wem sie stammten. Das Tierchen war nur noch eine offene Chitinhülle. Mit seiner Größe von ca. 1 mm könnte es aus dem Gelege stammen. Trotz großer Mühe konnte ich nur 6 Beinchen zählen. Wenn da nicht zwei fehlten, sollte es keine Spinne sondern ein Insekt, vielleicht ein winziger Käfer gewesen sein. Allerdings Käfer schlüpfen nicht aus einem Ei. Also Puppenhüllen oder doch Spinneneier? Aber was sind das für seltsame Ecken an den Deckeln? Ganz vorsichtig klappe ich mit einer Nadel das rechte obere "Ei" auf. Bis auf etwas Gespinst - leer. Die Insassen sind wohl alle ausgeschlüpft - halt, eins ist noch ganz. Vielleicht verrät es mehr - aber bis morgen will ich wenigstens noch abwarten. Nachtrag: Leider war auch die noch geschlossene Hülle leer.

Eigelege oder Puppenhüllen? . Fotos AGON/Ackermann, 25.05.2018
Skorpionsfliege Weibchen. Foto AGON/Ackermann, 26.05.2016

28.03.2018 Die Skorpionsfliege ist das Insekt des Jahres 2018
D.Ackermann: Der Name klingt schon gefährlich, noch dazu sieht das Tier merkwürdig aus. Aus dem Hinterleib der Männchen ragt so etwas wie ein Stachel und erinnert an einen Skorpion. Der Kopf dagegen erinnert eher an den Kopf mit Schnabel eines Vogels. Rund 3 cm werden die Fliegen lang. Fliegen können sie aber nicht gut. Werden sie aufgescheucht, landen sie bald nach kurzer Flugstrecke wieder. Man findet sie also meist sitzend irgendwo auf einem Blatt. Übrigens ist der "Stachel" das Geschlechtsteil des Männchens. Dem Weibchen fehlt er also. Skorpionsfliegen ernähren sich gern von toten Insekten. Mit ihrem Schnabel können sie zwischen den Chitinplatten ins Innere der Nahrung gelangen. Nach Expertenmeinung sind die Tiere nicht gefährdet. Die Wahl zum Insekt des Jahres erfolgte, um auch eher unbekannte Arten in den Fokus zu rücken. (Quelle RN 28.03.2018)