Nächste AGON-Veranstaltung:

Externe Veranstaltung Do 23.01.2020 19:00 Uhr Raum 1 VHS : Infoveranstaltung Umbau der Ruhrauen (V.Detering)
So 12.01.2020 ab 9:00 Uhr Wasservogelzählung an der Ruhr (Kontakt 02304 13497)
..und ab 07.01.2020 jeden Dienstag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr Arbeit
im Keller unter der Turnhalle Villigst Schröders Gasse 7
Schwerte summt: dienstags nach Vereinbarung Tel. 02304-22397 Treffpunkt: Schröders Gasse/Schulstraße in Villigst.

Gäste sind herzlich willkommen.
Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen geschieht auf eigene Gefahr


Aktuelle Beobachtungen in und um Schwerte
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Letzte Meldungen:

19.01.2020 Bürenbruch: Haubenmeise und Pilze an totem Holz
U.&D.Ackermann: Da die Vögel jetzt schon singen, hört sich der Wald doch nicht mehr so tot an. Vor allem sind es Kohl- und Blaumeisen, die singen. Ganz ungewöhnlich war die Beobachtung einer Haubenmeise, die eigentlich eher Kiefern besucht, auf einer halbwüchsigen Erle. Einige Eichelhäher waren mit viel Geschrei im Wald unterwegs. Vom Waldrand flog schließlich noch ein Mäusebussard ab und ein Paar Haussperlinge pickten in einem Haufen Pferdeäpfel herum.
Interessant fanden wir die an totem Holz wachsenden Pilze. Viele gefällte Stämme bleiben im Wald liegen und verrotten. Das heißt, sie werden vor allem von Pilzen zu eigenem Vorteil genutzt. Was übrig bleibt vom Holz kann von Bakterien wieder in Grundtoffe zersetzt werden, die den Bäumen und anderen Pflanzen zur Verfügung stehen. Die Natur kennt nicht nur Kreislaufwirtschaft, sie wendet sie auch konsequent an. Immer wieder auffallend sind die bunt gezonten Fruchtkörper der Schmetterlingstramete an Baumstümpfen oder auch die häufigen, oberseits behaarten Zottigen Schichtpilze. Auf liegenden Eichenstämmen fanden wir den Eichenwirrling mit seiner abenteuerlich zerfuchten Unterseite.

Schmetterlingstramete (am Zentrum grün von Algen), Eichenwirrling und Zottiger Schichtpilz.
Fotos AGON/Ackermann, 19.01.2020

16.01.2020 Schwerte: Kranichzug nach NO!
H.Witt: Schon so Früh zurück? Heute 17:05 Gänsewinkel ca. 100 Kraniche in V-Formation in Richtung NO.

16.01.2020 Ergste: Beobachtung
D.Ackermann: Wesentlich angenehmer - weil windstill - war heute die Inspektion der potenziellen Greifvogelhorste. Umso trauriger das Ergebnis: Zwei Mäusebussardhorste sind verschwunden, zwei Habichthorste, schon im vorigen Jahr unbesetzt sind ein gutes Stück kleiner geworden. Vom Habicht gab es auch keine Anzeichen. Im Vorjahr hatte ich ihn wenigstens noch überraschen können, nachdem er ein Huhn geschlagen hatte. Dafür war aber wenigstens etwas Vogelleben zu sehen und zu hören. An mehreren Stellen wisperten Meisen, ein Mäusebussard flog am Michaelisweg, ein anderer am Semberg und eine kleine Schar Eichelhäher versteckte sich in den Büschen eines Vorgartens. Offenbar hielt hier ein Familienverband noch zusammen.
Im Wald ist das Totholz ganz oder teilweise mit Moos überzogen. Es handelt sich hier meist um das Zypressen-Schlafmoos. Die Zypresse stand wohl Pate für den ersten Namensteil weil das Moos auf glatten Holzflächen dicht anliegende "Bäumchen" ausbildet. Schlafmoos deutet auf die frühe Verwendung als getrocknete Kissenfüllung hin, die angeblich einen besseren Schlaf brachte. Wer genauer hinschaut, sieht auch im Polster die "Schwänzchen" aus winzigen, anliegenden Blättchen und auch die Sporenträger, die jetzt im Winter bis zum Fühjahr reif werden. Zur Vermehrung der Moose siehe 21.12.2019.

Mit Moos bewachsenes Totholz, Zypressen-Schlafmoos, männliche Blüten am Haselstrauch.
Fotos AGON/Ackermann, 16.01.2020

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