Aktuelle Beobachtungen 2022-2 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich
TK25-4511 Schwerte und Umgebung.

Wir freuen uns über Ihre Beobachtungen:
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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

29.06.2022 Geisecke: Kolkraben, Schwarzmilane
Von A.Bertelmann. 19.28.Uhr: 2 Kolkraben in höherer Höhe zusammren fliegend über Geisecke.
Kommend aus Richtung Hennen, Flugrichtung Schwerter Wald. Zügig.
19.33 Uhr über Geisecke: 3 Schwarzmilane. 2 zusammen vorweg. Einer in einem bisschen Abstand .
Gleiche Höhe wie Kolkraben. Gleiche Flugrichtung.

28.06.2022 Holzwickede: Insekten auf dem Übungsgelände
Von K. Habedank. Auf der Exkursion im Übungsgelände von Opherdicke gefundene Insekten.

Bild 1: Rotgefleckte Raupenfliege (Eriothrix rufomaculata), Bild 2: Asselfliege (Stevenia atramentaria), Bild 3: Feldheuschrecke, Bild 4: Ochsenauge, Bild 5: Kröte, Bild 6: Raupen des Blutbär an Jakobs-Kreuzkraut, Bild 7: Rostfarbener Dickkopffalter, Bild 8: Ochsenauge, Bild 9: Weichkäfer. Fotos AGON/Habedank, 28.06.2022

28.06.2022 Holzwickede: Neuntöter auf dem Truppenübungsplatz
Von U.&D.Ackermann.Bei schönstem Wetter konnten wir unter Führung von Siegfried Kolbe 10 von 13 Neuntöter-Reviere bestätigen. Außer Neuntötern gab es aber auch noch vieles andere zu sehen: Amsel, zwei Turmfalken, Rotmilan von Rabenkrähe verfolgt, Mäusebussard, Buntspecht, Rauchschwalbe, Mauersegler, Goldammer, Singdrossel, drei Rotmilane in entfernter Birke (Foto), Buchfink, Star, Graureiher, Mäusebussard auf gemähter Wiese (Foto).

Junger Rotmilan, Mäusebussard, Neuntöter-Männchen und -Weibchen - Odermennig, Kriechendes Fingerkraut, Natternkopf - Karl Habedank fand eine zutrauliche Erdkröte, Ochsenauge.
Fotos AGON/Ackermann, 28.06.2022

27.06.2022 Westhofen: Rotmilan verjagt Graureiher
Von U.&D.Ackermann. Zum Schluss unserer Beobachtungen konnten wir noch einen schönen Luftkampf sehen. Ein Graureiher floh vor einem Rotmilan, wurde aber weiter verfolgt. Schließlich legte der Milan sich auf den Rücken, um den Reiher von unten zu packen. Der ruderte sich aber offenbar angstvoll in die Höhe, so dass der Milan ihm nur noch am Flügel eine Feder ausreißen konnte. Der Graureiher floh und der Sieger kehrte zurück.
Sonst stand alles im Zeichen der Arterhaltung. Einer der drei Jungen des Storchenpaares machte Flugübungen auf dem Nest. Eine Großfamilie Rostgänse mit acht Jungen wurde nur noch übertroffen von einer Schnatterentenmutter mit elf Jungen. Reiherenten und Zwergtaucher, die traditionell spät brüten, machten sich Hoffnung auf zwei schon arg gerupfte Binsenbülten als Nestunterlagen, die bei steigendem Wasserstand noch kleiner werden.
Ein einzelner Kormoran jagte unter Wasser und schluckte jeweils beim Auftauchen einen Fisch nach dem anderen. Und schließlich ließ sich auch das bekannte Rohrweihenweibchen ganz kurz wieder sehen.

Drei junge Weißstörche, Kormoran schluckt Fisch, Zwergtaucher - Rostgansfamilie, Reiherenten - Rotmilan kontra Graureiher. Fotos AGON/Ackermann, 27.06.2022

27.06.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank.

Bild 1: Wildbiene (Andrena...), Bild 2: Traubenkirschen-Gespinstmotte, Bild 3: Maskenbiene (Hylaeus...) Fotos AGON/Habedank, 27.06.2022

26.06.2022 Ergste: Blumen am Wegrand
U.&D.Ackermann. Bei unserem Spaziergang durch den Sembergwald fielen uns einige Pflanzen auf, die nun blühen. Das Raue Weidenröschen reckt sich nach dem Licht und ist über einen Meter hoch. Häufig sieht man nun gelbe Blüten von ca. 2 cm Größe an reich verzweigten Stängeln von gut 30 cm Höhe. Die Blätter erinnern an Löwenzahn-Blätter, sind allerdings schlanker und die Stängelblätter umfassen den Stängel wie eine Zange (kleines Bild im mittleren Foto). Es ist der bei uns recht häufige Kleinblütige oder Grüne Pippau. Zarter als der bekannte Kerbel ist der Kälberkropf, der nicht nur den merkwürdigen Namen sondern auch unten violette Stängel hat.

Raues Weidenröschen (Epilobium hirsutum), Kleinblütiger Pippau (Crepis cappilaris) und Taumel-Kälberkropf (Chaerophyllum temulum). Fotos AGON/Ackermann, 23.06.2022

26.06.2022 Ergste: Bläulinge, Grüne Stinkwanze
Von U.&D.Ackermann. Wenn jemand mittrinken will, stellt er sich am besten erst mal vor. So oder ähnlich könnte man das Bild der beiden Faulbaum-Bläulinge interpretieren. Beide betrillern sich erst einmal mit den Fühlern, ehe sie dann zum gemeinsamen Trinken übergehen. Angezogen hat die Bläulinge eine feuchte Wegstelle. So etwas wird gern genutzt, um Mineralstoffe aufzunehmen. Das winzige Insekt von ca. 2 mm Größe fanden wir nur durch einen Zufall. Frau Altmann wusste Rat: Es ist die früheste Larvenform der häufigen Grünen Stinkwanze (Palonema prasina). Mit diesem Aussehen schlüpft der Nachwuchs aus den ca. 1 mm großen Eiern. Die erwachsenen Tiere sind einfach grün ohne Muster. Nur hinten gucken wie ein kleiner, dunkler Fleck die Flügelpitzen heraus. Die Stinkdrüsen dienen zur Feindabwehr.

Faulbaum-Bläulinge und Wanze (Palonema prasina) Fotos AGON/Ackermann, 26.06.2022

25.06.2022 Villigst: Insekten und Heckenbraunelle
Von K.Habedank: Drei Fotos aus dem Garten.

Bild 1: Wollbiene am Hasenohr, Bild 2: Nachtfalter "Schwan" ?, Bild 3: 19.10 Uhr, Heckenbraunelle singt auf dem Dachfirst. Fotos AGON/Habedank, 25.06.2022

22.06.2022 Villigst: Wo schlafen die Bienen?
Von K.Habedank. Fotos vom Garten Winkelstück 8 und von der Projektwiese Villigst.

Bild 1: Rosenkäfer auf einer verblühten Pfingstrose, Bild 2: Wildbiene hat sich zum Schlaf in einer Blüte einquartiert. Bild 3: Hier gleich 2 Wildbienen im Nachtlager einer Blüte, nach 20.00 Uhr.
Fotos AGON/Habedank, 22.06.2022

22.06.2022 Schälk: Fundstücke
Von D.Ackermann. Bei der Greifvogelhorstkontrolle sind oft etwas weitere Fußwege zurückzulegen. Meist sind die Fundstücke auf uns an diesen Wegen interessanter als die meist leeren Horste. Der Rainkohl (Lapsana communis) stand neben vielen Brennnesseln am Wegrand. Aber etwas versteckt war auch der Heil-Ziest (Betonica officinalis) zu entdecken. Passanten mit Hunden meinten zwar laut und abschätzig, ich fotografiere Brennnesseln. Ich ließ sie in dem Glauben. Über Glaubensfragen soll man nicht diskutieren.
An einer etwas helleren Stelle im Wald gab es einige weiße Hainsimsen (Luzula luzuloides) zu entdecken. Zum Glück traf ein Sonnenstrahl gerade auf einen den Blütenstände. Gefreut habe ich mich über ein kleines Vorkommen von Schönem Johanniskraut (Hypericum pulchrum) in der Nähe des Viermarkenbaums. Heilziest und das Schöne Johanniskraut mit den unterseits teilweise roten Blütenblättern stehen bei uns fast an der nordwestlichen Verbreitungsgrenze.
Die Schmetterlinge setzten sich auf einen trockenen, sonnigen Wegabschnitt. Sie wollten wohl noch Wärme tanken, waren aber dabei sehr unruhig. Mineralien nehmen sie gern auf feuchten Wegen auf.

Rainkohl, Heilziest, Schönes Johanniskraut - Landkärtchen (Sommergeneration), startender C-Falter und Weiße Hainsimse. Fotos AGON/Ackermann, 22.06.2022

21.06.2022 Villigst: Bilder von der Projektwiese
Von T.Kruse. Bilder vom Schlüpfen der Libelle, grosse Mosaikjungfer.  Sowie einige Blumen von der Projektwiese.

Schlüpfen einer Mosaikjungfer und einige Blumen von der Projektwiese.
Fotos AGON/Kruse, 21.06.2022

20.06.2022 Westhofen: Baumfalke u. a.
Von V.Böck. Heute an der Röllingwiese.

Baumfalke, Gartengrasmücke - Reh. Fotos AGON/Böck, 20.06.2021

20.06.2022 DO-Sommerberg: Distelfink, Amsel
Von W. Wiemann. Heute morgen kurz vor 9.00 Uhr hörte ich einen Distelfink. In WDR 3 sang dieser mit Hilfe einer Flöte. Es war der „ Gardelino“ von Vivaldi aus dem 18. Jahrhundert. Da ich hier auf dem Sommerberg noch nie einen dieser schönen bunten Stieglitze gesehen, geschweige ihren Gesang gehört habe, musste- Alle Vögel sind schon da zum Vergleich herhalten. Ich muß schon sagen der Distelfink von Vivaldi klang doch etwas kräftiger und voluminöser, eben „ barocker“.

Vor 2 ½ Jahren habe ich hier Monate lang keine Amseln mehr gesehen. Der Bestand hier in unserem Garten hat sich inzwischen wieder auf den Stand vor der Virusinfektion erholt. Heute Morgen balzten 4 Amselhähne auf dem frisch gemähten Rasen. Inzwischen mussten wir auch ihr Lieblingsfutter, Erdbeeren und Johannisbeeren in Netze einpacken. Letztere sind fast schon kleine Kunstwerke.

19.06.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Einige Bilder aus dem Garten Winkelstück 8.

Bild 1 und 2: Larve eines Marienkäfers, Bild 3: Wespe raspelt verwittertes Holz für den Nestbau -
Bild 4: Marienkäfer, Bild 5: Fliege (Thritops ....), Bild 6: Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera)
Fotos AGON/Habedank, 19.06.2022  

17.06.2022 Westhofen: Schwarzmilan und Blaupfeil
Von V. Böck. Eine mindestens 3 mal beringte Brieftaube an der Röllingwiese, dazu ein Schwarzmilan und eine Blaupfeillibelle gesichtet.
Kommentar D.A.: Erster Gedanke zur Libelle war ein Plattbauch-Männchen - aber es fehlen die gelben Flecken an der Seite des Hinterleibs. So kämen noch Blaupfeil und Spitzenfleck in die engere Wahl. Leider ist die Basis der Hinterflügel nicht sichtbar. Somit auch das beste Kennzeichen des Spitzenflecks, der dreieckige, dunkle Fleck an der Basis der Hinterflügel. Belassen wir es also bei der häufigeren Art Blaupfeil.

Schwarzmilan
Blaupfeil-Männchen. Alle Fotos AGON/Böck, 17.06.2022

16.06.2022 Bürenbruch: Flora am Weg
Von U.&D.Ackermann. Oft wird über die Fichten-Kahlschläge geklagt. Von den Waldbesitzern auch zu Recht, denn das geht schon erheblich ins Geld. Für uns aber ist es angenehmer, einfach mal in die Weite der Landschaft zu sehen und auch auf die Flora am Weg zu achten. Erstaunlich ist immer wieder wie lange die Samen der Kahlschag typischen Pflanzen wie Fingerhut und Weidenröschen im Boden keimfähig bleiben. Selbst der Trauben-Holunder ist schnell wieder dabei. Das Licht ist dafür entscheidend. Als die Hohen Fichten kaum Licht auf den Boden des Weges ließen, konnte man Tausendgüldenkraut, Baldrian und Johanniskraut vergeblich suchen. Letzteres ist übrigens das Echte Johanniskraut, dessen Blätter im Gegenlicht kleine weiße Punkte wie Nadelstiche zeigen. Daher stammt auch der botanischen Artname "perforatum". Es sind aber tatsächlich winzige Öldrüsen im Blatt, die durchsichtig sind. Interessant fanden wir, dass die Ahorne offenbar stark von Gallmücken befallene Blätter einfach abwerfen. Das macht die Rotbuche nicht. Die letzten Bilder sind Balsaminengewächse, das Große und das Kleinblütige Springkraut, die auch an dunkleren Waldwegen stehen.

Tausendgüldenkraut, Baldrian, Echtes Johanniskraut - Fingerhut, Langblättriges Weidenröschen, Ahornblatt mit Gallen - Großes und Kleinblütiges Springkraut. Fotos AGON/Ackermann, 16.06.2022

15.06.2022 Ergste: Kohlmeise
Von D.Ackermann. Da am Kohlmeisennest keine Bewegung mehr feststellbar war, schaute ich heute mal nach. Die Jungen sind ausgeflogen - leider bis auf eins. Der unglückliche Jungvogel war fertig befiedert, lag direkt hinter dem Flugloch und hätte also ausfliegen können. Das war aber leider nicht möglich, weil er sich mit einem Beinchen so in der von den Elternvögeln eingetragenen Wolle verfangen hatte, dass ich den toten Vogel nur mit Mühe aus dem Nest zerren konnte. Leider hatten wir vom vergeblichen Herauslocken der Eltern und von den Mühen des Jungen nichts mitbekommen. Zum Glück passiert solch ein Unfall nur selten.

Drei von acht Rotmilanen. Foto M.Scharmentke, 14.06.2022

14.06.2022 Is.Grürmannsheide: Rotmilane
Von M.Scharmentke. Heute flogen bis zu 8 Milane gleichzeitig über die Wiese hinter unserem Haus, wo gerade das Heu gewendet wurde. Auf dem Foto sind die 8 Milane zu sehen. Die Qualität des Fotos ist mittelmäßig, da ich den Bildausschnitt vergrößert habe. Außerdem flog heute der Weißstorch wieder über Grürmannsheide.

 

 

14.06.2022 Villigst: Insekten der Projektwiese
Von K.Habedank. Nachfolgend einige Fotos von der Projektwiese in Villigst am Dienstag 14.06.2022

Bild 1: Wildbiene, Bild 2: Grüner Scheinbockkäfer, männlich (Oedemera nobilis), Bild 3: Käfer (Oxythyrea funesta) - Bild 4: Raupenfliege (Nowickia ferox), Bild 5: Schwebfliege (Eristalis arbustorum, fem.), Bild 6: Frosch im Teich - Bild 7: Raupenfliege (Phania funesta), Bild 8: Grüner Scheinbockkäfer, weiblich (Oedemera nobilis), Bild 9: Libelle Helm-Azurjungfer (Coenagrion puella)
Fotos AGON/Habedank, 14.06.2022
Aus "Der kleine Bote"

13.06.2022 Schwerte Ost: Mauersegler
Von Cl. Weigel. Gestern war der 'kleine Bote' im Briefkasten. Bin gespannt, wann eine der Nisthöhlen besiedelt wird, bisher sieht es leider noch nicht so aus, weil leider auch die Bestandsbrutpaare der letzten Jahre nicht zurückgekommen sind, traurig. Die Dürre in Afrika…? Sechs Exemplare fliegen regelmäßig über unseren Garten, wo sie allerdings wohnen konnte ich noch nicht herausfinden.

 

 

 

 


Kanadagans-Familie. Foto AGON/Weigel, 13.06.2022

13.06.2022 Schwerte Ost: Kanadagänse am Grüntaler Teich
Von Cl.Weigel. Familie Kanadagans vom Grüntaler Teich, die Kinder sind schon riesig. Es wohnt auch eine junge Nilgansfamile dort mit zwei Jungtieren, auch das Teichhuhn hat Nachwuchs.

 

 

 

12.06.2022 Villigst: Insekten
Von K. Habedank. Eine kleine Auswahl von Insekten aus dem Bereich südlich von Villigst.

Bild 1: Käfer (Cryptocephalus moraei), Bild 2: Blattwespe (Tentredo temula), Bild 3: Käfer (Oxythyrea funesta) - Bild 4: Blattwespe (Kopula), Bild 5: Gelbhaarige Wiesenschwebfliege, (Epistrophe melanostoma), Bild 6: Beharte Schwebfliege (Syrphus torvus), Bild 7: Heuschrecke, Bild 8: Wanze (Nabis rugosus), Bild 9: Rautenwanze (Syromastes rhombeus)

Faltenwespe mit Beute. Foto M.Osthold, 12.06.2022

12.06.2022 Is.-Grürmannnsheide: Besuch am Frühstückstisch
Von M.Osthold. Heute Morgen auf dem Frühstückstisch gelandet.
Anmerkung D.A.: Es ist eine einzeln (solitär) lebende Faltenwepe Ancistrocerus nigricornis, die leider keinen deutschen Namen hat. Sie trägt gerade eine durch Stich gelähmte Raupe als Lebendnahrung für ihre Nachkommen in ihre Höhle. Das kann ein hohler Pflanzenstängel oder auch ein Loch im Holz sein, wie es durch Käferlarven gebohrt wird - ersatzweise auch ein passendes Loch in einem "Bienenhotel".

11.06.2022 Schwerte-Ost: Mauersegler
Von Cl. Weigel. Samstag um 16.30 h überflogen ca. 20 Mauersegler die Kreienbergsiedlung. Ich habe mich schon gefreut und gedacht „ah da sind sie endlich, die fehlenden Tiere vom vergangenen Jahr“. Leider sind sie wohl weiter gezogen, denn ich konnte nur die 6 Mauersegler weiter beobachten, die schon Anfang Mai zurückgekommen sind.

10.06.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Einige wenige Insekten im Garten Am Winkelstück 8 am 10.06.2022.

Bild 1: Schlupfwespe (Stenichneumon culpator) Bild 2: Bockkäfer Bild 3: Hummel Bild 4: Blattlaus-schwebfliege. Fotos AGON/Habedank, 10.06.2022

10.06.2022 Is.-Grürmannsheide: Kleiner Fuchs und Spinne
Von M.Osthold. Heute Morgen sahen Dirk und ich diese Spinne auf dem Weg. Am Nachmittag besuchte uns beim Kaffeetrinken der Kleine Fuchs.

Raubspinne (Pisaura mirabilis) und Kleiner Fuchs. Fotos M.Osthold, 10.06.2022

09.06.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Hier 4 Fotos von Insekten aus dem Garten Am Winkelstück 8. 09.06.2022

Foto 1: Fliege  Foto 2: Gemeine Feldschwebfliege (Metasyrphus corollae)  Foto 3: Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta, fem.) Foto 4: Baumfliege (Dryomizidae)
Fotos AGON/Habedank, 09.06.2022

09.06.2022 Bürenbruch: Braunwurz-Mönch
Von U.&D.Ackermann: Um eine der Blüten mal richtig zu fotografieren, hatten wir eine Braunwurzpflanze mit nachhause genommen. Dabei entdeckten wir auch angefressene Blüten und auch schließlich den Verursacher, eine Raupe des Braunwurz-Mönchs. Nach Wikipedia soll der der ziemlich unscheinbare Nachtfalter zur Familie der Eulenfalter gehören und sich expansiv ausbreiten. Offenbar fressen die Raupen nur an Braunwurz-Arten und Königskerzen, besonders gern offenbar die Blütenknospen. Der Falter soll ab Mitte Mai bis zum August fliegen.

Braunwurz-Mönch Raupe und Braunwurz-Blüte. Fotos AGON/Ackermann, 09.06.2022

06.06.2022 Bürenbruch: Genauer hingesehen
Von U.&D.Ackermann: Das genauere Hinsehen erschließt oft eine ganz andere Dimension, eine vor allem kleinere. Bei Insekten oder Spinnen ist das sowieso nötig. Es lohnt sich aber auch bei den oft winzigen Blüten der Wildpflanzen.

Kleine Füchse fliegen jetzt überall, etwas Glück braucht am schon beim Pantherspanner. Auf einem Brennnesselblatt saugt eine Krabbenspinne ihr Opfer aus. - Einzelne Blüten von Gundermann, Waldziest und Knotiger Braunwurz. Fotos AGON/Ackermann, 06.06.2022

06.06.2022 Villigst: Insekten
von K.Habedank: Insekten im Garten Winkelstück.

1: Blattwespe (Arge pagana), 2: Honigbiene, 3: Schwebfliege (Syrphus torvus),  4: Grabwespe (Pemphredon lugens) 5: Fliege (Graphoma maculata fem.) 6: Goldwespe (Chrysis ignita)
Fotos AGON/Habedank, 06.06.2022

05.06.2022 Bürenbruch: Botanischer Pfingstspaziergang
Von U.&D.Ackermann. Kurz nach Betreten des Waldweges stockte schon der Schritt. Eine solche Menge an Vogelnestwurz hatten wir noch nicht an einem Punkt gesehen. Mindestens 23 Stängel haben wir gezählt. Die Blüten sind leider schon verwelkt, was manche Leute schon während der Vollblüte meinen, weil die Blüten gelb wie die ganze Pflanze sind. Neottia nidus-avis, also die Vogelnestwurz, ist eine Orchidee ohne grüne Blätter. Ihre Nährstoffe bezieht sie in Symbiose mit einem Pilz aus dem Waldboden.
Ein Stück weiter kommt bereits die Breitblättrige Sumpfwurz (Epipactis helleborine), unsere häufigste Orchidee, aus dem Boden. Blühen wird sie allerdings erst im Juli.
Beim Wachtelweizen sind die Unterschiede zwischen Wiesen- und Wald-Wachtelweizen so unscharf, dass für uns Laien eine Unterscheidung nicht lohnt. Also einfach Wachtelweizen (Melampyrum spec.). Aber die Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa) kann schon für Verunsicherung sorgen: Sie hat einen vierkantigen Stängel und zumindest unten gegenständige Blätter - genau wie die Lippenblütler. Sie gehört allerdings zu den Rachenblütlern wie die Wachtelweizenarten.

Oben zwei Orchideen: Vogelnestwurz und Breitblättrige Sumpfwurz - Unten zwei Rachenblütler: Wachtelweizen und Knotige Braunwurz. Fotos AGON/Ackermann, 05.06.2022

04.06.2022 Ergste: Hermelin
Von D.Ackermann. Nach der Horstkontrolle war noch eine Stippvisite der Höfenwiese angesagt. Die Überraschung kam, als ich die Wiese wieder verließ. Vor der Hecke an der Grundstückgrenze zum Nachbarn spieten drei junge Hermeline im Gras. Zwei verschwanden sofort, der dritte war so nett, erst einen Moment fürs Foto abzuwarten.
Kommentar von H. Knüwer: Auf beiden Fotos hat das abgebildete Tier weiße Pfoten und beim zweiten Foto ist zu erkennen, dass der Bauch weiß gefärbt ist. Es sieht auch so aus, als wenn das Weiß der Kehle nahtlos übergeht in das Weiß der Unterseite. All das passt nicht zu einem Steinmarder, der keinen weißen Bauch und auch keine weißen Pfoten hat. Außerdem sind Steinmarder dunkler gefärbt und nicht so hellbraun. Deshalb sollte es sich eher um ein Hermelin oder um ein Mauswiesel handeln.

Junges Hermelin. Foto AGON/Ackermann, 04.06.2022

02.06.2022 Westhofen: Wasserralle und Störche mit drei Jungen
Von U.&D.Ackermann. Sehr schöner Bruterfolg bei den Störchen. Drei muntere Junge wurden heute Nachmittag vom Vater betreut. Häufigste Vogelart war aber wie immer die Blässralle. Einige brüten noch auf Nesthügeln aus zusammengesuchten Haufen von Grünzeug, andere führen ihre noch kleinen Jungen aufs Wasser und füttern sie. Eine Limikole, auf die Entfernung kaum zu erkennen, wurde von Mitbeobachtern als Flussuferläufer eingeschätzt. Nach Haltung und Aussehen dürfte es aber ein Waldwasserläufer gewesen sein. Und bei der Beobachtung des Wasserläufers rannte plötzlich ein dunkler Vogel das Schlammufer entlang. Als er das etwas später nochmals machte, erwischte ihn die Kamera. Leider beträgt die Entfernung vom Beobachtungsstand mehr als 150 Meter.

Wasserralle, Waldwasserläufer - Weißstörche und Schwäne haben je drei Junge, Rostgänse - Blässhühner und Graureiher. Fotos AGON/Ackermann, 02.06.2022

02.06.2022 DO-Aplerbeck: Igel und Fuchs im Garten
Von S.Kolbe: Seite einiger Zeit kommen abends fünf bis sechs Igel in den eigenen Garte, um ausgelegtes Futter aus einem Napf zu fressen. Neuerdings hat sich auch dazu ein Fuchs eingefunden, dem das wohl auch schmeckt. Das sei ihm ja gegönnt, wenn er nur nicht den ganzen Napf mitnehmen würde. Den er gestern Abend mitnahm, suchen wir heute noch.
Der Berghofer Steinkauz hat übrigens zwei bis drei Junge.

31.05.2022 Bürenbruch: Waldschnepfen
Von O.Herrmann, D. Ackermann u.a.. Die Balzflüge der Waldschnepfen zu erleben war das Ziel der heutigen Abendexkursion. Dabei wurden 11 Überflüge von Waldschnepfen und eine Fledermaus, wahrscheinlich ein Abendsegeler festgestellt.

31.05.2022 Villigst: Insekten im Garten
Von K.Habedank. im Garten Winkelstück 8 drei Insekten. Es ist nur eine dünne Auswahl von ehemals vielen anderen.

1: Sandbiene (Andrena fulva),  2: Libelle Hfeisen-Azurjungfer (Agrion puella), 3. Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera). Fotos AGON/Habedank, 31.05.2022

30.05.2022 Ergste: Flora am Semberg
Von D. Ackermann. Zwar waren bei der Greifvogelkontrolle nur Misserfolge zu beklagen - aber die schöne Flora am Weg zum Friedhof versöhnte rasch wieder. Der große Kahlschlag hatte sich mit Fingerhut geschmückt, die jetzt noch frischen Gräser bezaubern immer wieder durch ihre Formenvielfalt. Am Wegrand blüht der Waldziest und in einer Hecke unter anderem die Weinrose.

Blaugrüne Segge , Fingerhut , Knäuelgras - Inkarnat-Klee , Wald-Ziest , Wein-Rose
Fotos AGON/Ackermann, 30.05.2022

27.05.2022 Nachlese Wendland: Vögel
Von U.&D. Ackermann. Natürlich haben wir wieder einige Vogelaufnahmen mitgebracht, aber das Vogelsterben scheint auch vor dieser Region nicht halt gemacht zu haben. Einige Arten waren gar nicht mehr zu sehen (kann Zufall sein), andere waren deutlich scheuer. Trotzdem haben wir die Woche sehr genossen. Unser zweiter Standort war die Südheide bei Hermannsburg. Zum Schluss ist wenigstens von drei interessanten Erlebnissen zu berichten: Einmal war es ein singender Ortolan, das andere Mal ein Wiedehopf auf einem Spielplatz (ohne Kinder) an einem Heidegebiet. Und auf einem Weg kam uns ein "Dackel" ohne Herrchen entgegen, der sich im Fernglas als Fischotter mit Fisch in der Schnauze entpuppte.
Zu den Bildern: Der Schwarzmilan ist im Wendland im Gegensatz zu unserer Gegend ein relativ häufiger Greifvogel. Der Rotmilan (links oben) ist nicht nur durch den tiefer gegabelten Schwanz vom Schwarzmilan zu unterscheiden. Das Schwarzkehlchen ist manchmal am Ruhrufer zu sehen, ebenso wie die Rohrammer. Das beringte Männchen bringt neue Schnaken zum Nest. Leider ausgestorben ist im Kreisgebiet Unna die Grauammer mit ihrem klirrenden Gesang, der an einen geschüttelten Schlüsselbund denken lässt. Kraniche sind immer wieder mal zu beobachten, und der Storch setzt über einer frisch gemähten Wiese zur Landung an. Der Beobachtungsturm bei Nienwalde bietet am Tage gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung im Feuchtgebiet der Weeseniederung.

Eindrücke aus dem Wendland: Rotmilan (zum Vergleich) und zweimal Schwarzmilan - Schwarzkehlchen, Rohrammer, Grauammer - Kranich, Beobachtungsturm bei Nienwalde und Weißstorch. Fotos AGON/Ackermann, im Mai 2022

22.05.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Aus dem Garten 3 Fotos von Insekten.

1: Käfer, (Oedemera nobillis) 2. Schwebfliege, (Episyrphus balteatus) 3. Wanze, Dukler Dickwanst (Eysarcoris venustissimus). Fotos AGON/Habedank, 22.05.2022

20.05.2022 DO-Sommerberg: Klappergrasmücke
W-Wiemann: am Montag den 16.5. hörte ich in der Nachbarschaft zum ersten Male in diesem Jahr die Klappergrasmücke. Um ganz sicher zu sein, dass es auch „ Müllerchen “ war, wartete ich auf eine erneute Meldung ihres „Klapperns“. Heute Morgen erhielt ich nun die Bestätigung. Im vergangenen Jahr am 13.5. und nun am 16.5. Die Klappergrasmücke ist wohl die Letzte der Grasmücken, die aus dem Winterquartier zurück kommt. Es ist jetzt 14.30 Uhr und ich warte – nachdem ich im Garten alles unwetterfest gemacht  habe -  auf das für 13 Uhr angesagte schwere Gewitter.

16.05.2022 Schwerte Ost: Mauersegler
Von Cl. Weigel. Die Mauersegler in Schwerte-Ost sind da. Ich bin sehr gespannt, ob sie die eine oder andere neue Behausung entdecken werden.

15.05.2022 Ergste: Feldlerche
Von E.Goedecke. Heute morgen eine singende Feldlerche über einem Getreidefeld am Hof
Hülsmann (zwischen "Am Hachen" und dem Elsetal).

Wasserralle, Foto J.Oset, 14.05.2022

14.05.2022 Westhofen: Wasserralle
Von A&J.Oset. Wir konnten heute für wenige Minuten eine Wasserralle beobachten. Anbei ein Belegbild aus ca. 150 Metern. Die Luft flimmerte leider zu sehr. Zudem konnten wir heute "Speedy Gonzales" sehen. Es handelte sich dabei aber nicht um die schnellste Maus aus Mexiko. Es war ein Flussregenpfeifer, der so schnell über den Schlamm rannte, dass kein Bild möglich war. Rotschenkel und Flussuferläufer sind weiterhin da.

13.05.2022 Westhofen: Rotschenkel und Flussuferläufer
Von A.&J.Oset. Wir konnten heute einen Rotschenkel an der Röllingwiese beobachten. Der Flussuferläufer ist weiterhin sehr aktiv.

Rotschenkel und Flussuferläufer. Fotos J.Oset, 13.05.2022

12.05.2022 Westhofen: Flussuferläufer
Von V. Böck. Flussuferläufer an der Röllingwiese.
Kommentar D. Ackermann: Linkes Bild:Versuchen wir's mal nach dem Ausschlussverfahren. Ein Bruchwasserläufer (was ein Mitbeobachter meinte) ist es nicht, der hätte den Überaugenstreif deutlich auch hinter dem Auge. Es könnte also ein Waldwasserläufer sein, wenn das Weiß nicht vor dem Flügelbug wäre. Der Vogel ist ja schräg von hinten aufgenommen - deshalb könnte der Flügel teils das Kennzeichen des weißen Keils verdecken. Außerdem steht der Vogel leicht geduckt und vorderlastig. Also tippe ich auf Flussuferläufer (siehe auch unten - und oben).
Dann kamen weiter Fotos desselben Vogels (mittleres und rechtes Bild). Darauf hat er auf der linken Seite den hellen Hinteraugenstreif und das Weiß am Flügelbug scheint nun aus kleinen Flaumfedern zu bestehen. Wer oder was ist es nun? Kommentare per Mail (kontakt@agon-schwerte.de) sind ausdrücklich erwünscht!
Kommentar F. Prünte: Die Fotos sind ja hervorragend und lassen jedes Detail erkennen. . Ich würde ihn geradewegs als Flussuferläufer bestimmen. Haltung, Flügelstreif, Schwanzprojektion, Gefieder-, Brust- und Kopfzeichnung passen meiner Meinung nach gut und schließen auch einen Drosseluferläufer aus.
Kommentar H. Knüwer: Falko hat bereits auf alle wichtigen Details hingewiesen. Auch ich bin der Meinung, dass es sich zweifelsfrei um einen Flußuferläufer handelt. Das sind im Übrigen bemerksnwert schöne Fotos.

Flussuferläufer(?) Fotos AGON/Böck, 12.05.2022

12.05.2022 Westhofen: Flussuferläufer und Bruterfolg bei den Störchen
Von U.&D.Ackermann. Das Konzert der Wasserfrösche konnte schon auf die Nerven gehen. Aber die Frösche sind schließlich auch wichtige Nahrungstiere für Graureiher und Störche. Vielleicht war das gute Nahrungsangebot auch der Grund für die Anwesenheit der vielen Graureiher an der Röllingwiese. Jetzt ist auch gut zu sehen, dass die Störche Nachwuchs haben. Ein kleiner Jungvogel reckte das Köpfchen zum Vater hoch, der anscheinend schon auf die Wachablösung durch seine Frau wartete. Als sie schließlich kam, flog er fast im Sturzflug weg.
Ein Flussuferläufer kam von Westen her und setzte sich erst einmal auf einen Pfahl bevor er dann seinem Namen gemäß das nordöstliche Ufer absuchte. Eine weitere Limikole konnte leider nicht bestimmt werden. Bei ihrem Flug ans südliche Ufer war nur zu erkennen, dass sie größer und heller war und längere Beine hatte. Vielleicht ein Grünschenkel? Übrigens finden sich immer wieder Kormorane ein, seit der Wasserstand tiefer geworden ist.

Wasserfosch, Flussuferläufer, Kormoran - Storchenvater mit einem Kind, Mutter bringt statt Essen nur einen Stock, und Vater entflieht im Sturzflug den häuslichen Pflichten - Graureiher, Silberreiher.
Fotos AGON/Ackermann, 12.05.2022

11.05.2022 Geisecke: Sperber
Von A.Bertelmann. Gerade eben : 13.25 Sperber Terzel am Brauk in Geisecke auf der Jagd.

10./11.05.2022 Westhofen: Rostgans und Graureiher
Von V. Böck. Gestern war mal wieder eine Rostgans zu Besuch auf der Röllingwiese. Heute aber kam ein merkwürdiges Etwas geflogen, das zwar einem Graureiher ähnlich sah, aber scheinbar vier Flügel hatte... ;-)

Rostgans und Graureiher. Fotos AGON/Böck, 10./11.05.2022

09.05.2022 DO-Lichtendorf: Mauersegler
Von H. Wulf. Über Lichtendorf heute ein Trupp Mauersegler.

08.05.2022 Nachlese Nordholland: Vögel
Von U.&D.Ackermann. Vor allem wegen der Vögel waren wir in Nordholland. Allerdings gab es uns zu denken, dass in den kleinen Waldstücken kein Kleiber rief, kein Buntspecht trommelte. Immerhin waren die häufigsten Waldvögel Fitis und Zilpzalp. Es kann natürlich Zufall sein, dass auch im Schutzgebiet diesmal nicht ein Blaukehlchen oder eine Heidelerche zu hören oder zu sehen waren. Nur in den Feuchtwiesen-Schutzgebieten gab es reges Vogelleben. Aber Kiebitze scheint es fast nur noch in diesen Schutzgebieten zu geben. Auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen ist der Kiebitz offenbar auch selten geworden - und eine Feldlerche war weder zu sehen noch zu hören. Trotzdem ist Holland wegen der zahlreichen Schutzgebiete und der darin geschaffenen Baobachtungsmöglichkeiten immer wieder eine Reise wert.

Flussseeschwalbe und Brandseeschwalbe - Schafstelze, Dorngrasmücke und Wiesenpieper.
Brandgänse, Rotschenkel, Kiebitz - Löffler, Seidenreiher und Säbelschnäbler.
Alle Fotos AGON/Ackermann, 05.2022

08.05.2022 Nachlese Nordholland: Botanik
Von U.&D.Ackermann. Wir waren eine Woche in Nordholland und eine kleine Bildernachlese sollte hier nicht fehlen. Nachdem wir ein paar Jahre nicht dort waren, fielen uns einige Pflanzen auf, die aus Nordamerika und NO-Asien stammen und mindestens in Nordholland wohl in Ausbreitung begriffen sind. Das sind die Durchwachsene Claytonie oder Tellerkraut (Claytonia perfoliata) und die 'Sibirische Claytonie' (Claytonia sibirica), die noch keinen deutschen Namen hat. Erstere wurde auch gern als "Kubaspinat" in der Küche verwendet. Letztere wird ähnliche Eigenschaften haben, und damit ist wahrscheinlich auch die Verbreitung über Gartenabfälle zu erklären.
Den Doldentraubigen Milchstern (Ornithogalum umbellatum) kannten wir aus Südtirol, in Nordholland besiedelt er trockene Wegränder, Rasen und Unkrautfluren. An den Hängen von bewachsenen Sanddünen leuchten die Blüten der Dünenröschen (Rosa spinosissima), die dicht am Boden bleiben. Die letzten beiden Pflanzen Stechginster (Ulex europaeus) und Breitblättriges Knabenkraut (Orchis latifolia = Dactylorrhiza majalis) stammen aus einem Schutzgebiet.

Durchwachsene und 'Sibirische' Claytonie, Doldentraubiger Milchstern - Dünenröschen, Stechginster und Breitblättriges Knabenkraut. Fotos AGON/Ackermann, 05.2022

07.05.2022 DO-Sommerberg: Buchfinken, Gartengrasmücke
Von W.Wiemann. Ende März schrieb ich schon einmal über das Fehlen der Buchfinken. Nun höre ich ihn hier mal ab und zu, aber im Vergleich zu den Vorjahren fehlen doch einige dieser Finken. Besonders fiel mir das beim Besuch des Schwerter Waldfriedhofes auf. Wo sonst  3 bis 4 Buchfinkenmänner sich mit ihren Rufen nach dem „ würz'gen Bier“ melden, hörte ich heute nur einmal kurz das markante „Singen“, Trotz des herrlichen Wetters heute Morgen, war unter den hohen Lärchen im wahrsten Sinne des Wortes Friedhofruhe!! Als ich dann am Parkplatz Blumenhain wieder ins Auto stieg, hörte ich zum ersten Male in diesem Jahr eine Gartengrasmücke, auch ein Zilp-Zalp meldete sich.

07.05.2022 Schwerte Ost: Hohltaube
Von A.Bertelmann. Gegen 15.00 Uhr ein Pärchen Hohltauben im Gehrenbachtal.

05.05.2022 Westhofen: Jungkranich
Von V.Böck. Kranich an der Röllingwiese

Maikäfer. Foto AGON/Habedank
03.05.2022

Junger kranich. Foto AGON/Böck, 05.05.2022

03.05.2022 Villigst: Maikäfer
Von K.Habedank. Heute der erste Maikäfer an der Hauswand sitzend. Bild oben links.

02.05.2022 Villigst: Insekten
Von K. Habedank. Bild 1: Die Keulenhornwespe (Monosapyga clavicornis), parasitiert die Mauerbiene
Osmia florisomnis und andere. Bild 2: Wildbiene der Gattung Osmia. Bild 3: Eine Wildbiene mit Milben überdeckt.

Keulenhornwespe, Wildbiene Gattung Osmia, Wildbiene überdeckt mit Milben.
Fotos AGON/Habedank, 02.05.2022

01.05.2022 Drüpplingsen: Botanische Streifzüge
Von M.&Ch. Kunsemüller. Jetzt macht sich die zweite Generation der früh blühenden Pflanzen auf den Weg. Unten im Wald am Fluß steht der Bärlauch in voller Blüte und die Vielblütige Weißwurz ist kurz vor der Öffnung ihrer Blüten. Die Feld-Hainsimse zeigt eine letzte Blüte, während die Weißliche Hainsimse zu voller Schönheit aufläuft. Außerdem blühen dieses Jahr die Stiel-Eichen wieder intensiv, das wird viele Eicheln geben.
Während wir am Lenninghauser Weg dem Gesang der Feldlerchen lauschten, wurden wir von einer Schafstelze auf der Telefonleitung beobachtet.

Bärlauch, Vielblütige Weißwurz, Stiel-Eiche - Weißliche und Feld-Hainsimse, Schafstelze.
Fotos AGON/Kunsemüller, 01.05.2022

30.04.2022 Westhofen: Kranich, Rohrweihe
Von F.Redam. Gestern Abend war nach längerer Zeit wieder ein (der?) Jungkranich länger zu beobachten, bevor er dann in Richtung der Binsen davonflog. Die Rohrweihe scheuchte derweil die Wassservogelwelt auf und das Storchenpaar kümmerte sich abwechselnd um die Brut. Weiter gibt es deutliche Anzeichen, dass das Brutgeschäft bereits weit fortgeschritten ist. 

Junger Kranich, Rohrweihe und Schnatterenten. Fotos F. Redam, 30.04.2022

28.04.2022 DO-Sommerberg: Frühling im Garten
Von W.Wiemann.   Es lacht der Mai,   der Wald ist frei   von Schnee- und Eisgehänge !
Diesen Vers aus Goethes 1. Walpurgisnacht (vertont von Mendelssohn) hatte ich noch im Ohr, als ich heute Morgen, zwar noch im April, das herrliche Frühlingswetter zur Gartenarbeit nutzte. Es empfing mich auch gleich der richtige Frühlingsgesang in Form eines Duettes von Rotkehlchen und Mönchsgrasmücke. D.h. es war eigentlich ein Terzett, aber das Singen einer Heckenbraunelle ging in dem Sängerkrieg der beiden anderen unter. Sie ließen sich in ihrem Gesang auch nicht stören als ich den Rasenmäher anwarf. In der frisch gemähten Rasenfläche gibt schon einige Ameisenhügelchen, also ein gute Futterstelle für Zorro bzw. seine Frau. Den Namen Zorro für den Grünspecht, wegen der schwarzen Färbung seiner Augenpartien, habe ich kürzlich zum ersten Male in einer Fernsehsendung von Arte gehört. In dieser Sendung über die Moldau gab auch wunderschöne Aufnahmen vom Wiedehopf und eben auch von Zorro bei der Fütterung. In Erwartung Zorrós mit seinen „Glück Glück Glück“ Rufen grüßt vom Sommerberg
Wilhelm Wiemann.

Waldeidechse.
Foto M. Scharmentke, 28.04.2022

28.04.2022 Is.-Grürmannsheide: Waldeidechse
Von M. Scharmentke. Ich habe gerade eben dieses Foto von einer Eidechse bei uns im Garten gemacht

28.04.2022 Ergste: Die Pflanzenwelt erwacht
Von D.&U. Ackermann. Fast innerhalb eines Tages sieht nun alles grün aus. Vor allem das nun ausgetriebene Laub der Bäume lässt nun alles frühlingshaft erscheinen. Oben am Semberg scheint einer der Bewohner Gartenabfälle am Waldrand zu entsorgen. Wo sollte sonst die Mahonie herkommen. Heimisch ist sie in Nordamerika, wird aber gern als Zierpflanze in Parks und Gärten gepflanzt. Sie kann aber auch einerseits ein lästiges Gartenunkraut sein, andererseits lassen sich die Beeren mit Alkohol zu einem Kräuterschnaps ansetzen - aber nur für den der's mag.
Vielleicht ist auch der Besenginster mit Gartenabfällen hierher gekommen. Aber als heimische Pflanze hat er hier am Waldrand durchaus seinen Platz. Höchstens als Nutznießer der Gartenerde kann die Waldsegge gelten. Sie hat gern guten Boden und kommt bei uns auch an anderen Stellen vor. Alle Seggen haben einen dreikantigen Stängel und getrennte männliche und weibliche Blüten. Hier sind sie sogar auf zwei verschiedene Ähren verteilt. Die hellen, männlichen ganz oben fallen besonders auf.
Erstaunlich sind die zwei Blütenfarben beim Sumpf-Vergissmeinnicht. Zwar wechseln die anfangs rötlichen Blüten später ihre Farbe nach hellblau. Aber hier hatte eine ganze Pflanze rosa Blüten - also offenbar jung geblieben. Der Persische Ehrenpreis ist schon Anfang des 19. Jahrhunderts aus Vorderasien hier eingewandert und erwies sich als so erfolgreich, dass er heute die häufigste Ehrenpreisart bei uns ist. Und immer wieder begeistern die leuchtend weißen Blüten der Großen Sternmiere.

Mahonie, Wald-Segge, Besenginster - blaues und rosa Sumpf-Vergissmeinnicht, Persischer Ehrenpreis, Große Sternmiere. Fotos AGON/Ackermann, 28.04.5022

28.04.2022 Ergste: Waldbrettspiele und Haarmücken fliegen
Von D.&U. Ackermann. Sie werden schon Vielen aufgefallen sein, die Haarmücken, März- oder Markusfliegen, die zurzeit ihre Hochzeitsflüge absolvieren. Tatsächlich sind es tiefschwarze Mücken, und zwar unsere größten, wenn sie auch den Fliegen ähnlich sehen. Typischerweise lassen sie während des Fluges ihre Beine lang herunter hängen.
Erstmals in diesem Jahr fielen uns auch die Waldbrettspiele auf, die ebenfalls jetzt ihre umeinander kreisenden Hochzeitsflüge ausführen. Nur hin und wieder gönnen sie sich eine kurze Verschnaufpause.

Rapsweißling-Männchen, Haarmücken-Männchen, Waldbrettspiel. Fotos AGON/Ackermann, 28.4.22

28.04.2022 Villigst: Schnegel
Von K.Habedank. Selten gesehen, so ein Schnegel im eigenen Garten in der Regentonne.

Weißstörche. Bild aus Video
S. Plenio, 28.04.2022
Schnegel. Foto AGON/Habedank, 28.04.2022

28.04.2022 Opherdicke: Weißstörche
Von S.Plenio: Ort: Mühlenstraße, 59439 Holzwickede Opherdicke. Foto siehe oben links.
Heute morgen "weideten" 4 Weißstörche auf dem Feld hinter unserem Haus. Im angehängten Video sieht man nur 3 von ihnen. Wir beobachten seit einigen Tagen, dass vom Truppenübungsplatz Holzwickede Richtung Osten immer wieder Störche hin und herfliegen. Außerdem haben wir hier ein schwarzes Milanpärchen*, mehrere Reiher, die uns häufiger besuchen, ab und zu eine Visite von Nilgänsen, Nachtigallen*, Kleinspechte*, Kleiber, Gimpel, Kiebitze, Bachstelzen, Stieglitze, Rotkehlchen und Zeisige - neben den vielen Blau- und Kohl-Meisen. Vermutlich liegt diese Vielfalt auch daran, dass Wiesen bei uns immer mal wieder bewusst weitgehend wild gelassen werden.
*kann von der AGON nicht bestätigt werden.

Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa).
Fotos AGON/Habedank, 27.04.2022

27.04.2022 Villigst: Rotschopfige Sandbiene
Von K. Habedank. Hier zwei Belegaufnahmen der Sandbienenart "Andrena haemorrhoa".

 

27.04.2022 Westhofen: Rohrdommel
Von V.Böck. Heute an der Röllingwiese!

Rohrdommel und Weißstörche. Fotos AGON/Böck, 27.04.2022

26.04.2022 Ergste: Feldlerche
Von Cl. Weigel. Seit gestern ist die Feldlerche hier wieder über dem an die JVA angrenzenden Feld aktiv.

25.04.2022 Is.-Drüpplingsen: Weißblühende Sträucher im Ruhrtal
Von M.Kunsemüller. Jetzt blüht er nun endlich - der Weißdorn, der vor der Blüte die Blätter austreibt und einen unverwechselbaren Geruch verströmt. Außerdem konnte ich in den vergangenen Tagen die Gemeine Felsenbirne und die Kupfer-Felsenbirne beobachten und vergleichen. Diese beiden haben leider heute durch den Regen die Blütenblätter größtenteils verloren.

Weißdorn, Gemeine Felsenbirne, Kupfer-Felsenbirne. Fotos AGON/Kunsemüller, 13.-24.04.2022
Weißstorch. Foto M.Scharmentke, 25.04.2022

25.04.2022 Grürmannsheide: Weißstorch
Von M. Scharmentke. Wir beobachten schon eine ganze Weile einen Weißstorch, der bei uns gegenüber auf der Schälkstr. auf Nahrungssuche ist. Ich habe einige Fotos gemacht.

24.04.2022 Ergste: Pflanzen im Wannebachtal
Von D.Ackermann. Auf den Wiesen erscheint jetzt wieder das Wiesen-Schaumkraut mit seinen weißen Blüten. Dagegen breitet sich das Milzkraut an einigen Stellen an den Böschungen zwischen Weg und Graben aus. Als feuchtigkeitsliebende Pflanze ist es nur an zusagenden Stellen zu finden, wie auch das Widertonmoos. Die Pflänzchen warten bestimmt auf Regen, damit es mit der Vermehrung klappt. Die gelben Löwenzahnblüten in den Wiesen sind Nährstoffanzeiger und weisen auf Düngung hin. Manchmal muss man sich erst einen Schuh wieder zubinden, um die kleinen Wolligen Storchschnäbel am Straßenrand überhaupt zu entdecken.

Wiesen-Schaumkraut, Wannebachtal, Milzkraut - Widertonmoos: Sporenkapseln und neue "Blattknospen",, Besenginster, Bauernwiese mit Löwenzahn, Wolliger Storchschnabel, Apfelblüten.
Fotos AGON/Ackermann, 24.04.2022

24.04.2022 Ergste: Insekten im Wannebachtal und am Höhenweg
Von D.Ackermann. Es ist einfach kein Vergleich mit dem Winter. Der Frühling ist nun mal die schönste Jahreszeit für Naturbeobachtungen. Betrachtet man die augenblicklichen Futterpflanzen der Schmetterlinge, so steht der Löwenzahn ganz obenan. Löwenzahn ist auch die derzeit häufigste blühende Pflanze auf den Wiesen und an Waldwegen. Vom Insektenbesuch hat sie übrigens nichts. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Aussehen der ersten Generation des Landkärtchens, nachdem im letzten Sommer und Herbst fast nur noch die dunklere zweite Generation flog. Ein richtiger Frühlingsschmetterling ist der Aurorafalter, der meist nur bis Juni zu sehen ist. Meist sind jetzt die Männchen rastlos fliegend auf der Suche nach Weibchen. Kuckuckshummeln sind wie Kuckucke auf Wirtstiere angewiesen. Sie können selbst keine Waben bauen, sondern brauchen dazu andere Hummelvölker mit Arbeiterinnen. Nun sieht man auch wieder den Wollschweber. Mit seinem langen Saugrüssel sieht er allerdings nur gefährlich aus.

Kohlweißling, Rapsweißling, Zitronenfalter - Landkärtchen Sommergeneration, Aurorafalter, Tagpfauenauge - Kuckuckshummel, Wollschweber. Fotos AGON/Ackermann, 24.04.2022

23.04.2022 Bürenbruch: Vogelkundliche Wanderung
Von E.Goedecke und H.-G.Bullenda. Die vogelkundliche Wanderung der AGON brachte folgendes Ergebnis. Wir haben 30 Vogelarten gezählt, die wir heute gehört oder gesehen haben, nämlich:

Stieglitz, Grünfink, Buchfink, Haussperling, Rabenkrähe, Eichelhäher, Gartenbaumläufer, Tannenmeise, Kohlmeise, Blaumeise, Sommergoldhähnchen, Zilpzalp, Fitis, Mönchsgrasmücke, Amsel, Misteldrossel, Singdrossel, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Bachstelze, Buntspecht, Grünspecht, Kleiber, Ringeltaube, Hohltaube, Nilgans, Mäusebussard; zusätzlich nur gesehen: Rotmilan.

23.04.2022 Bürenbruch: Flora macht Fortschritte
Von D.&U.Ackermann. Viele mittlere Rotbuchen stehen bereits voll im Laub, auch die großen Buchen haben aufbrechende Blattknospen. Auffällig sind jetzt viele Ahornsämlinge, die versuchen, vom Licht möglichst vor dem Kronenschluss noch zu profitieren. Farne schieben auch hier ihre noch aufgerollten Wedel nach oben, und die ersten Knoblauchsrauken blühen bereits. Wer genau hinschaut, findet auch schon blühenden Hain-Sauerklee, Johanniskraut ist schon zehn Zentimeter hoch und an den besonnten Böschungen steht die Große Sternmiere in voller Blüte, genau wie der Gundermann - eben mit den kleinen blauen Blüten nur nicht so auffällig.

Knoblauchsrauke, Wurmfarn und Hain-Sauerklee. Fotos AGON/Ackermann, 23.04.2022

23.04.2022 Ergste: Mehlschwalben
Von U.Ackermann. Beim Blick aus dem Fenster heute Morgen zeigte sich endlich wieder das gewohnte Bild aus den Vorjahren: Die ersten Mehlschwalben der Offerbachstraße sind wieder da und eifrig bei ihren Nahrungsflügen unterwegs.

22.04.2022 Wandhofen: Goldammer als Wachtposten
Von A.Bertelmann. Beim Besuch der Schafweide fällt jedesmal ein Goldammermännchen auf, das in der Nähe des Nestes Wache hält.

21.04.2022 Ergste: Singwarten
Von U.&D.Ackermann. Bestimmte Bäume, auch Büsche werden von ganz verschiedenen Vogelarten gern als Singwarten genutzt. Wahrscheinlich weil die Werber dort gut sichtbar sind und sich den Weibchen und Konkurrenten präsentieren können. Hier ist es ein Ginkgobaum im Garten der Nachbarin, der mal ein Männchen des Bluthänflings anzog, derweil das Weibchen wie unbeteiligt in der 30 m entfernten Buche saß, und gleich danach ein Stieglitzmännchen.

Bluthänfling Männchen und Weibchen, Stieglitz. Fotos AGON/Ackermann, 21.04.2022

20.04.2022 Westhofen: Mandarinente
Von J. Oset. Ich war nach dem Feierabend noch kurz mit dem Fernglas an der Röllingwiese. Dort endeckte ich eine Mandarinente. Ich habe sie hier ewig nicht mehr gesehen. Anbei zwei Belegbilder freihändig durchs Fernglas. Ansonsten die üblichen Verdächtigen (weibl. Rohrweihe, Löffelenten, Rostgänse, Rohrammern etc.). Fotos rechts unten.

Rauchschwalbe. Foto
AGON/Kunsemüller 19.04.2022
Mandarinente. Foto J.Oset, 20.04.2022

19.04.2022 Rheinen/Villigst: Rauchschwalben
Von M. Kunsemüller. Gestern konnte ich die ersten Schwalben zwischen Rheinen und Villigst beobachten. Foto links oben.

Störche in Geisecke. Fotos W. Feldmann, 19.04.2022

19.04.2022 Geisecke: Störche
Von W.Feldmann: Noch immer ziehen Störche - auch durch Geisecke. Am Buschkampweg waren heute 4 oder 5 Störche auf einem Feld zu sehen.

19.04.2022 Ergste: Wannebachtal
Von D. Ackermann. Der beste Rückweg von der Letmather Straße führt durchs Wannebachtal. Wenn schon die Vögel mittags schweigen bleibt aber immer noch die Flora. An mehreren Stellen blüht sehr schön das Buschwindröschen. Das satte Gelb des Scharbockskrauts zieht immer wieder wie auch die Rapsfelder das Auge an. Direkt am Bachufer stand ein schöner Bestand der Gefleckten Taubnessel. Wurmfarne schieben jetzt ihre noch eingerollten Wedel nach oben und am Ende des Wegs gab es drei Exemplare Bärlauch, die wahrscheinlich durch Gartenabfälle dort hin gelangt sind.

Buschwindröschen, Scharbockskraut, Gefleckte Taubnessel, Wurmfarn, Bärlauch, Rapsfeld.
Fotos AGON/Ackermann, 19.04.2022

19.04.2022 Ergste: Abbau des Krötenzauns Letmather Straße.
Von D.Ackermann: Die Wanderung der Amphibien war in diesem Frühjahr durch warme, trockene Tage im März und den Wintereinbruch Anfang April stark behindert. So kam es nur an einzelnen Tagen zu starkem Zug zu den Laichgewässern. Da nun nicht mehr mit weiteren Wanderungen von Kröten und Fröschen zu rechnen ist, konnten Mitarbeiter der AGON den Zaun wieder abbauen - bis zum nächsten Jahr. Im Wannebachteich drängten sich die Grasfrosch-Kaulquappen dicht in den wärmeren Flachwasserbereichen zusammen.

Abbau des Krötenzauns, Grasfrosch-Kaulquappen. Fotos AGON/Ackermann, 19.04.2022

18.04.2022 Ergste: Interessante Kleinigkeiten im Garten
Von U.&D.Ackermann. Anscheinend fliegen Schwebfliegen auch nur mal so zum Spaß, wie diese Mistbiene (Eristalis tenax), die ihre Fähigkeit über unserem Rasen zeigt. Der Name weist auf ihr oft massenhaftes Auftreten in der Nähe von Misthaufen und ihre Ähnlichkeit mit einer Biene hin. Die Larven entwickeln sich, wie auch die einiger anderer Schwebfliegenarten in Güllebehältern oder Jauchegruben. Das fertige Insekt ist allerdings nur an Blüten interessiert und kommt nur zur Eiablage an die stinkenden Orte.
Das Tagpfauenauge hat sich ein warmes Plätzchen auf dem Granitfindling gesucht. In der Abendsonne wirft der Falter einen langen Schatten. Er hat als Falter überwintert, und der beschädigte rechte Vorderflügel zeigt, dass er schon einiges erlebt hat.
Die zu den Wanzen gehörenden Wasserläufer sind gute Flieger, die mal hier, mal dort auftauchen. Wie einst Jesus können sie über das Wasser laufen. Sie nutzen dessen Oberflächenspannung aus.

Am Rahmen einer Glasscheibe sucht die Springspinne (Marpissa muscosa) nach potenziellen Opfern, die sie im Sprung erbeuten kann.

Mistbiene, Tagpfauenauge, Wasserläufer und Springspinne. Fotos AGON/Ackermann, 18.04.2022

18.04.2022 Bürenbruch: Osterspaziergang
Von U.,B.&D.Ackermann. Es war ein richtiger Osterspaziergang - nur der Osterhase fehlte. Aber dafür konnten wir immerhin ein Reh beobachten, das etwas gegen Skorbut tat und Scharbockskraut äste. Die kleinen Gundermänner mit ihren blauen Blüten breiten sich aus. Im Wald waren heute auch viele Hundsveilchen mit ihrem weißen Sporn zu entdecken, die Traubenholunder stehen in Blüte und vom Huflattich leuchten die weißen Samenstände in der Sonne. Besonders schön blühen zurzeit die Vogelkirschen. Noch schöner ist es allerdings, wenn ein Tagpfauenauge die vielen Nektarquellen entdeckt.

Frisches Buchenlaub, Traubenholunder, Vogelkirsche - Gundermann, Hundsveilchen, Huflattich.
Fotos AGON/Ackermann, 18.04.2022
Reh und Kleiber. Fotos AGON/Ackermann, 18.04.2022
Storchenpaar. Foto F.Redam, 14.04.2022

17.04.2022 Westhofen: Störche
Von F.Redam. 16.04.22 Brutwechsel bei den Störchen an der Röllingwiese. Hier ist gut zu erkennen, dass sie fast gleich groß sind. 

17.04.22 Eine Gruppe von 6 Weißstörchen nutzt heute Mittag die Thermik hoch über Wandhofen und den Ruhrauen Richtung Ergste bevor sie in Richtung Osten abzieht.  Zwischendurch jagen sie sich untereinander. 

 

17.04.2022 Schwerte: Wasservogelzählung

1) Zählabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Heinz Wulf, Sigrid u. Ralf Buckner, Hans-Günter Bullenda):

23 Graugänse, 51 Kanadagänse, 34 Nilgänse, 3 Rostgänse, 19 Stockenten, 29 Reiherenten, 14 Schnatterenten, 31 Blässrallen, 5 Haubentaucher, 1 Höckerschwan, 1 Graureiher, 1 Silberreiher, 14 Kormorane;

sonstige Vogelarten: 11 Rabenkrähen, 1 Elster, 6

'Oster'-Hase.
Foto AGON/Bullenda, 17.04.2022

Ringeltauben, 1 Eichelhäher, 7 Amseln, 1 Braunkehlchen, 3 Rauchschwalben, 6 Kohlmeisen, 10 Blaumeisen, 1 Gartenbaumläufer, 6 Zaunkönige, 7 Buchfinken, 4 Zilpzalpe, 3 Mönchsgrasmücken, 2 Goldammern, 6 Bachstelzen, 5 Stare, 1 Grünfink, 2 Buntspechte, 3 Mäusebussarde, 4 Turmfalken.

Besondere Vorkommnisse: Am heutigen Ostersonntag sahen wir in diesem Abschnitt neun Hasen („Osterhasen“), teilweise aus allernächster Nähe! Sonst sehen wir in diesem Zählgebiet selten überhaupt einmal einen Hasen. Anliegend noch ein Foto von einem der neun Hasen, die wir heute zu sehen bekamen und der uns so nah kam, dass ich ihn per Handy fotografieren konnte.

2) Zählabschnitt Wasserwerksgelände mit Geiseckesee (Zählerin: Claudia Weigel):

13 Blässrallen, 56 Reiherenten, 19 Stockenten, 3 Haubentaucher, 3 Nilgänse, 7 Graugänse, 9 Kanadagänse, 5 Höckerschwäne, 3 Graureiher, 1 Silberreiher, 94 Kormorane, 2 Flussregenpfeifer, 1 Weißstorch;

sonstige Vogelarten: 3 Ringeltauben, 2 Singdrosseln, 6 Wacholderdrosseln, 26 Stare, 3 Amseln, 3 Bachstelzen, 3 Rabenkrähen, 1 Eichelhäher, 2 Buntspechte, 1 Grünspecht, 3 Buchfinken, 1 Grünfink, 1 Stieglitz, 2 Gartenbaumläufer, 3 Zilpzalpe, 1 Mönchsgrasmücke, 2 Weidenmeisen (!), 5 Kohlmeisen, 8 Blaumeisen, 1 Zaunkönig, 3 Rotkehlchen, 2 Mäusebussarde.

3) Zählabschnitt vom Wellenbad bis zur Schwerter Ruhrbrücke (Zähler: Jürgen Schiffer):

28 Blässrallen, 1 Zwergtaucher, 24 Reiherenten, 22 Stockenten, 1 Schnatterente, 1 Teichhuhn, 5 Haubentaucher, 11 Nilgänse, 4 Kanadagänse, 6 Graugänse, 8 Höckerschwäne (davon einer brütend), 1 Kormoran, 1 Eisvogel;

sonstige Vogelarten: 1 Gartenrotschwanz (!), 1 Dorngrasmücke, 1 Hohltaube, 1 Zaunkönig, 1 Rotmilan, 1 Mäusebussard und außerdem: Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Buchfink, Grünfink, Singdrossel, Wacholderdrossel, Ringeltaube, Rabenkrähe, Blaumeise, Kohlmeise, Star, Amsel, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Buntspecht, Grünspecht. Bei so einem Wetter macht das zählen schon Spaß. 
Erwähnenswert: rufende Hohltaube am Haus Villigst im alten Baumbestand.  Eisvogel vor Brutröhre im Bereich Haus Villigst. Rotmilan jagend im Ohl. 10 mal Zilp Zalp verhört. Zwei äsende Rehe im Bereich ehemaliges FAB. Leider demnächst Wohnbaugebiet.

4) Zählabschnitt Ruhrbrücke Schwerte (B 236) bis Autobahnbrücke Wandhofen (Zähler: Ernst Goedecke):

3 Blässrallen, 3 Teichrallen, 9 Stockenten, 2 Graugänse, 1 Kormoran, 1 Eisvogel, Uferschwalben (Kolonie mit etlichen Vögeln unterhalb der Brücke in Wandhofen, linke Ruhrseite);

sonstige Vogelarten: Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Amsel, Wacholderdrossel, Star, Zaunkönig, Buchfink, Grünfink, Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Gimpel, Hausrotschwanz, Bachstelze, Ringeltaube, Buntspecht, Elster, Rabenkrähe, 1 Mäusebussard.

5) Autobahnbrücke Wandhofen bis Pumpwerk Westhofen, einschließlich Röllingwiese (Zähler: Gerd Sauer):

31 Stockenten, 28 Schnatterenten, 34 Reiherenten, 5 Löffelenten, 3 Spießenten, 21 Krickenten, 2 Knäkenten, 7 Zwergtaucher, 16 Blässrallen, 4 Teichrallen, 11 Graugänse, 6 Kanadagänse, 4 Nilgänse, 2 Höckerschwäne, 6 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 Eisvogel, 2 Kiebitze, 1 Rohrweihe, 3 Weißstörche;

Sonstige Vogelarten: 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 2 Rotmilane und außerdem Rabenkrähe, Ringeltaube, Elster, Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Kleiber, Buchfink, Amsel, Buntspecht, Star.

17.04.2022 Geisecke und Herdecke: Beobachtung
Von Cl. Weigel. Am 15.04.2022 habe ich die ersten Rauchschwalben bei Bauer Dyckerhoff über dem Feld neben der Autobahn gesehen.
Brütende Kanadagans am Tümpel am Eingang zum Wasserwerk. Die Komoraninsel ist reich mit Brutpaaren bevölkert, es gibt ordentlich Nachwuchs. Ansonsten gähnende Leere, die Wintergäste haben uns verlassen.
Gestern und heute drei Störche in Herdecke. Haben da zwei vielleicht einen natürlichen Nistplatz gefunden?

Weißstörche, Kormoraninsel im Geiseckesee, brütende Kanadagans. Fotos AGON/Weigel, 17.4.2022
Schnatterenten, Störung am Storchennest.
Fotos AGON/Böck 16.04.2022

16.04.2022 Westhofen: Ostergruß mit Schnatterenten und Störchen
Von V.Böck. Heute an der Röllingwiese: Ein paar „Halbstarke“ suchten Streit am Storchennest. In der Spitze waren es 10 Störche, die das Brutgeschäft ein wenig störten.

14.04.2022 Ruhrtal und Geisecke: Grünspecht und Schwanenbrut
Von J.Pekrul. Ich habe einen Grünspecht in unserem Garten in Geisecke am 22. Februar fotografiert. Außerdem brütet ein Schwan direkt am Ruhrradweg kurz vor Gut Ruhrfeld. Fotografiert habe ich ihn am 14. April. Bilder unten rechts.

Wasserfrösche. Foto AGON/Böck
Grünspecht und brütender Höckerschwan. Fotos J.Pekrul

14.04.2022 Westhofen: Wasserfrosch
Von V. Böck. Auf der Röllingwiese sieht man wieder die Wasserfrösche, die im Gegensatz zum Grasfrosch das ganze Jahr über im Wasser leben. Eigentlich müsste es heißen "Grünfrosch" denn dem Wasserfrosch wird (noch) kein Artstatus zuerkannt. Er ist eine Zwischenform zum Seefrosch und Teichfrosch. Aber die Unterschiede sind nur gering, und eine Zuordnung zu einer dieser Arten ist möglich anhand des Fersenhöckers - also nur, wenn man den Frosch in der Hand hat. Bild oben links.

14.04.2022 DO-Sommerberg: Mönchsgrasmücke
Von W.Wiemann. Nach den vergangenen drei herrlichen Frühlingstagen  hatte ich schon darauf gewartet, dass die Mönchsgrasmücke sich meldet. Heute morgen hörte ich sie dann auch zum ersten Male in diesem Jahr. Eigentlich pünktlich wie in jedem Jahr Mitte April. In 14 Tagen sollte sich dann hier auch die Klappergrasmücke melden ( sagt man beim Müllerchen auch singen ?) Die Gartengrasmücke habe ich hier noch nicht gehört. In dieser Woche  - der  Karwoche –  bestimmt der Gesang von mindestens 3 Rotkehlchen in unserem Garten das Konzert der Singvögel. Ihr Gesang in „Moll“-  passend zu dieser Zeit - ist von der Morgendämmerung bis in die Dunkelheit am Abend zu hören.

14.04.2022 Unna: Feldlerche
Von H.&H.Wulf. Hedwig und ich haben bei einer Radtour Richtung Unna eine weitere Feldlerche gehört. Wir kamen aus Opherdicke und wollten zum Bornekamp. Der Weg heißt Kluse und führt durch Felder und Pferdeweiden. Vielleicht ist dieses Revier aber auch schon bekannt.

14.04.2022 Wandhofen: Schwarzkehlchen, Schwanzmeise
Von A. Bertelmann. Der Bereich Wannebach, Wandhofener Friedhof scheint eine besonders gute Beobachtungsstelle für Kleinvögel zu sein. Heute wurde sogar von der App birdnet ein Schwarzkehlchen am Gesang erkannt. Des Weiteren wurden beobachtet: Goldammer, Stieglitz Schwanzmeise, Heckenbraunelle, Buchfink, Singdrossel, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke.

13.04.2022 Bürenbruch: Beobachtung
Von U.&D.Ackermann. Wieder keine Feldlerche auf dem Feld vor der Zufahrt Böckelühr. Es war unser zweiter Anlauf. Beim erstenmal schoben wir es noch auf's Wetter. Dafür gab es heute eigentlich ideale Bedingungen. Aber war da nicht weit entfernt eine Lerche zu hören? Also demnächst noch ein dritter Versuch. Dafür lohnte sich aber ein Stopp am Wanderparkplatz. Dort zog ein Rotmilan seine Kreise und über dem Dach des ehemaligen Restaurants sang ein Hausrotschwanz. Den Turmfalken sahen wir auf einem jungen Bäumchen an einer Miete im Feld sitzen.
Zwei interessante Beobachtungen konnten wir am Rand des Wanderparkplatzes machen: die Traubenkirsche blüht und auch die Goldnessel. Letztere ist zwar auch eine Taubnessel, hat aber im Gegensatz zu ihren rotblühenden Vettern der Gattung Lamium eine dreigeteilte Blüten-Unterlippe.

Rotmilan, Turmfalke und Hausrotschwanz. Fotos AGON/Ackermann,13.04.2022
Traubenkirsche (Prunus padus) und Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon), Fotos AGON/Ackermann

13.04.2022 Westhofen: Grau- und Hausgans
Von V. Böck. Ein ungleiches Paar fliegt über der Röllingwiese.
Aber so ungleich sind sie gar nicht. Die Hausgans (vielleicht hier zurückverwildert) soll durch Züchtung aus Graugänsen entstanden sein. Sie müssten also eigentlich gemeinsam Junge bekommen können.

Ein ungleiches Paar. Foto AGON/Böck, 13.04.2022

12.04.2022 Westhofen: Storch brütet weiter
Von D.Ackermann: Etwas vorzeitig setzte ich mich vom Arbeitseinsatz in Westhofen ab, um vor der Heimfahrt noch einen Kurzbesuch der Röllingwiese einzuschieben. Es ist beruhigend, Storch oder Störchin brütet weiter. Im vorigen Jahr wurde offenbar um diese Zeit vom anderen Paar noch nicht gebrütet. Am 26. Mai 21 wurde zuerst das Köpfchen eines Jungvogels von F.Redam entdeckt. Das dürfte in diesem Jahr früher sein - wenn alles gut geht. Das Löffelentenmännchen schwamm heute erheblich näher am Beobachtungsstand. Löffelenten gehören zwar zu den Gründelenten, gründeln aber nicht, sondern sieben mit dem großen Schnabel das Wasser auf schwimmende Nahrungsteilchen durch. Der Zwergtaucher fing beim Tauchgang einen Molch, der wie ein Fischchen im Wasser totgeschlagen und dann Kopf voran im Ganzen verschluckt wurde.

Brütender Storch, Zwergtaucher mit Molch und Löffelente. Fotos AGON/Ackermann, 12.04.2022

11.04.2022 Ergste: Stieglitze als Vegetarier?
Von D.Ackermann. Manchmal traut man seinen Augen nicht. Sind Stieglitze nicht Insekten- oder Samenfresser? Fünf vorjährige Stieglitze sind als Nestgeschwister immer noch zusammen. Es ist oft interessant, sie über den Gärten hin- und herflitzen zu sehen. Manchmal setzen sie sich auch in die Rotbuche vor unserem Fenster. Was sie dort machen war uns immer unklar - bis heute: Sie knabbern an den Buchenknospen. Dabei müssen wir an ein ein Erlebnis mit einem Stieglitz am 23.04.2019 bei Bürenbruch denken. Der machte nämlich genau dasselbe an Eschenknospen. Nur dass wir damals nah daran waren und sehen konnten, warum er das tat. Er zog kleine Insektenlarven aus den Knospen. Und genau das scheinen unsere munteren Fünf hier auch zu tun.

Stieglitze suchen nach Insektenlarven. Foto AGON/Ackermann, 11.04.2022

11.04.2022 Wandhofen: Weißstorch
Von F.Redam. Mittlerweile alltäglich, aber immer wieder faszinierend: Hoch über Wandhofen kreisender Storch (links beringt) heute Abend. Da möchte man die Perspektive tauschen.

Schwarzstorch, Fot. Wildkamera
Weißstorch über Wandhofen. Foto F.Redam, 11.04.2022

11.04.2022 Is.-Grürmannsheide: Schwarzstorch
Von O.Herrmann. Der Schwarzstorch ist wieder da und zur Nahrungssuche unterwegs. Die Aufnahme der Wildkamera links oben entstand in der Umgebung von Grürmannsheide.

10.04.2022 Westhofen / Wandhofen: Weißstörche
Von F.Redam. In Wandhofen hält sich das Storchenpaar seit den ersten Sichtungen fast täglich zur Nahrungssuche auf, sowohl auf den Feldern an der Hagener Straße, aber auch in den Ruhrauen. Regelmäßig sind sie vereinzelt abends auf den Flutlichtern des Sportplatzes anzutreffen mit direktem Ausblick auf die Auen.  Mittlerweile stört sie noch nicht einmal wenn direkt darunter engagiert Fußball gespielt wird. Morgens fliegen fliegen sie am Ende der Morgendämmerung über die Ruhr in die Auen. Dass das Gelege gewendet wird habe ich am 03.04. schon beobachten können. Öfters sind Störche auch hoch kreisend über der Ruhr zu sichten.
Fotos s. auch Anlage Futtersuche auf den Feldern (exemplarisch 27.03.22) Storch auf einem Flutlicht am Sportplatz (exemplarisch 07.04.2022)

Storch auf Flutlicht, Futtersuche auf Feldern. Fotos F.Redam, 27.03./07.04.2022

10.04.2022 Wandhofen: Misteldrossel, Steinschmätzer
Von D.Ackermann. Zuletzt habe ich den Steinschmätzer im September 2015 auf dem Wegzug hier gesehen. Ich hatte auch wenig Hoffnung nochmals hier einen zu sehen. Aber wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Als ich ihn heute Vormittag am Rand eines Filterbeckens sitzen sah, holte ich schnell den Fotoapparat aus dem Rucksack. Aber der Steinschmätzer war inzwischen weiter geflogen. Ich fand ihn aber wieder hoch oben auf dem Geländer der Aktivkohle-Einheit. Auf den grasigen, stillgelegten Filterbecken schwammen Reiherenten, Blässrallen und einige Stockenten. Ein Paar Nilgänse hat schon Junge, allerdings nur drei Stück. Sonst sind 5 - 8 Junge keine Seltenheit. Beim Verlassen des Geländes war schließlich noch eine Misteldrossel am Gebüschrand auf der Wiese zu sehen.

Misteldrossel, Steinschmätzer und Nilgans mit drei Jungen. Fotos AGON/Ackermann, 10.04.2022

10.04.2022 Wandhofen: Trotz Kälte - es blüht
Von D.Ackermann. Tatsächlich, das Blühen geht weiter trotz des unangenehm kalten Windes. Am westlichen Ende der gelben Fußgängerbrücke standen an der besonnten Böschung schon blühende große Sternmieren (Stellaria holostea). Dort fielen auch zwei blühende Bäume auf: Spitzahorn (Acer platanoides) und Vogelkirsche (Prunus avium). Im Wasserwerksgelände werden die Wiesen zwar oft gemäht aber sie sind offenbar recht mager. So finden sich neben Feld-Hainsimse (Luzula campestris), Frühlings-Hungerblümchen (Erophila verna) auch schon Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis).

Große Sternmiere, Spitz-Ahorn, Vogel-Kirsche - Feld-Hainsimse, Wiesen-Schaumkraut, Frühlings-Hungerblümchen. Fotos AGON/Ackermann, 10.04.2022

09.04.2022 Hennen: Rostgänse
Von S.Kolbe. Heute konnten wir 8 Rostgänse südlich Schoofs Brücke beobachten.
Und seit dem 5. April kommen 2 Igel abends zu uns und sättigen sich am Katzenfutter.

08.04.2022 Westhofen: Beobachtung
Von D.Ackermann: Das kam selten vor: Ich war allein am Beobachtungsstand, und kaum war ich da, flitzte schon ein Eisvogel-Weibchen vorbei und setzte sich in die überhängenden Zweige eines Baumes. Dann sprang es ins Wasser und tauchte mit einem Fisch wieder auf, setzte sich auf im Wasser liegende, abgebrochene Äste, schlug die Beute tot und nahm sie wohl für ihre Jungen mit. Positiv zu vermelden ist, dass das Storchenweibchen brütete. Das Paar scheint also die Wetterkapriolen mit Schnee, Starkregen und Sturm unbeschadet überstanden zu haben, hoffentlich die Eier auch.
Unter der Vogelfütterung bemühte sich eine putzmuntere Schar junger Wanderratten, das herunter gefallene Futter zu vertilgen. Der Buntspecht bediente sich an einer der Fütterungen und warf mehr herunter als er fraß - sicher sehr zur Freude der Ratten. Da wollte natürlich auch der Eichelhäher seinen Anteil haben. Im westlichen Hintergrund planschten einige Graugänse herum. Sonst war es auf der Wasserfläche eher ruhig. Eine Löffelente, mehrere Reiherenten, einige Schnatter- und Stockenten gingen der Nahrungssuche nach oder ruhten in den Resten der Binsen. Eine Graugans hat sich tatsächlich in einer Bülte ein Nest gebaut. Der Zwergtaucher hatte anscheinend weniger Glück bei seinen Tauchgängen als der Eisvogel und das Teichhuhn braucht sich zurzeit vor den nur noch wenigen Blässhühnern nicht in Acht zu nehmen.

Weißstorch, Eisvogel - Eichelhäher, Wanderratten, Buntspecht - Löffelente, Teichhuhn, Zwergtaucher
Fotos AGON/Ackermann, 08.04.2022

07.04.2022 DO-Aplerbeck: Stäublings-Schleimpilz
Von K.&S. Kolbe. Die Fotos sind am 31.03.2022 aufgenommen worden, im Garten meiner Eltern in Aplerbeck. Dieser unbekannte Staubpilz sitzt in unserem alten Haselnussstrauch. Eine Bestimmung erfolgte durch J. Wöllecke am 07.04.2022: Bei dem "Pilz" handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Reticularia lycoperdon, den Stäublings-Schleimpilz. Sein Plasmodium ist erst weiß bis cremefarben. In reifem Zustand, wie im Bild, werden die braunen Sporen freigesetzt. Ein weit verbreiteter Schleimpilz.

Stäublings-Schleimpilz (Reticularia lycoperdon). Fotos K.Kolbe, 31.03.2022

06.04.2022 Ergste: Feldlerche
Von E.Goedecke. Ich bin vorhin nochmal Richtung Sportplatz gelaufen. Sie singt auch heute zwischen einem Rapsfeld (direkt an der Wohnbebauung) und einem Getreidefeld unterhalb des Sportplatzes über einem noch nicht umgebrochenen Acker.

05.04.2022 DO-Sommerberg: Zilpzalp
Von W.Wiemann. Heute Nachmittag gegen 15.00 Uhr bei leichtem Regen und +9°C hörte ich ihn hier in diesem Jahr  mit „ Zilp-Zalp “ zum ersten Mal seinen Namen rufen:  den Weidenlaubsänger . Nach meinen langjährigen Aufzeichnungen erst das 4. Mal im April; sonst fast immer in der vorletzten oder letzten Märzwoche.

05.04.2022 Ergste: Feldlerche
Von E.Goedecke. Nun also doch - heute nachmittag zwischen Ortsrand Ergste und Sportplatz Bürenbruch eine singende Feldlerche.

04.04.2022 Schwerte Ost: Uhu
Von B.Meyer. Wir hören den Uhu nachts regelmäßig, mal nah, mal fern. Oft rufen auch zwei im Wechsel. Vielleicht finden sie einen Brutplatz.

04.04.2022 Ergste: Hausrotschwänze
Von D.Ackermann. Ein kleiner Trupp Hausrotschwänze musste anscheinend den Heimzug unterbrechen. Die Vögel suchten Schutz vor dem Wind in der langen Hecke südlich der JVA. Offenbar war zwischen den Maisstoppeln eines Feldes und am Wegrand noch Einiges an Nahrung zu finden. Auch Amseln und Elstern, Kohl- und Blaumeisen wussten den Schutz der Hecke zu schätzen.
Kommentar von Claudia Weigel: Ich glaube nicht, dass die Hausrotschwänze auf dem Durchzug sind, sondern, dass es die sind, die hier an unseren Gebäuden nisten und Junge aufziehen, es gibt mindestens vier Pärchen. Eines nistet sogar in der Fahrzeugschleuse. Ich hatte ja ihre Ankunft dieses Jahr auch gemeldet.

Hausrotschwanz-Männchen und -Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 04.04.2022

03.04.2022 Holzwickede: Feldlerche am Kellerkopf
Von Cl. Weigel: Am Kellerkopf eine singende Feldlerche. Auf dem Standortübungsplatz leider nichts.

03.04.2022 Bürenbruch: keine Feldlerche, aber Misteldrossel
Von U.&D.Ackermann: Obwohl eine geschlossene Schneedecke auf den Feldern lag, konnten wir es nicht abwarten, nach den Feldlerchen gegenüber der Zufahrt Böckelühr zu hören. Trotz Windstille auf dem Hinweg war aber weder etwas davon zu sehen noch zu hören. Auf dem Rückweg bei zunehmendem, kaltem Wind hätten wir sowieso nicht mehr damit gerechnet. An Vögeln konnten wir nur 4 Krähen und einen überfliegenden Graureiher beobachten.
Vom Parkplatz bei Linneweber am Bronzezeitgrab vorbei zum Lollenbachtal war eine ausdauernd singende Misteldrossel zu hören, sonst nur einige Buchfinken im Trupp, also noch ohne Revier. Und auf dem Parkplatz ein singender Grünfink und ein überfliegender Rotmilan. Zu Hause angekommen kletterte eine Elster in den Ziergehölzen eines Nachbargartens herum. Sie suchte wohl Zweige zum Nestbau.

Singender Grünfink, überfliegender Rotmilan und Zweige suchende Elster. Fotos AGON/Ackermann,
03.04.2022

02.04.2022 DO-Aplerbeck: Mönchsgrasmücken
Von S.Kolbe. Ein Männchen und ein Weibchen der Mönchsgrasmücke saßen im Efeu und fraßen dessen Beeren.

01.04.2022 Ergste: Aprilschnee
Von D.&U.Ackermann. Es ist das reine Kontrastprogramm: Vorgestern Terrassenwetter im Frühling mit herrlichem Sonnenschein - heute Winter mit Schnee. Am Vormittag begann es erst ganz zart, wobei der Schnee wieder wegtaute. Am Nachmittag nahm das Schneetreiben immer mehr zu. Hoffentlich hält dieser späte Winter nicht zu lange an! Die Natur ist auf solche Wetterkapriolen nicht eingestellt.

Ergste im Aprilschnee. Foto AGON/Ackermann, 01.04.2022

01.04.2022 DO-Sommerberg: Buchfink
Von W.Wiemann. Jetzt singt er auch hier auf dem Sommerberg, der lang vermisste Buchfink. Nachdem in den letzten Tagen des März von ihm oft kleine Gesangsproben zu hören waren, hörte ich heute morgen um 7 Uhr bei 0° C und einsetzendem Schneefall sein gesamtes Rufen nach dem "würzgem Bier“!! Bei dem augenblicklichem Winterwetter kam die gestrige Meldung von Herrn Putin mit dem Verbot der Ausfuhr von Sonnenblumenkernen gerade noch rechtzeitig, dass wir das restliche Winterfutter - bestehend hauptsächlich aus diesen Kernen – für dén kommenden Winter verwahren, damit die vielen Kernbeißer, aus seinem nordwestlichen Russland kommend, als unsere Wintergäste einfallen, etwas zu beißen haben, und ich die vielen Spelzen dann von der Terrasse fegen kann.
Vom fast weißen Sommerberg grüßt Wilhelm Wiemann

30.03.2022 Villigst/Ergste: Beobachtung
Von D.Ackermann. Der Frühling macht Fortschritte: Auf der Höfenwiese blühen die leider geruchlosen Hohen Primeln, im Elsebachtal Lungenkraut, das seit dem Mittelalter gegen Husten verwendet wurde und Gefingerter Lerchensporn mit seinen gefingerten Blättern an der Böschung des Beckhauswegs.
Beim Gang zwischen diesen Punkten fühlte ich mich beobachtet: Im Elsebachtal durch die Amsel auf dem Zaunpfahl und an der Blänke neben dem Elsebach durch je ein Paar Kanada- und Nilgänse.

Hohe Primel, Lungenkraut und Gefingerter Lerchensporn. Fotos AGON/Ackermann, 30.03.2022

Nilgänse, Kanadagänse und Amsel. Fotos AGON/Ackermann, 30.03.2022

 

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