Aktuelle Beobachtungen 2022-3 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich
TK25-4511 Schwerte und Umgebung.

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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

29.09.2022 Is.-Grürmannsheide: Später Bruterfolg der Ringeltaube
Von M.Osthold. Heute habe ich endlich mal nachgesehen, ob Junge da sind. Ein Junges sitzt im Nest, ursprünglich lagen 2 Eier im Nest.

Alt sieht sie aus, ist aber jung, die Ringeltaube. Foto M.Osthold, 29.09.2022

28.09.2022 Steinberg: Lebewesen
Von D.Ackermann. Natürlich kennen wir Pflanzen, Pilze und Tiere. Aber ist es wirklich so einfach? Klar, dass der Frauenflachs eine Pflanze, die Schmetterlingstramete ein Pilz und der Stieglitz ein Tier ist. Doch was ist mit den Pilzen? Nachdem man sie zunächst als Pflanzen ansah, stellte man verblüfft fest, dass die Schleimpilze sich aktiv fortbewegen können. Also wurden die Pilze in ein eigenes "Reich" (die höchste Stufe der Systematik) zwischen Pflanzen und Tieren gestellt. Außerdem stellte man noch andere Abweichungen von den Pflanzen fest. Die Ausgliederung war also richtig. Aber was ist nun mit den Schleimpilzen? Die wurden auch wieder aus den Pilzen ausgegliedert, weil manche von Ihnen sich wie ein Schwarm von Amöben verhalten.
Das sind kleinste einzellige Lebewesen, die nach Erfordernis aus ihrem Plasma Ausstülpungen wie Beinchen erzeugen können. Außerdem können sie auch auf Licht reagieren. So bewegt sich die Lohblüte (kleines im mittleren Bild) fort. Im Stillstand werden Fruchtkörper gebildet, bei manchen Schleimpilzen auch ein vielzelliger, gemeinsamer - also ist es vielleicht doch ein Pilz? Die Wissenschaftler sind sich noch nicht einig. Auf Wikipedia gibt es den Hinweis: "Die Einteilung der Lebewesen in Systematiken ist kontinuierlicher Gegenstand der Forschung. So existieren neben- und nacheinander verschiedene systematische Klassifikationen..."
Frauenflachs oder Gemeines Leinkraut, Schmetterlingstramete und Lohblüte, Stieglitz. Fotos AGON/Ackermann, 28.09.2022 und Archiv

26.09.2022 Elsebachtal: Herbstzeit ist Pilzzeit
Von D. Ackermann. Obwohl uns immer wieder gesagt wird, dass man Pilze währen des ganzen Jahres finden kann, bleibt doch der Herbst die Jahreszeit, in der die meisten Arten ihre Fruchtkörper nach draußen schieben. Im Elsebachtal waren Stockschwämmchen auf einem Baumstumpf zu sehen. Der ist zwar gut gekocht essbar, nicht aber der giftige Grünblättrige Schwefelkopf. Auf der unteren Obstwiese Am Hachen standen sogar noch Wiesenchampignons. Die ohne Stiel am Holz sitzenden Porlinge, wie Schmetterlingstramete, Schwefelporling oder Zinnoberschwamm überdauern meist den Winter, so dass man sie auch im Frühjahr noch sieht. Also doch Pilzzeit im ganzen Jahr.

Schmetterlingstramete, Stockschwämmchen, Grünblättriger Schwefelkopf - Wiesenchampignon, Schwefelporling, Zinnoberschwamm. Fotos AGON/Ackermann, 26.09.2022

25.09.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Noch einige Sonnenanbeter im Garten Am Winkelstück 8 am 25.09.2022

Bild 1: Fliege (Ectophasia crassipennis, weiblich), Bild 2: wie Bild 1, Bild 3: Heidelibelle, Bild 4: Fliege (Tachina fera), Bild 5: Dunkle Honigbiene (Apis mellifera mellifera), Bild 6: Grabwespe, (Crossocerus...?). Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 25.09.2022

25.09.2022 Bürenbruch: Pilze
Von U.&D.Ackermann. Der Regen der letzten Wochen hat offenbar den Pilzen gut getan. Man sieht jetzt doch am Wegrand den einen oder anderen Pilz. An Baumstümpfen wuchsen mal Buckel-, mal Schmetterlingstrameten, am Boden auf alten Holzstücken Klebriger Hörnling und Striegeliger Teuerling. Interessant sind Letzere, weil die Sporen nicht in Lamellen oder Poren sondern in kleinen Behältern ("Peridiolen") reifen. Verbunden sind diese mit dem Pilz über je ein dünnes Fädchen. Sobald die Sporen reif sind, lösen sich die Fädchen und der nächste Regentropfen, der genau in den Topf trifft, katapultiert die Sporenbehälter hinaus. Teuerlinge hießen die winzigen Pilzchen, weil sie früher angeblich (oder jetzt tatsächlich!) eine Teuerung ankündigten.

Buckeltramete, Klebriger Hörnling und Striegeliger Teuerling. Fotos AGON/Ackermann, 25.09.2022

25.09.2022 Geisecke: Schwalbenzug
Von A.Bertelmann. Gerade 9.10 Uhr kleiner Zug Schwalben durch Geisecke zügig von O nach West gezogen. Niedrig durch die Gärten.

Schwefelporling. Foto H.Schmitt, 18.09.2022

24.09.2022 Cappenberg: Schwefelporling
Von H.Schmitt. Foto aufgenommen am So- 18.9.22 im Park des Schlosses Cappenberg.
Von J.Wöllecke: ... Ja, sieht danach aus - Laetiporus sulphureus

 

22.09.2022 Wandhofen: Silberreiher und Steinschmätzer
Von D.Ackermann. Im Wassergewinnungsgelände waren heute 23 Silberreiher zu Gast. Sie hielten sich am Rand eines der alten Becken, im Becken, auf der Wiese und in einer Birkenkrone auf. Außerdem liefen am Rand eines der noch in Betrieb befindlichen Becken zwei offenbar noch junge Steinschmätzer hin und her. Alle Vögel waren offenbar auf dem Zug.

Silberreiher, Graureiher und Steinschmätzer. Fotos AGON/Ackermann, 22.09.2022

22.09.2022 Wandhofen: Wiesenchampignons
Von D. Ackermann: Es war ähnlich wie vor Jahren schon einmal. Die regnerischen Tage hatten wohl die Wiesenchampignons animiert, ihre Fruchtkörper zu herauszuschieben.

Wiesenchampignons. Fotos AGON/Ackermann, 22.09.2022
Glänzender Lackporling. Foto AGON/Goedecke, 15.09.2022

22.09.2022 Ergste: Glänzender Lackporling
Von E. Goedecke (Foto) und J.Wöllecke (Bestimmung). änzenden Lackporling, Ganoderma lucidum. Ich habe aktuell auch einen in meinem Garten gefunden. Um die zum Verwechseln ähnliche Art Ganoderma resinosum ausschliessen zu können, sollten die Fruchtkörper erst noch etwas altern. Die sind aktuell noch sehr jung, bleiben aber wohl einjährig. Beide Arten waren bislang noch nicht in der Liste für Schwerte!

22.09.2022 Villigst: Insekten im Herbst
Von K.Habedank. Späte Insekten in dem Rest der noch vorhandenen Blüten. Garten Winkelstück 8,

Bild 1: Rothalsiges Getreidehähnchen (Oulema melanopus), Bild 2: Wanze, unbestimmt, Bild 3: Fliege (Sarcophaga camaria) - Bild 4: Französische Feldwespe (Polistes dominula),
Bild 5: Gemeine Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scipta), Bild 6: Raupenfliege (Phasia hemiptera). Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 22.09.2022

18.09.2022 Schwerte: Wasservogelzählung
Koordination H.-Günter Bullenda.

1.) Zählabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Heinz Wulf, Hans-Günter Bullenda):

~280 Graugänse, ~98 Nilgänse, 56 Kanadagänse, 30 Stockenten, 28 Reiherenten, 5 Blässrallen, 1 Teichralle, 8 Haubentaucher, 41 Kormorane, 14 Graureiher, 4 Silberreiher, 1 Eisvogel;

sonstige Vogelarten: Rabenkrähe (8), Kolkrabe (2), Ringeltaube, Eichelhäher, Blaumeise, Buchfink, Zilpzalp, Haussperling, Goldammer, Gartenbaumläufer, Stieglitz, Bachstelze, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Mäusebussard (5), Turmfalke (5), Rotmilan (3), Baumfalke (1), Sperber (1).

2.) Zählabschnitt Wasserwerksgelände mit Geiseckesee (Zähler Hans-Günter Bullenda)

203 Graugänse, 10 Kanadagänse, 72 Nilgänse, 21 Stockenten, 66 Reiherenten, 26 Schnatterenten, 2 Tafelenten, 13 Pfeifenten, 28 Kormorane, 63 Höckerschwäne, 1 Trauerschwan, 373 Blässrallen, 2 Graureiher, 7 Haubentaucher, 3 Zwergtaucher;

Sonstige Vogelarten: 1 Ringeltaube, 5 Bachstelzen, =30 Rauchschwalben, =40 Mehlschwalben, 3 Rabenkrähen, 4 Blaumeisen, 1 Zaunkönig, 2 Zilpzalpe, 3 Rotkehlchen, 3 Grünfinken, 4 Stare, 1 Gartenbaumläufer, 1 Buntspecht, 1 Kleiber, 2 Eichelhäher, 2 Mäusebussarde, 1 Turmfalke.

3.) Zählabschnitt vom Wellenbad bis zur Ruhrbrücke Schwerte (Zähler: Hans-Günter Bullenda):

14 Graugänse. 3 Nilgänse, 47 Stockenten, 2 Schnatterenten, 18 Reiherenten, 26 Blässrallen, 6 Teichrallen, 1 Höckerschwan, 1 Haubentaucher, 2 Zwergtaucher, 8 Graureiher;

sonstige Vogelarten: 20 Ringeltauben, 28 Haustauben, 21 Rabenkrähen, 10 Dohlen, 1 Eichelhäher, ca. 30 Stare, 6 Wacholderdrosseln,  6 Amseln, 8 Blaumeisen, 2 Zaunkönige, 6 Zilpzalpe, 4 Bachstelzen, ca. 40 Rauchschwalben, 3 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, 1 Buntspecht, 1 Gartenbaumläufer.

4.) Zählabschnitt von der Ruhrbrücke Schwerte bis zur Autobahnbrücke Wandhofen (Zähler: Ernst Goedecke):

5 Graureiher, 2 Zwergtaucher, 21 Stockenten (dazu 1 Weibchen mit 5 fast erwachsenen Pulli), 6 Teichrallen, 2 Blässrallen, 2 Kormorane, 1 Eisvogel, 2 Lachmöwen;

sonstige Vogelarten: Mäusebussard (2), Turmfalke (3), Uferschwalbe (12), Kohlmeise, Zaunkönig, Gebirgsstelze (2), Zilpzalp, Rotkehlchen, Amsel, Ringeltaube, Elster, Rabenkrähe, Dohle.

5.) Zählabschnitt ab Autobahnbrücke Wandhofen bis Pumpwerk Westhofen einschließlich Röllingwiese (Zähler: sonst Gerd Sauer):

Von Gerd Sauer habe ich kein Zählergebnis bekommen. Somit muss der Abschnitt von der Röllingwiese bis zum Pumpwerk Westhofen ungezählt bleiben.

17.09.2022 Bürenbruch: Späte Flora und Ambrosia
Von U.&D.Ackermann. Nun sind die meisten Blumen verblüht und tragen Samen, teils mit Flugapparaten. Das sind beim Wasserdost Haare, im Fruchtstand als Haarbüschel. Keine Windverbreitung mit Flughaaren braucht das Johanniskraut Die leichten Samen werden entweder von Tieren verbreitet oder durch den Wind verschleppt. Für die spät fliegenden Falter gibt es auch noch einige Wasserdost-Nachblüten. Überrascht waren wir, am Rand zwischen Weg und Wald auch eine durch Pollen stark Allergie auslösende Ambrosiapflanze anzutreffen. Allerdings schien es, dass die Fruchtstände schon halb abgefressen waren. Ambrosia ist eine eingewanderte Pflanze, ebenso wie das Schmalblättrige Greiskraut.

Beifußblättriges Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia), Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens) - fruchtender und noch blühender Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Johanniskraut-Fruchtstand (Hypericum perforatum). Fotos AGON/Ackermann, 17.09.2022

16.09.2022 Villigst: Insekten im Garten
Von K.Habedank. Späte Fotos im beginnenden Herbst 2022. 16.09.2022

Bild 1: Wanze (Dolicoris baccarum), Bild 2+3: Grabwespe (Cerceris quinquefasciata)

13.09.2022 Westhofen: Goldrutenbekämpfung im NSG Ebberg
Von U.&D.Ackermann. Der erste ausgiebige Regen nach der langen Trockenperiode erlaubte erst das Bekämpfen der Goldruten. Soweit möglich wurden die noch kaum im Ansatz blühenden Pflanzen mit Teilen der Wurzel herausgezogen. Die Trockenheit scheint den Goldruten zugesetzt zu haben - hoffentlich nicht auch den Orchideen.

Ausziehen der Goldruten, Samenstand des Breitblättrigen Knabenkrautes. Fotos AGON/Ackermann, 13.09.2022

12.09.2022 Villigst: Waldohreule
Von Hg. Heine. Auf Anregung von Frau Weigel möchte ich Ihnen die beiden Fotos der Waldohreule übersenden. Die Aufnahmen sind in Villigst entstanden.

Waldohreule. Fotos Hansgeorg Heine, 07.09.2022

11.09.2022 Geisecke: Ziehende Wespenbussarde
Von A.Bertelmann. Um 14.20 Uhr über Geisecke 5 Wespenbussarde kreisend ziehend von Ost nach West der Ruhr entlang.

11.09.2022 Villigst: Fotos
Von K.Habedank. aus dem Garten Winkelstück einige Fotos von wenigen Insekten, Spätsommerfrüchten und letzten Blüten.

Einige Fotos von wenigen Insekten, Spätsommerfrüchten und letzten Blüten. Fotos AGON/Habedank, 11.09.2022

11.09.2022 Wandhofen: Übernachtungsgäste am Sportplatz
Von F.Redam. Am 04.09. hat  diesmal ein Storchenpaar auf dem Flutlicht übernachtet. Erst flog der eine ein, kurz drauf der andere. Zur Begrüßung wurde kräftig geklappert. Vor der Nachtruhe stand intensive Gefiederpflege an.

Störche am Übernachtungsplatz. Fotos F.Redam, 04.09.2022

11.09.2022 Is.-Grürmannsheide: Späte Brut der Ringeltaube
Von M.Osthold. in unserer Trauerbirke im Vorgarten hat sich unbemerkt ein Ringeltaubenpärchen häuslich eingerichtet. Demnächst gibt‘s Nachwuchs.

Brütende Ringeltaube und ihre Eier. Fotos M.Osthold, 11.09.2022
Schwefelporling. Foto M.Osthold, 09.09.2022

09.09.2022 Is.-Grürmannsheide: Schwefelporling
Von M.Osthold. Heute auf der Runde ist mir dieser wunderschöne Pilz am Baumstumpf aufgefallen.

 

 

 

 

08.09.2022 Westhofen: Beobachtung auf der Röllingwiese
Von V.Böck. Ein paar Eindrücke von der aktuellen Röllingwiese.

Weißstorch mit gefangenem Frosch, Weißstorch, zweimal Jungkuckuck. Fotos AGON/Böck, 08.09.2022
Steinkauzflügel. Foto AGON/Wöllecke, 06.09.2022

08.09.2022 Villigst: Steinkauz
Von J.Wöllecke. Vorgestern wurde bei mir auf der Strasse ein Vogelflügel gefunden - keine weiteren Teile oder lose Federn. Das spräche ggf. für die Tat eines Wanderfalken; bleibt aber Spekulation. Nach meinem Dafürhalten müsste es sich um einen Steinkauz handeln.

07.09.2022 Geisecke: Kolkraben
Von A.Bertelmann. Gerade 11.15 Uhr 3 Kolkraben über Ruhrwiesen /Geisecke gesehen.
Flogen Richtung Schwerter Wald.

04.09.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank: Wenig Insekten, wenig blühende Pflanzen im Garten Winkelstück 8, 04.09.2022

Bild 1: Schwebfliege, Bild 2: Fliege (Tachina ferox), Bild 3: Schwebfliege (Mistbiene) -
Bild 4: Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus), Bild 5: Acker-Kratzdistel, Bild 6: Schafgarbe
Fotos AGON/Habedank, 04.09.2022

04.09.2022 Bürenbruch: Mondvogel-Raupe
Von U.&D.Ackermann. Manchmal sieht man merkwürdige Dinge am Rand des Waldwegs. Ein Ahornblatt, wegen der Trockenheit vom Baum gefallen, ist erst einmal nichts Bemerkenswertes. Aber da waren weiße Flecken auf der Oberfläche, die da eigentlich nicht hingehören. Bei genauerm Hinsehen schienen sie röhrenförmig zu sein, also offenbar Eikokons. Aber wer macht so etwas? M. Kroeker tippt auf Schildläuse, vielleicht Wollige Napfschildlaus. K.Rennwald meint, es könne die aus Asien eingeschleppte Hortensien-Wollschildlaus sein, die gern auf Ahorn saugt. Die genaue Art ist leider nicht feststellbar, also bleiben wir bei der Schildlaus.
Schließlich lief uns noch eine Raupe über den staubigen Weg. Nichts Besonderes, offenbar eine Raupe des Kohlweißlings. Sieht man aber genau hin, erkennt man, dass ein aus Flecken bestehender dunkler Längsstreifen über den Rücken läuft. Beim Kohlweißling sollte der Rückenstreifen hell sei, flankiert beiderseits von je einem aus Punkten bestehenden dunkleren Streifen. Also gibt es auch bei uns den Mondvogel oder Mondfleck. Beim Klick auf das Bild sehen Sie den Falter.

Schildlaus-Eikokons auf Ahornblatt, Mondvogel-Raupe. Fotos AGON/Ackermann, 04.09.2022

01.09.2022 Ergste und Bürenbruch: Beobachtung
Von D.Ackermann. Mutter und Tochter oder Vater und Sohn? Bei Stieglitzen lässt sich das leider nach einem Foto nicht sagen. Aber der obere ist ein erwachsener Vogel, der untere ein Jungvogel aus diesem Jahr. Die Kopfzeichnung des erwachsenen Vogels fehlt noch. Die beiden blickten so schön in eine Richtung, dass ich sie hier mit untergebracht habe. Obwohl es hier doch eher um Pflanzen geht und in der unteren Reihe um Insekten, einen Bläuling am Höhenweg der Schälker Heide und eine Gemeine Heidelibelle am heimischen Gartenteich. Der Pfeil im rechten Bild weist als Bestimmungsmerkmal auf den am Auge herab laufenden schwarzen Querstreif auf der Stirn der Gemeinen Heidelibelle hin.

Stieglitze, Sonnenblume (vom Feldrand) Einjähriges Berufkraut, Land-Reitgras, Weißer Steinklee, Wilde Karde.
Bläuling, Gemeine Heidelibelle. Alle Fotos AGON/Ackermann, 01.09.2022

30.08.2022 DO-Aplerbeck: Verkehrsopfer
Von S. Kolbe. Hier sieht man ein tierisches Verkehrsopfer - gefunden in Aplerbeck auf der Wittbräucker Straße/Mondstraße, von Anwohnern als tote Katze gemeldet.

Marder als Verkehrsopfer- aber welcher Marder, Steinmarder? Fotos AGON/Kolbe

29.08.2022 Bösperde, Fröndenberg: Beobachtung
Von U.&D.Ackermann. Die Wasseramseln an der Hönne haben uns nicht enttäuscht. Mindestens drei waren dort, eine haben wir bei der Nahrungssuche beobachten können. Zum Glück führt die Hönne noch Wasser - wenn auch wenig. So musste die Wasseramsel nicht tauchen sondern konnte zu Fuß durchs Flachwasser pirschen. Dabei passierte es. Sie fing einen kleinen Fisch. Das wäre sicher etwas für den Zwergtaucher oder auch den Eisvogel gewesen. So aber wendete die Wasseramsel das Fischchen hin und her, ließ es schließlich schwimmen und widmete sich wieder den Köcherfliegenlarven.
Der Eisvogel auf der Wasserfläche der Kiebitzwiese war zwar weit entfernt, zeigte uns aber eindrucksvoll, dass sein Kopf- und Rückengefieder je nach Lichteinfall mal grün, mal blau leuchtet. Das ist bekanntlich ein Zeichen, dass die Farbe nicht durch Pigmente in den Federn sondern allein durch ihre Feinstruktur erzeugt wird.

Wasseramsel fängt einen Fisch - Nachmittagsruhe für Silber- und Graureiher, Eisvogel. Fotos AGON/Ackermann, 29.08.2022

28.08.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Insekten an der Kanadischen Goldrute, 28.08.2022, Garten Winkelstück 8.

Bild 1: Lehmwespe (Ancistrocerus nigricornis), Bild 2: Gemeine Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax), Bild 3: Goldwespe
Bild 4: Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum, masc.), Bild 5: Breitflügelige Raupenfliege (Ectophasia ceassipennis), Bild 6: Wanzenfliege (Phasia hemiptera, männlich) -
Bild 7: Raupenfliege (Ectophasia crassipennis, fem.), Bild 8: Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum, fem.), Bild 9:  Zweiband Wiesenschwebfliege (Epistrophe eligans, fem.) Alle Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 28.08.2022

27.08.2022 Westhofen: Beobachtungen Röllingwiese
Von U.&D.Ackermann. Nun ist die Röllingwiese schon mehr als zwei Wochen trocken. Teils haben sich tiefe Trockenrisse gebildet, teils wächst wieder Gras auf dem ehemaligen Wiesenboden. Von dem angekündigten Wasserzulauf in einen Teich ist vom Beobachtungsstand nicht das Geringste zu sehen. Der Teich links vom Stand hat noch etwas Wasser. Ein Zwergtaucher hielt dort die Stellung.
Auch der junge Kuckuck war wieder einmal da, saß auf verschiedenen Ansitzen, zeigte sein schönes Gefieder und bediente sich aus den Trockenrissen des Bodens. Was er da herausholte, war leider nicht zu erkennen. Die Libellenmännchen störte es anscheinend wenig, dass das Wasser fehlte, während Weibchen nicht zu sehen waren. Vor allem Herbst-Mosaikjungfern patroullierten fliegend zwischen den Binsen am Beobachtungsstand. Eine Blutrote Heidelibelle setzte sich sogar auf den Arm meiner Frau. Offenbar brauchte sie Mineralstoffe.

Fremder Storch auf dem Nest, Das Gras wächst wieder, Jungkuckuck an Trockenrissen - Jungkuckuck auf Ansitzen und das Gefieder ordnend - Herbst-Mosaikjungfer - Eichhörnchen, Blutrote Heidelibelle, Mineralstoffe aufnehmend. Fotos AGON/Ackermann, 27.08.2022

25.08.2022 Ergste: Gartenkreuzspinne und junger Stieglitz
Von U.&D.Ackermann. Da hat die Kreuzspinne aber Glück gehabt. Eine seltene Beute ging ihr ins Netz, eine Schlupfwespe. Allerdings stellte sich anschließend heraus, dass der Legestachel beim Einwickeln der Beute etwas hinderlich war. Da die Beute aber inzwischen tot oder gelähmt war, machte die Spinne das Beste daraus, klebte einen Faden daran und nutzte den Legestachel zum Transport der Beute.
Der junge Stieglitz kam zum Trinken, kein Wunder bei der Hitze. Aber er kam allein, ohne seine vier Nestgeschwister. Dabei führte er vor, wie Vögel trinken. Sie nehmen einen Tropfen Wasser in den Schnabel und lassen ihn mit erhobenem Kopf in die Kehle rinnen. Eine Ausnahme machen hier nur die Tauben. Sie können saugen, wie alle Säugetiere, Menschen inclusive.

Gartenkreuzspinne hat Schlupfwespe überwältigt. Junger Stieglitz trinkt. Fotos AGON/Ackermann, 25.08.2022

24.08.2022 Ergste: Schlafapfel und Goldrute
Von D.Ackermann. An einem über den Weg hängenden Trieb der Hundsrose saßen gleich zwei sog. Schlafäpfel. Diese Gallen werden von der Rosengallwespe durch Anstechen des Zweiges hervorgerufen, sind verholzt und haben mehrere Kammern für die Larven der Gallwespe. Den Namen haben Sie vom früheren Glauben, dass Schlafäpfel, unters Kopfkissen gelegt, den Schlaf fördern sollen. Blüten waren an der Hundsrose auch nicht mehr zu finden - aber zwei Einwanderer, die Große und die Kanadische Goldrute stehen trotz der Trockenheit noch in voller Blüte. Insekten haben es aber schwer, überhaupt noch Nahrung zu finden, denn die Goldruten sind auch nicht nach jedermanns Geschmack. Zum Glück gibt es doch immer wieder, wenn auch nicht häufig, Nachblüten anderer Pflanzen, die Insekten mehr zusagen.

Galläpfel der Rose "Schlafäpfel", Schmalblättriges Weidenröschen und Kanadische Goldrute. Fotos AGON/Ackermann, 24.08.2022

23.08.2022 Ergste: Libellen
Von U.&D. Ackermann: Vielleicht geschehen doch noch "Zeichen und Wunder", zumindest fanden heute Libellen zu uns. Um die Mittagszeit kam zunächst ein Männchen der Blutroten Heidelibelle und flog über dem Teich hin und her. Schließlich setzte sie sich ab und zu mal auf einen Wurmfarn, dann auf den Blütenstand des Blutweiderichs. Wenig später erschien eine Blaugrüne Mosaikjungfer, die aber wie üblich rastlos und mit hoher Geschwindigkeit über Teich, Terrasse und Garten flog. Schließlich kam noch ein Paar Heidelibellen im Paarungsrad. Zwar versuchte das erste Männchen dem zweiten das Weibchen auszuspannen. Als das aber nicht gelang, wippte das Paar in Tandemstellung mehrmals über der Wasserfläche auf und ab. Wahrscheinlich wurden dabei Eier abgeworfen.

Blutrote Heidelibelle auf Blutweiderich, über dem Teich fliegend und das Paarungsrad der Konkurrenz. Fotos AGON/Ackermann, 23.8.22
Tote Fledermaus. Foto A. Mandelartz, 23.08.2022

23.08.2022 Ergste: Tote Fledermaus
Von A. Mandelartz. Leider habe ich heute eine tote Fledermaus vor unserer Haustür in Ergste gefunden, vermutlich Opfer einer Katze. Da ich gesehen habe, dass sie beringt ist denke ich es ist interessant für Sie.
I.Devrient wurde informiert, das Tier wird abgeholt.

21. u. 22.8.2022 Ergste und Bürenbruch: Wenig Fundsachen
Von U.&D. Ackermann: Man hat den Eindruck, dass die Natur hier immer ärmer wird: Kaum Vögel, nur ganz wenig Schmetterlinge und die Pflanzen sind dabei, zu vertrocknen. Hoffentlich ist es nur ein Eindruck! Gestern Nachmittag suchte ich an einer sonst vielversprechenden Stelle am Semberg nach Schmetterlingen. Nur einen Grünader-Weißling habe ich gefunden. Heute, am Montag, waren wir zum Spaziergang auf dem Bürenbruch. Hier war die sonstige Schmetterlingsstelle ganz leer. Pflanzen können zum Glück nicht fliehen. So fanden wir allerlei verblühte (das ist normal) meist aber vertrocknete Pflanzen. Dabei sieht das trockene Reitgras auf der Lichtung noch nett aus, beim Bittersüßen Nachtschatten mussten wir schon suchen, dass wir noch halbwegs gute Früchte und Nachblüten fanden. Und auch beim Eisenkraut gab es an den 10 bis 20 cm langen Samenständen noch ein paar tapfere Blütchen an der Spitze.

Grünaderweißling auf Wasserdost, Borretsch am Feldrand(!), Reitgras auf der Lichtung - Blüten des Eisenkrauts und Blüten und Früchte des Bittersüßen Nachtschattens. Fotos AGON/Ackermann, 21. und 22.08.2022

21.08.2022 Is.-Grürmannsheide: Taubenschwänzchen
Von M.Osthold. heute Nachmittag konnten wir an den Balkonblumen meiner Mutter ein Taubenschwänzchen beobachten.

Taubenschwänzchen. Foto M.Osthold 21.08.2022
Jungstorch. Foto F.Redam 18.08.2022

18.08.2022 Wandhofen: Übernachtungsgast in Wandhofen: Jungstorch
Von F.Redam. Jungstorch übernachtet auf einem Flutlicht des Sportplatzes Wandhofen.

19.08.2022 Ergste: Wannebachtal und Bürenbrucher Höhenweg
Von D. Ackermann. "Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten...". Dieses Rilke-Zitat fiel mir ein, als ich das Blättergeriesel und die fast lückenlose "Herbst"-Laubdecke der hohen Pappeln auf dem Sembergweg liegen sah. Die Blätter betreiben ja nicht nur Photosynthese sondern verdunsten auch Wasser. Der Baum wirft die Blätter vorzeitig ab, um sich gegen Austrocknung zu schützen.
Als ich dann vom Höhenweg zurück kam, fand ich mitten auf dem Weg eine Stelle mit einigen Flatterbinsen und fünf Rohrkolben. Offenbar gibt es dort in Normalzeiten eine dauerhafte Pfütze, die jetzt aber genau so knochentrocken war wie die ganze Umgebung. Im Wannebachtal wollte ich gerade resümieren, dass ich kaum drei Weißlinge während der kleinen Wanderung sah, da fiel mein Blick auf ein Kaisermantel-Weibchen auf einem Waldengelwurz-Blütenstand - und gleich ein paar Meter weiter saß ein Waldbrettspiel auf einem abgefallenen Blatt. Na also - es gibt noch Schmetterlinge (wenn auch nur sehr wenige).

Rohrkolben, Waldbrettspiel, Kaisermantel - Erdhummel und Fliege auf Kohldistel, große Rotbuche, "Herbst" auf dem Sembergweg. Fotos AGON/Ackermann 19.08.2022

18.08.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Nur wenige Insekten im Garten Winkelstück 8 am 18.08.2022.

Wildbiene (Sphecodes gibbus), Rosenkäfer (Cetonia aurata), Gemeine Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax, masc.) Fotos AGON/Habedank, 18.08.2022

17-18.08.2022 Ergste - Bürenbruch und Kellerkopf: Pflanzen am Wegrand
Von D.Ackermann. Er war eine Neuentdeckung für mich, der Buchweizen. Offenbar hatte ein Landwirt diesen Knöterich versuchsweise am Feldrand ausgesät. Trotz der Trockenheit und der fortgeschrittenen Jahreszeit waren am Rand des Bürenbrucher Weges und abwärts zum Wannebachtal doch noch einige interessante Pflanzen zu entdecken. Auch heute am oberen Kellerbach blühten Blutweiderich und Mädesüß als ob keine Trockenheit herrschte. Es war auch tatsächlich noch etwas Wasser im Bach. Dagegen war es im Wald am Kellenkopf sehr trocken. Immer wieder ist hier oben erstaunlich, wie Bäume den Unbilden der Witterung trotzen, obwohl Regen und Wind ihre Wurzeln frei gespült und geblasen haben.

Buchweizen, Beifuß, Wiesenlabkraut - Frauenflachs, Große Goldrute, Wannebachteich von Wasserlinsen bedeckt - Mädesüß, Blutweiderich und Buche am Kellerkopf. Fotos AGON/Ackermann, 17. und 18.08.2022

16.08.2022 Dellwig: Botanische Entdeckungen an Bahngleisen
Von M.Kunsemüller. übergang in Dellwig genauer hingeschaut und einige Überraschungen erlebt. Dort stehen Luzerne, eine verblühte Golddistel, ein besonders seltenes Berg-Bohnenkraut, eine Königskerze und einige Pflanzen, die wir auf unserer Exkursion am Bahnhof in Schwerte gesehen haben. Das Schmalblättrige Greiskraut und das Jokobs-Kreuzkraut (ebenfalls ein Greiskraut) wachsen direkt nebeneinander. Auf diesen Nahaufnahmen kann man sehr gut die unterschiedlichen Blütenköpfe erkennen.

Golddistel, Jakobs-Greiskraut, Königskerze - Luzerne, Schmalbl. Greiskraut, Berg-Bohnenkraut. Fotos AGON/Kunsemüller, 16.08.2022
Jungkuckuck an der trockenen Röllingwiese. Foto AGON/Böck, 15.08.2022

15.08.2022 Westhofen: Kuckuck
Von V.Böck. Meine erste Kuckuck- Sichtung und das auch noch an der Röllingwiese!!

14.08.2022 Ergste: Gartenvögel
Von U.&D.Ackermann. 1938 haben die Behörden noch dazu aufgerufen, "überall mit den schärfsten Maßnahmen der übergroßen Vermehrung der Sperlinge entgegenzutreten". Wir haben uns heute gefreut, dass ein ganzer Trupp Spatzen, junge und ältere, unseren Garten besucht hat. Anziehungspunkt war in diesen heißen Tagen unsere Vogeltränke, die jeden Tag eine Gießkanne voll Wasser bekommt. Das steht natürlich auch allen anderen Vögeln zu, den Stieglitzen, den Amseln und auch den Ringeltauben.

Spatzen im Fliederstrauch und an der Tränke, Stieglitz. Fotos AGON/Ackermann, 14.08.2022

14.08.2022 Ergste: Wasserschlauch
Von U.&D.Ackermann. Vor gut 30 Jahren brachten wir vom Großen Hl. Meer im Tecklenburger Land ein abgerissenes Stückchen einer Wasserschlauchpflanze mit. Seitdem haben wir sie als Schwimmpflanzen im Gartenteich. Es ist eine sog. fleischfressende Pflanze die, falls sie nicht genug Nährstoffe erhält, sich aus gefangenen Wasserflöhen ernähren kann. Zu diesem Zweck hat sie viele kleine Fangblasen, die in unserem Teich aber immer leer sind. Sollten Wasserflöhe hineinkommen, würden sich gleich die Libellenlarven darauf stürzen. Wie viele Wasserpflanzen schiebt auch der Wasserschlauch die Blüten über die Wasseroberfläche.

Wasserschlauch: Blüten und Unterwasserpflanze mit Fangblasen. Fotos AGON/Ackermann 14.08.2022 und Archiv.
Schwalbenschwanz-Raupen. Fotos J.Oset, 13.08.2022

13.08.2022 Westhofen: Schwalbenschwanz-Raupen
Von J.Oset. Wir haben dieses Jahr auch mal wieder Glück. Auf unserer Weinraute (Danke an Doris) befinden sich zwei Schwalbenschwanzraupen. Mit etwas Pflege und Erfahrung wachsen sie prächtig. Mittlerweile unsere 4. Generation des wilden "Luftakrobaten".

11.08.2022 Ergste: Beobachtungen im Garten
Von U.&D.Ackermann. Bei den kleinen Weidenröschen konzentrieren wir uns sowieso nur auf die in Deutschland häufigen Arten, in der festen Überzeugung, dass Seltenheiten immer einen großen Bogen um uns machen. Hier war es die Behaarung und die nicht vierspaltige Narbe, die uns schließlich zum Kleinblütigen Weidenröschen führten. Allerdings sind die Blüten sehr oft weiß und nicht rosa, wie es die Bücher vorgeben. Aber wenn die Pflanzen die Bücher nicht kennen?
Kann es Insekten auch zu warm sein? Bei diesem Tagpfauenauge hatten wir jedenfalls den Eindruck. Erst stieg es vorsichtig auf ein schwimmendes Blatt zum Wasser hinab, senkte wohl auch mal den Rüssel ins Wasser. Dann aber saß der Falter ausdauernd dicht am Rand des Behälters, wie um sich zu kühlen. Ein solches Verhalten hatten wir zuvor nie beobachten können. Nach einer guten halben Stunde flog er schließlich einfach davon.

Kleinblütiges Weidenröschen, Tagpfauenauge Kühlung suchend? Fotos AGON/Ackermann, 11.08.2022

09.08.2022 Schwerte: Botanik-Exkursion am Bahnhof
Von M.Kunsemüller, U.&D. Ackermann. Güterbahnhöfe sind dafür bekannt, dass die Züge hin und wieder ortsfremde Samen einschleppen. So wunderte es uns nicht, dass wir hier auch das Schmalblättrige Greiskraut antrafen - allerdings auch nicht häufiger als an anderen Stellen. Bahnhöfe sind aber auch bekannt für wilde Ecken, Schutt, Schotter und ihre Ruderalflora. 2017 haben wir hier bereits mit Gerd Kochs kartiert, und eine Reihe von Pflanzen haben wir wiedergefunden - allerdings jetzt bei größerer Trockenheit.

Schwalbenschwanz-Raupe auf Pastinak, Wiesen-Labkraut, Weißer Steinklee - Bittersüßer Nachtschatten, Schwarzer Nachtschatten, Frauenflachs. Fotos AGON/Ackermann 09.08.2022 und Archiv

08.08.2022 Bürenbruch, Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Insekten, gefunden auf einem Spaziergang vom Bürenbruch nach Villigst.

Bild 1: Gemeine Smaragdschwebfliege (Chrysogaster solstitialis), mask., Bild 2: Scheinbienen-Keilfleckschwebfiege, Mistbiene (Eristalis tenax), Bild 3: wie 2 - Bild 4: Streifenwanze, Bild 5: Grabwespe (Ectemius continuus) - Bild 6: Schwebfliege, unbestimmt, Bild 7: Grabwespe (Cercerissabulosa), Bild 8: Raupenfliege (Nowickia ferox), Bild 9: Gemeine Sumpfschwebfliege - (Helophilus pendulus), Bild 10: Mistbiene, wie 2, Bild 11: Wespenbiene, Bild 12: Fliege.
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank,08.08.2022
Rotmilan. Foto M.Osthold 8.8.22

08.08.2022 Is.-Grürmannsheide: Rotmilan
Von M.Osthold. Heute Abend kreiste ein Rotmilan über dem abgeernteten Feld. Im Hintergrund, links neben dem Milan sieht man den 140 m hohen Windmessturm.

08.08.2022 Schwerte Ost: Fledermäuse, Mauersegler
Von Cl. Weigel. Die Fledermausmeldung kann ich bestätigen, es waren seit letzter Woche vermehrt Fledermäuse über Schwerte-Ost zu beobachten.
Weiterhin haben wir ein spannendes Gebäudequartier entdeckt, es ist nur 2,5 m hoch aber von Dachüberstand gebaut wie ein Fledermauskasten, wir beobachten weiter.
Die Mauersegler sind trotz der Hitze mit reichlich Nachwuchs abgereist.

07.08.2022 Pflanzen am Geiseckesee
Von U.&D.Ackermann. Der Fahrweg am Geiseckesee entlang ist immer wieder für botanische Überraschungen gut. Das mag damit zusammenhängen, dass Kalkschotter beim Wegebau benutzt wurde. So konnten sich einige Pflanzen ansiedeln, die wir sonst in unserer eher kalkarmen Umgebung nicht finden.

Hornklee, Zaunwinde, Wiesen-Flockenblume - Nesselseide, Kanadisches Berufkraut, Wegwarte - Malve, Ochsenauge auf Wiesen-Flockenblume, Großblütige Königskerze. Fotos AGON/Ackermann, 07.08.2022

07.08.2022 Vögel am Geiseckesee
Von U.&D.Ackermann. Rund 70 Schwäne hatten sich schon wieder zur gemeinschaftlichen Mauser eingefunden, aber auch rund 50 Graugänse. Es war also nicht etwa leer am See, aber die Besonderheiten fehlten einfach. Entsprechend ist die Atenliste in der Reihenfolge der Beobachtung: Kormoran, Weißstorch, Höckerschwan, Bachstelze, Reiherente, Stockente, Schnatterente, Nilgans, Blässhuhn, Kanadagans, Turmfalke, Star, Graureiher, Grünfink, Graugans, Haubentaucher, Eisvogel, Rabenkrähe, Lachmöwe, Kohlmeise.
Einen kurzen Schreck bekamen wir, als einer von zwei Turmfalken plötzlich mit einem Fuß im eisernen Rechen eines Kiesfilterbeckens hängen blieb. Erst zappelte er liegend, um frei zu kommen, dann aber brauchte er die Flügel - und damit ging es dann. Schließlich musste er aber erst einmal in einer Ecke verschnaufen, während der andere schon über der Wiese rüttelte. Berichtenswert ist der Einflug von 16 Weißstörchen am Vormittag, die dann ausgiebig Rast auf der großen Wiese am Sandfilterbecken machten.

Graureiher, mausernder Mäusebussard, anfliegender Weißstorch - Turmfalke fest hängend und ruhend, junge Haubentaucher - rastende Weißstörche. Fotos AGON/Ackermann, 07.08.2022

06.08.2022 Westhofen: Trockene Röllingwiese
Von U.Reschke. als Anhang schicke ich Ihnen traurige Bilder von heute, an der Röllingwiese.
Ich war wirklich geschockt!!

Bilder der trockenen Röllingwiese. Fotos U.Reschke, 06.08.2022

06.08.2022 Ergste: AGON-Obstwiese Höfen
Von U.&D.Ackermann. Langsam reifen die Früchte auf der Obstwiese - aber wirklich nur langsam. Die Äpfel einiger Bäume sehen zwar zum Anbeißen gut aus. Aber das ist leider nur eine Täuschung. Sie sind noch steinhart und haben ganz helle Kerne. Anders ist es bei den Schlehen. Die meisten Schlehenfrüchte sind inzwischen richtig blau. Früher wurden sie mit Alkohol angesetzt und ergaben einen guten Schlehenlikör. Das Blütenangebot für Insekten ist nach den heißen und trockenen Tagen nun leider sehr eingeschränkt. Kurz nach der Anlage der Wiese haben wir noch die Acker-Kratzdisteln bekämpft. Dann waren sie plötzlich auch ohne unser Zutun verschwunden. Heute freuen wir uns, dass noch einige für Falter am Wiesenrand stehen.

Obstwiese Höfen, Schlehen, Äpfel - Großer Kohlweißling, Hauhechel-Bläuling, Ochsenauge.
Fotos AGON/Ackermann, 06.08.2022

04.08.2022 Schwerte: Fledermäuse und Taubenschwänzchen
Von R. Brenk. Wir, meine Frau und ich haben in den letzten Wochen riesigen Spaß daran, zu beobachten, wie Fledermäuse durch unseren Garten flattern und uns von lästigen Mücken befreien.
Die fleissigen Tierchen starteten gegen 22.15 Uhr, gestern gegen 21.45 Uhr.
Kommentar D.A.: Leider ist unser Fledermausexperte Reinhard Wohlgemuth vor kurzem verstorben. Und ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Vor ein paar Wochen waren wir im Elsass und auf der dortigen Terrasse vom Haus konnten wir jeden Tag Taubenschwänzchen beobachten. Heute morgen hat uns auf unserer Terrasse hier in Schwerte ein Taubenschwänzchen besucht. Nabu Zitat "Der Kolibri, der ein Schmetterling ist".

04.08.2022 Westhofen: Röllingwiese
Von D. Ackermann. Von den Störchen auf der Röllingwiese war nichts mehr zu sehen. Wegen Reparaturarbeiten ist das Wasser der sonst angestauten Ruhr abgesenkt, was auch Einfluss auf die Röllingwiese hat: Die Wasserfläche ist bis auf eine Pfütze in der Mitte verschwunden. Einige Graureiher sind dabei, auch die letzten Nahrungstiere aus dem Wasser zu holen. Unterschiede zu 2017 sind das große Schild des Wasserwerks im Beobachtungsstand und die toten Binsen. Nur noch die dunklen Bülten zeugen von den früheren Brutplätzen der Wasservögel.

Drei Graureiher, junger Graureiher und Silberreiher - unten die Röllingwiese im Oktober 2017
Fotos AGON/Ackermann, 04.08.2022 und Archiv

04.08.2022 Westhofen: Wald Wittenkamp
Von D. Ackermann. Der Hinweg zur Röllingwiese war in botanischer Hinsicht noch recht ergiebig. Zwar sind nach der Trockenperiode viele Pflanzen vertrocknet, aber andere blühen noch oder haben Früchte.

Wiesen-Flockenblume gegenüber dem Anglerheim, Kleinblütiges Weidenröschen, Behaartes Franzosenkraut - Aronstab-Fruchtstand, Acker-Kratzdistel, Echtes Johanniskraut - Kohldistel und Gänsedistel.
Fotos AGON/Ackermann, 04.08.2022

03.08.2022 Westhofen: Schwarzstorch und Weißstörche
Von B. Tenbrüggen. Ich komme gerade (03.08.22 19:00h) von der Röllingwiese und konnte neben zahlreichen Entenvögeln und Graureihern auch vier Weißstörche (vielleicht die drei unberingten Jungvögel und ein blauberingter Altvogel) sowie einen Schwarzstorch in den verbliebenen Wasserflächen beobachten. Leider gibt's nur ein schlechtes Handyfoto, aber vielleicht möchten die Profis ja mal selbst vorbei schauen. 

03.08.2022 Westhofen: Schwarzstorch
Von V.Böck.

Tiefer Wasserstand auf der Röllingwiese zeigt wo die Binsen waren. Schwarzstorch, Enten und Graureiher machen das Beste aus der neuen Situation. Fotos AGON/Böck, 03.08.2022
Frisch geschlüpfte Blaugrüne Mosaikjungfer.
Foto I.Ehlert, 03.08.2022

03.08.2022 Ergste: Blaugrüne Mosaikjungfer
Von I.Ehlert. Kommentar D.Ackermann. Eine frisch aus der Larvenhaut geschlüpfte Blaugrüne Mosaikjungfer ist noch nicht ganz startbereit. Die Flügel müssen jetzt noch nachhärten. Die Farben der Augen, des Kopfes und des Hinterleibs werden nach dem Ausfliegen noch intensiver. Das Hinterleibsmuster ist aber schon zu erkennen.

02.08.2022 Ergste: Obstwiese Höfen
Von U&D.Ackermann. Im Rahmen der Arbeitseinsätze der AGON dienstags Vormittag wurden heute bei schönstem Sommerwetter die Baumscheiben um die Obstbäume freigeschnitten und die Wiesenränder gemäht. Die eine Maßnahme soll es den Wühlmäusen schwerer machen, die Baumwurzeln abzufressen, die andere vor allem Schlehenschösslingen, die immer weiter in die Wiese hineinwachsen wollen.

Arbeit an den Baumscheiben, Eberesche mit Früchten und Zitronenfalter.
Fotos AGON/Ackermann 02.08.2022

31.07.2022 Villigst: Fundsachen
Von U.&D.Ackermann. Auf dem Weg zum Villigster Friedhof fielen uns einige Pflanzen auf, die wir im Bürenbrucher Wald nicht gesehen oder übersehen haben. Bestimmt gilt Letzteres für den Stechenden Hohlzahn, der ja recht häufig ist. Die hohlen "Zähne", also Ausstülpungen der vorderen Lippe, stellen wohl "Leitplanken" für die Blütenbesucher dar (kleines Bild).
Schön, dass wir dort für uns ein weiteres Vorkommen der Wiesen-Flockenblume entdeckt haben. Die Kleine Braunelle findet man jetzt auf Grünland und Wegen, die Kugeldistel hat sich aber wohl aus einem Garten heraus vermehrt. Die frischen Schwefelporlinge weisen schon auf die bald beginnende Pilzsaison hin, und der suchende Rotmilan begegnete uns, als wir schon wieder in Villigst am Auto waren.

Stechender Hohlzahn, Wiesen-Flockenblume, Kleine Braunelle - Kugeldistel, Schwefelporling, Rotmilan. Fotos AGON/Ackermann, 31.07.2022

30.07.2022 Bürenbruch: Wildpflanzen
Von U.&D.Ackermann. An manchen Planzen geht man oft achtlos vorbei, dabei hätten sie durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. So war uns bisher weder das Behaarte Johanniskraut mit seinem behaarten Stängel noch die Geruchlose Kamille mit weißen Zungen- neben den gelben Röhrenblüten und mit fast haarfeinen Blattzipfeln im Wald aufgefallen. Und an manchen Wegrändern steht sehr schön der Rainfarn, der kein Farn, sondern ein Korbblütler ist mit ausschließlich Röhrenblüten in den Blütenkörbchen. Den Namen hat er wohl von den farnähnlichen Blättern.

Geruchlose Kamille (Zungen- und Röhrenblüten), Rainfarn (nur Röhrenblüten), Behaartes Johanniskraut. Fotos AGON/Ackermann, 30.07.2022

30.07.2022 Bürenbruch: Birkenzipfelfalter
Von U.&D.Ackermann. "Zwei Tage lag er krank im Moos, jetzt fliegt er wieder - zipfellos", würde Wilhelm Busch vielleicht dichten, wenn er noch lebte und diesen beschädigten Birkenzipfelfalter gesehen hätte. Vermutlich hat ihm ein Vogel in Erwartung eines fetten Happens "nur" die hinteren Flügelspitzen abgebissen. Glück für den Falter und Unglück für den Pechvogel. Den linken Zipfel hat der Falter übrigens noch.

Birkenzipfelfalter, Waldbrettspiel - Kleiner Fuchs, Admiral und Ochsenauge.
Fotos AGON/Ackermann, 30.07.2022

28.07.2022 Villigst: Insektenfotos
Von K.Habedank.

Bild 1: Schwebfliege (Cheilosia scutellata), Fundort:Haarstrang bei Opherdicke, 26.07.2022, Bild 2: wie 1, Bild 3: Grabwespe, Garten Am Winkelstück 8, 24.07.2022 - Bild 4: Mistbiene (Eristalis tenax), Garten Am Winkelstück 8, 28.07.2022, Bild 5: wie 6, Kopfschild der Mistbiene, Bild 6: Raupenfliege (Tachina fera), Garten Am Winkelstück 8, 28.07.2022. Fotos und Bestimmung AGON/Habedank
Blaugrüne Mosaikjungfer legt Eier, Faulbaumbläuling am Blutweiderich. Fotos AGON/Ackermann, 28.07.2022

28.07.2022 Ergste: Libelle legt Eier
Von U.&D.Ackermann. Am Gartenteich sahen wir eine Bewegung. Es war ein Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer, die zunächst einige Aufklärungsrunden drehte bis sie schließlich ihre Eier nicht etwa ins Wasser sondern gut versteckt zwischen die Sandsteine der Teichumrandung legte. Dann allerdings tat sie das gleiche an der Terrassenumrandung. Mit Brille wär' das nicht passiert, hieß es früher in der Optikerwerbung. Der Faulbaumbläuling hatte dergleichen nicht vor. Er tankte einfach sein Abendessen an den Blüten des Blutweiderich.

26.07.2022 Opherdicke: Botanischer Spaziergang von Opherdicke nach Billmerich
Führung: M. Kunsemüller. Unser Weg führte uns über den Haarstrang von Holzwicke-Opherdicke nach Unna-Billmerich. Er ist gesäumt mit einheimischen Sträuchern, die jetzt schon Früchte tragen, führt durch ein Wäldchen in einer ehemaligen Mergelgrube und an einer Reihe alter Apfelbäume entlang. Ziel war die Billmericher Trafostation „Am Rosengarten“. Das ehemalige Brachgelände wurde in den 90er Jahren vom Landschaftswächter Andreas Förster aus Billmerich in ein Refugium für Wildpflanzen, die früher in der Region häufig zu finden waren, umgewandelt und auch heute noch betreut. Liste der Pflanzen in der Reihenfolge der Beobachtung:
Gemeines Hexenkraut, Wiesen-Bärenklau, Melde, Schafgarbe, Ampfer-Knöterich, Franzosenkraut, Echte Kamille, Wilde Möhre, Schlehe, Hundsrose, Stieleiche, Weißdorn, Rote Heckenkirsche, Haselnuss, Hartriegel, Pfaffenhütchen, Wolliger Schneeball, Wald-Ziest, Hain-Gilbweiderich, Vogel-Knöterich, Wiesen-Storchschnabel, Geruchlose Kamille, Ackerwinde, Vogel-Wicke, Breitwegerich, Eberesche, Große Klette, Stumpblättriger Ampfer, Gelber Steinklee, Einjähriges Berufkraut, Klatsch-Mohn, Acker-Kratzdistel, Kompaß-Lattich, Gänsedistel, Aronstab, Huflattich, Stadt-Nelkenwurz, Gundermann, Acker-Glockenblume, Feldahorn, Kleinblütiges Weidenröschen, Wilde Karde, Oregano, Wiesen-Flockenblume, Skabiose, Gem. Odermennig, Margerite, Erdnuss-Platterbse, Jakobs-Kreuzkraut, Echtes Labkraut, Dorniger Hauhechel, Weiße Lichtnelke, Hornklee, Weißer Steinklee, Getüpfeltes Johanniskraut, Wolliger Schneeball.

Botanische Exkursion, Echte Kamlille, Einjähriges Berufkraut, Große Klette, Vogel-Wicke, Oregano.
Fotos AGON/M.Kunsemüller, D.Ackermann, 26.07.2022

24.07.2022 Hagen: Turmfalke
Von U.Reschke. Mitten in Hagen, im Blumenviertel, vom Balkon aus gemacht.
Turmfalke beim Nachbarn auf dem Dach :-)

Turmfalke auf dem Dachfirst in Hagen. Fotos U.Reschke, 24.07.2022

24.07.2022 Geiseckesee: Beobachtung
Von D.Ackermann. Warm und windig war es am Geiseckesee. Aber es waren viele Wasservögel dort - vor allem Gänse. Etwa 140 Graugänse in zwei Abteilungen (40 und 100) hielten sich jeweils immer gut zusammen, dazu kamen noch ungezählte Mengen an Nilgänsen. 80 Höckerschwäne hatten sich zur Mauser eingefunden, und die Kormorane auf der Brutinsel hechelten und beschatteten ihre Jungen vor der brennenden Sonne. Weitere Beobachtungen siehe unten.

Kormorane auf der Brutinsel und dahinter Nilgänse, Lachmöwen - Kormoran, Haubentaucher - Rostgans und Gebirgsstelze. Fotos AGON/Ackermann, 24.07.2022

24.07.2022 Geiseckesee: Flora und Insekten
Von D. Ackermann. Die Flora wird ja jetzt von der Kartoffelrosen-Hecke am See dominiert, die noch einige Blüten aber viel mehr Früchte hat. Genau dort flog ein Admiral unruhig hin und her, bis er sich schließlich mit meist geschlossenen Flügeln in eine windgeschützte Ecke in der Hecke setzte. Etwas weiter saß auch eine Gebänderte Prachtibelle auf einem Weidenblatt. Vergeblich hielt ich Ausschau nach dem Wiesensalbei. Vielleicht habe ich ihn übersehen. Dafür nahm ich Vorlieb mit der Schwarzen Königskerze und der kleinen Weg-Malve.

Admiral, Gebänderte Prachtlibelle - Weg-Malve, Kartoffelrose, Schwarze Königskerze.
Fotos AGON/Ackermann, 24.07.2022

23.07.2022 Villigst: Insektenbilder
Von K.Habedank. ück 8, 23.07.2022

Bild 1: Grabwespe,  Bild 2: wie 1, Bild 3: Grabwespe - Bild 4: Käfer (Oxythyrea funesta),   Bild 5: Grabwespe (Mimesa equestris ?), Bild 6: Blattwespe (Tenthredo zonula), Bild 7: Vierstreifige Dickkopffliege (Conops quadrifasciatus), Bild 8: Schwebfliege (Sphaerophoria scripta), Bild 9: Wildbiene (Osmia...?) Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 23.07.2022

22.07.2022 Ergste: Blaugrüne Mosaikjungfer
Von U.Ackermann. Gestern, 22.07., entdeckte ich an unserer Terrasse, etwa drei Meter vom Gartenteich, eine Libelle, die kurz vorher aus ihrer Larvenhaut geschlüpft war. Jetzt bemühte sie sich, ein fertiges Insekt zu werden. Fasziniert beobachtete ich die Blaugrüne Mosaikjungfer wie sich die Flügel erhärteten, sich dann waagerecht ausbreiteten und wie die Farbe immer kräftiger wurde. Nach mehr als zwei Stunden flog sie einfach weg mit meinen besten Wünschen. Als ob das Fliegen die einfachste Sache der Welt wäre...

Das Werden einer Blaugrünen Mosaikjungfer. Sie steckte in der viel zu kleinen Larvenhaut mit dem typischen "Pferdekopf". Rechts ihre beachtliche Flugmuskulatur. Untere Reihe: Kurz vor dem Abflug.
Fotos AGON/Ackermann, 22.07.2022

22.07.2022 Westhofen: Besuch im Wassergewinnungsgelände
Von D. Ackermann. Von den Wasserwerkern wollte ich nur wissen, wie es zur Brutzeit mit den Uferschwalben stand. Deshalb war ich zur Sandaufbereitung gegangen. Die Schwalben hätten keine Chance mehr zum Höhlenbau, weil täglich neue Abbrüche durch Sandentnahme entstünden, wurde mir gesagt. Immerhin, vom Beobachtungsstand aus konnte man zur Brutzeit viele Uferschwalben an den Sandhaufen sehen.
Aber drei junge Weißstörche hielten sich auf einer Wiese in der Nähe der Sandhaufen auf. Das Nest war leer, die Jungen unberingt - also sollten es die drei von der Röllingwiese sein. Der älteste und etwas größere der drei Jungstörche machte den Anführer, die anderen beiden brauchten anscheinend ab und zu eine kleine Pause. In den in mit Wasser beaufschlagten Filterbecken flogen einige Bachstelzen, an einem Becken sogar ein Flussuferläufer. Und ein Graureiher gab sich inmitten einer Wiese mit Ruhe dem Putzen des Gefieders hin.

Sandaufbereitung, AGON-Beobachtungsstand - drei Jungstörche, Flussuferläufer, Graureiher.
Fotos AGON/Ackermann, 22.07.2022

21.07.2022 Ehem. Wassergew. Villigst-Ergste: Beobachtung
Von D.Ackermann. Wenn man ein halbes Jahr nicht in dem Gebiet war, fallen doch die Veränderungen auf. Die Wassergewinnung Villigst-Ergste wurde ja schon vor Jahren an das Land NRW verkauft, ohne dass von der Seite irgendwelche Veränderungen vorgenommen wurden. Das Wasserwerk hat aber Filterbecken stillgelegt und Bäume absägen lassen. Die einstige, das Landschaftsbild prägende, Allee ist verschwunden. Allerdings waren die Bäume alt und krank, wie man an den Stümpfen sieht. Die ehemaligen Filterbecken wurden teils verfüllt, teils wurde einfach noch brauchbarer Kies ausgeräumt. Nun wurden sie von der Natur wieder vereinnahmt und stehen voller großer Büsche.

Rehe waren nicht mehr zu sehen, nur ein Hase hielt die Stellung. Alle Vögel sind außergewöhnlich scheu, möglicherweise weil sie keine Fußgänger mehr gewöhnt sind. Reiherenten brüten meist spät und haben noch kleine Junge auf dem Rohwasserzuleiter. Der Graureiher mit den Nilgänsen war fast 150 m entfernt. Trotzdem flog er bei meinem Anblick auf und riss die Gänse gleich mit. Auf dem westlichen Doppelteich gab es außer einigen Blässrallen, Reiherenten und zwei Schwänen zwei junge Zwergtaucher. Und ein Starenschwarm aus erwachsenen und jungen Vögeln flog zwischen Wiesen und trockenen Baumkronen hin und her. Nur einige Mehlschwalben waren auf Nahrungssuche. Zwischen einem immer noch guten Bestand an Bachstelzen gab es erfreulicherweise auch eine junge Gebirgsstelze.

Zugewachsenes Filterbecken, Reste der Allee - Reiherente mit Jungen, Graureiher mit Nilgänsen - Hase, junge Zwergtaucher, flüchtender Graureiher. Fotos AGON/Ackermann, 21.07.2022

20.07.2022 Villigst: Insektenbilder
Von K.Habedank. Aus dem Garten Winkelstück 8 einige Bilder. 20.07.2022

 

20.07.2022 Wandhofen und Schwerte: Mauersegler und Neuntöter
Von S. Kolbe. Manchmal braucht man einen Zufall, um etwas aufzudecken. In diesem Fall waren es ca. 50 Mauersegler, die so hoch über Wandhofen kreisten, dass sie mit bloßem Auge nicht zu sehen waren. Erst ein überfliegender Turmfalke war der Auslöser, das Glas zur Hand zu nehmen.
Ein Neuntöter konnte beobachtet werden bei Lieselühr (Lollenbachtal) und an der Zufahrt zu den Angelteichen Papenberg.

20.07.2022 Schwerte und DO-Sommerberg: Mauersegler
Von W.Wiemann. Seit nunmehr drei Jahren habe ich meine sonst wöchentlichen Besuche in der Schwerter „City“ wegen der Pandemie auf höchstens 1 x monatlich eingeschränkt. Bei diesen Besuchen konnte ich sonst meisten ab Ende April bis Mitte August die Mauersegler beobachten. Ich habe den Eindruck, dass es von Jahr zu Jahr weniger wurden, die mit ihrem „tsrie, tsrie“ hoch über den Häusern auf sich aufmerksam machten. Gestern gegen 9.30 Uhr sah ich dann die ersten in diesem Jahr. Es waren höchstens 5 Vögel die am heißesten Tag (nach meinen Aufzeichnungen seit 1970, Sommerberg 18.00 Uhr +35° C) wohl schon für ihre bevorstehende große Reise trainierten. Hier auf dem Sommerberg habe ich schon lange keinen diesen „Rennern der Lüfte“ mehr gesehen.

17.07.2022 Villigst: Insekten
Von K. Habedank. Im Bereich südlich von Villigst hier die Fotos von einer größeren Zahl der entdeckten Insekten. Es blühten wenige Pflanzen, hauptsächlich Wasserdost, Wilde Möhre und einige andere Dolden-Blüher.

Bild 1: Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea, männlich), Bild 2: Rotgefleckte Raupenfliege (Eriothrix rufomaculata), Bild 3: Weichkäfer (Rhagonycha fulva), Bild 4: Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege (Eristalis tenax, weiblich), Bild 5: Kleine Schwebfliege (Eristalis arbustorum, weiblich), Bild 6: Raupenfliege, Bild 7: Glänzende Keilfleckschwebfliege (Eristalis rupium, weiblich) Bild 8: wie 7, Bild 9: Bockkäfer (Leptura rubra, männlich), Bild 10: Raupe des Karminbär, Bild 11: Gemeine Waldschwebfliege (Volucella pellucens), Bild 12: Gebirgskeilfleckschwebfliege (Eristalis jugorum, männlich), Bild 13: Grabwespe, Bild 14: Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea, weiblich) Bild 15: Große Schwebfliege (Syrphus ribesii, männlich). Fotos AGON/Habedank, 17.07.2022

17.07.2022 Bürenbruch: Mäusebussard
Von U.&D.Ackermann. Im Bürenbucher Wald war mehrfach die Hohltaube zu hören - einmal könnte es sogar eine Turteltaube gewesen sein. Beim Stopp vor der Kreuzschlenke wurde einmal wieder deutlich, welche Gefahren für Vögel in den modernen landwirtschaftlichen Verfahren stecken. Auf einem abgeerntetem Feld lagen Strohballen, ordentlich aufgerollt und mit Netzen gehalten. Auf einem dieser Ballen saß ein Mäusebussard und hielt nach Mäusen Ausschau. Dann hatte er wohl etwas entdeckt und flog los - aber sein einer Fang hing im Netz fest. Der Bussard hatte Glück. Mit einer blitzschnellen Wendung kam er frei, fing die Maus und setzte sich, als ob nichts geschehen wäre, auf einen anderen Strohballen.

Junger Eichelhäher und Mäusebussard (siehe Text oben). Fotos AGON/Ackermann, 17.07.2022

17.07.2022 Bürenbruch: Schmetterlinge
Von U.&D.Ackermann. Vielleicht ist es noch etwas zu früh in der Jahreszeit, um von einem Rückgang der Schmetterlinge zu sprechen. Leider waren aber heute nur neben Weißlingen nur zwei weitere Arten zu entdecken. Waldbrettspiele zeigten ihre Balzflüge in langdauerndem engem Kreisen, und an der besten Schmetterlingsstelle im Bürenbrucher Wald gab es nur drei Landkärtchen, die um die ersten Blüten des Wasserdost flogen.

Waldbrettspiel, Landkärtchen und Grünader-Weißling. Foto AGON/Ackermann, 17.07.2022

15.07.2022 Ruhrtal bei Geisecke: Brunnenkresse
U.&D.Ackermann. Stellenwiese war gar keine Bewegung im Graben erkennbar, so dicht lagen die Kleinen Wasserlinsen auf der Oberfläche. Interessant fanden wir das reiche Vorkommen von Brunnenkresse im Graben und den Kleinen Storchschnabel am Wegrand.

Kleine Wasserlinsen und Brunnenkresse auf dem Graben, Gebänderte Prachtlibelle auf Brunnenkresse und Kleiner Storchschnabel am Wegrand. Fotos AGON/Ackermann, 15.07.2022

15.07.2022 Ergste und Geisecke: Grünspecht und Neuntöter
Von U.&D.Ackermann. Noch vor der Abfahrt nach Geisecke besuchte uns - allerdings nur ganz kurz - ein junger Grünspecht. Einen erwachsenen Altvogel sahen und hörten wir auch im Ruhrtal bei Geisecke. Wie üblich standen in den Wiesen mehrere Gänsefamilien. Aber zum Erstenmal sahen wir bei einem Hundeführer ein richtiges Verhalten. Während sonst Hunde sofort auf Gänse losgehen, hatte der Mann seinen Hund im Griff, beobachtete kurz und wandte sich dann mit seinem Vierbeiner in die entgegengesetzte Richtung. In zwei benachbarten Bäumen saßen ein singendes Goldammer-Männchen und ein junges Rohrammerweibchen. Bisher nie gesehen hatten wir dort ein Neuntöterweibchen, das jetzt ebenfalls in einem trockenen Baum saß.

Junger Grünspecht, Graugans mit zwei von drei Jungen, junge Nilgänse - Goldammer, Rohrammer, am Ruhraufer pirschender Graureiher - Neuntöter-Weibchen, Rotmilan und einer von vier fliegenden Graureihern. Fotos AGON/Ackermann, 15.07.2022

15.07.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Fotos aus Garten und Projektwiese.

Bild 1: Schlupfwespe, Bild 2: Goldwespe, Bild 3: Blattwespe, - Bild 4: Hornissen-Nest im Vogelnistkasten, Bild 5: Weichkäfer, Bild 6: Hummel. Fotos AGON/Habedank, 15.07.2022

14.07.2022 Villigst: Insekten
Von K.Habedank. Einige Fotos aus dem Garten Winkelstück 8, 14.07.2022.

Bild 1: Wildbienen sammeln Nektar (Osmia..?), Bild 2: Fliege (Nowickia ferox), Bild 3: Grabwespe -
Bild 4: Fliege (Nowickia ferox), Bild 5: Fliege, Bild 6: Garten Wollbiene (Anthidium manicatum).
Fotos AGON:Habedank, 14.07.2022

11.07.2022 Westhofen: Junge Nutria öder Frechheit siegt
Von U.Reschke. Heute habe ich ein Video von einem jungen Nutria gemacht :-) Der war so süß ;-) Das Video ist hier zu sehen: https://youtu.be/O6cgsnTU__k

Junge Nutria sitzt am Rand einer der letzten Binsenbülten und putzt sich. Da erscheint Revierinhaber Blässhuhn und versucht, den Eindringling zu vertreiben. Das klappt aber nicht. Im Gegenteil: Schließlich sitzt die Nutria in der Nestmulde und knabbert an den letzten Binsen. Drei Einzelbilder aus Video von U.Reschke, 11.07.2022

10.07.2022 Ergste: Vögel im Garten
Von D.&U.Ackermann. Tagelang hörten wir die Grünfinken hoch oben in der Buche singen, ohne sie zu Gesicht zu bekommen. Es ist ja auch sehr einfach, zwischen dem Laub Schutz zu suchen. Heute ließen sich zumindest zwei auf kahlen Zweigen sehen. Die Amsel auf der Birke sucht noch immer Futter, sicher für die Jungen der zweiten Brut. So kommen dann vorsichtig gerechnet jedes Jahr zu den Altvögeln weitere acht Jungamseln dazu. Dieser Überschuss ist auch nötig, denn die Jungensterblichkeit ist hoch und ab und zu müssen solche Populationseinbrüche wie vor einigen Jahren immer wieder ausgeglichen werden. Die jungen Blaumeisen der ersten Brut suchen dagegen schon selbst fleißig ihr Futter in der Eberesche.

Junge Blaumeise, Amsel mit Regenwurm, Grünfink. Fotos AGON/Ackermann, 10.07.2022

10.07.2022 Bürenbruch: Blumen im Juli
Von U.&D.Ackermann. Die schönen Blüten des Waldziest sind abgefallen, jetzt sieht man die Samen in den sternförmigen Kelchblättern. Dafür blüht der Gemeine Ziest noch. Unsere häufigste Orchidee, die Breitblättrige Sumpfwurz hat ihre Hauptblütezeit im Juli. Der Salbei-Gamander mit seinen kleinen Blütchen ist für Wildbienen durchaus attraktiv. Nun steht auch das Eisenkraut am Rand eines Kahlschlages. Es ist schon erstaunlich, wie lange Samen im Waldboden liegen, keimfähig bleiben und auf ihnen zusagende Bedingungen warten.

Fruchtstände Wald-Ziest, Gemeiner Ziest, Breitbl. Sumpfwurz - Salbei-Gamander, Wildbiene besucht Blüten des Salbei-Gamander, Eisenkraut. Fotos AGON/Ackermann, 10.07.2022

10.07.2022 Schwerte: Sommer-Gänsezählung
1) Zählabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Doris und Hans-Günter Bullenda):

51 Graugänse, mind. 8 Kanadagänse, 12 Nilgänse (darunter 4 flügge Junge).

Weitere Wasservögel: 13 Blässrallen (davon 1 juvenil), 9 Haubentaucher (davon 3 juvenil), 6 Stockenten, 24 Reiherenten, 6 Kormorane, 2 Waldwasserläufer (!), 8 Graureiher, 3 Eisvögel.

Sonstige Vogelarten: Blau- und Kohlmeise, Zaunkönig, Bachstelze, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Stieglitz (besonders zahlreich), Rotkehlchen, Zilpzalp, Haussperling, Dorngrasmücke, Star, Gartenbaumläufer, Amsel, Mäusebussard (4), Turmfalke (3), Rotmilan (2), Rauchschwalben (ca.15), Ringeltaube, Rabenkrähe.

Leider wird die Natur in diesem Abschnitt des Ruhrtals nicht nur durch mehrere Baustellen für die Trinkwasserversorgung (nun auch am Wehr) beeinträchtigt, sondern vor allem durch Freizeitaktivitäten einiger Zeitgenossen, die dann ihre Müllberge zurücklassen (s. Fotos).

Baustelle und Müll im Bereich der Ruhr. Fotos H.-G. Bullenda, 10.07.2022

2) Zählabschnitt Wellenbad bis B236-Ruhrbrücke (Zähler: Jürgen Schiffer):

13 Graugänse (darunter 7 Junge), 9 Kanadagänse (darunter 6 Junge), 17 Nilgänse (darunter 7 nichtflügge Junge), 1 Höckerschwan.

Weitere Wasservögel: 24 Blässrallen (darunter 4 Junge), 7 Graureiher, 62 Stockenten, 10 Reiherenten, 2 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, 1 Weißstorch.

Sonstige Vogelarten: 3 Turmfalken, 4 Mäusebussarde, 1 Rotmilan, 7 Bachstelzen, 46 Stare, 1 Elster, 2 Grünspechte, 6 Rabenkrähen, 26 Ringeltauben, 5 Amseln, 1 Eichelhäher, 4 Buchfinken, 4 Mönchsgrasmücken, 4 Kohlmeisen, 3 Wacholderdrosseln, 2 Stieglitze, 1 Singdrossel, 2 Haussperlinge, 2 Teichrohrsänger.
Außerdem wurden 4 Hasen in einer Gruppe gesehen. 

3) Zählabschnitt Wassergewinnungsgelände mit Geiseckesee (Zählerin: Claudia Weigel):

136 Nilgänse (darunter 79 flügge Junge), 62 Graugänse (darunter 36 flügge Junge), 97 Höckerschwäne.

Weitere Wasservögel: 102 Blässrallen, 74 Reiherenten, 30 Stockenten, 3 Haubentaucher, 1 Graureiher, 2 Lachmöwen, = 122 Kormorane, 2 Waldwasserläufer.

Sonstige Vogelarten: 7 Ringeltauben, 3 Singdrosseln, 2 Wacholderdrosseln, 5 Amseln, 1 Goldammer, 9 Bachstelzen, = 40 Uferschwalben, 16 Rauchschwalben, = 33 Mehlschwalben, 6 Mauersegler, 4 Rabenkrähen, 1 Eichelhäher, 1 Neuntöter, 1 Buntspecht, 5 Buchfinken, 3 Grünfinken, 2 Stieglitze, 3 Zilpzalpe, 3 Mönchsgrasmücken, 1 Heckenbraunelle, 2 Kohlmeisen, 5 Blaumeisen, 2 Zaunkönige, 2 Rotkehlchen, 3 Turmfalken, 2 Rotmilane.

Nilgansfamilie. Foto AGON/G.Sauer 10.07.2022

4) Zählabschnitt Autobahnbrücke Wandhofen bis Pumpwerk Westhofen einschließlich Röllingwiese (Zähler: Gerd Sauer):

22 Graugänse (darunter 8 Junge), 34 Kanadagänse (darunter 11 Junge), 27 Nilgänse (darunter 11 Junge), 7 Höckerschwäne (darunter 3 Junge).

 

09./10.07.2022 Schwerte Ost, Geisecke: Eisvogel, Schwarzmilan
Von A.Bertelmann. Eisvogel heute um 11.10 Gehrenbachtal. Aus Richtung Schwerter Wald --> Gehrenbachstausee. Über Kompensationsfläche.
Gestern 12.10 Uhr Schwarzmilan über Geisecke .

08.07.2022 Westhofen: Libellen
Von U.Reschke. Gestern am 8.7. habe ich mich auf die Libellen konzentriert, was nicht einfach war! Meist waren Sie im direkten Gegenlicht. Hier mal eine kleine Auswahl im Anhang ;-) Sie waren sehr aktiv !

Pattbauch verzehrt Beute - Blaupfeil-Paarungsrad, Blaupfeil-Männchen, Blutrote Heidelibelle.
Fotos U.Reschke 08.07.2022

08.07.2022 Ergste: Vogeltränke
Von U.&D.Ackermann. Welchen Wert eine Vogeltränke hat wird besonders deutlich an solchen trockenen Tagen wie heute. Fast im Minutentakt kamen Vögel vorbei, um zu trinken und/oder baden. Letzteres vor allem die Amseln. Die Grünfinken kamen jeweils nur für Sekunden aus der Ebersche herunter. Allerdings hatten die Stieglitze etwas mehr Zeit. Vielleicht gehören Sie zu den Fünflingen vom vergangenen Jahr. Auch ein Spatzenpärchen schloss sich ihnen an.
Die Falter sind eine kleine Nachlese vom Wannebachtal am letzten Samstag, 02.07.

Braundickopffalter, Ober- und Unterseite, Tagpfauenauge - Stieglitze - Haussperling Männchen, Weibchen und junge Kohlmeise. Fotos AGON/Ackermann, 02. und 08.07.2022

06.07.2022 Westhofen: Störche und Rohrweihe
Von U.Reschke. Ich hänge dieser Mail Bilder von gestern an. Storchjunge macht Flugübungen und eine Rohrweihe ;-)

Drei Jungstörche und Rohrweihen-Weibchen. Fotos U.Reschke, 06.07.2022
Rotmilan. Foto M.Osthold, 04. und 05.07.2022

04.07.2022 Is.-Grürmannsheide: Rotmilan
Von M.Osthold. Heute konnte ich ein schönes Foto vom Rotmilan schießen. Er kreiste über unserem Grundstück.
Heute, 05.07., wieder über der Wiese unterhalb unseres Grundstücks. Dort wurden Reihen gemacht. Da war der Rotmilan sofort zur Stelle.

 

 

Reinhard beringt junge Turmfalken in der JVA

02.07.2022 Holzwickede: Reinhard Wohlgemuth ist gestorben - Ein Nachruf
Von U.&D.Ackermann. Mit Trauer und Bestürzung mussten wir erfahren, dass Reinhard Wohlgemuth, der Fledermaus- und Turmfalkenexperte der AGON Schwerte (Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz) am 2. Juli 2022 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Es ist ein großer Verlust für den Naturschutz im Kreis Unna. Reinhard war ein Naturschützer reinsten Wassers, der für seine Schützlinge alles tat, was in seinen Kräften stand. Noch im vorigen Jahr beringte er 64 junge Turmfalken. 40 Paare hatte er unter Kontrolle.

Für Fledermäuse baute er eigens eine beheizbare Unterkunft auf das Dach des Hauses. Hier konnten Überwinterer bleiben, sie stand aber auch allen durchziehenden Fledermäusen offen. Hinzu kamen auch Pfleglinge, die aufgrund von Unfällen nicht mehr fliegen konnten. Die mussten aber auch als Anschauungsobjekte und Streicheltiere zur Verfügung stehen, wenn Reinhard mit seiner Partnerin in die Schulen ging, um Kindern über das spannende Leben und die ganz eigene Welt der Fledermäuse zu berichten. Auch Fledermausführungen in der Dunkelheit kamen hinzu, die immer wieder für Begeisterung bei den meist jugendlichen Beobachtern sorgten. Vor allem, weil auch ein Fledermausdetektor zum Einsatz kam, der die Ultraschalllaute der kleinen Flieger in hörbare Laute umsetzte. Bereits seit 1987 kümmerte sich Reinhard um Fledermäuse, hängte unzählige Kästen für seine Schützlinge an Bäumen auf und kontrollierte sie auch. Noch in diesem Frühjahr fand er in den Kästen des Bahnwaldes 139 Abendsegler. Im ganzen Kreis Unna zeichnete er zudem im Namen des NABU fledermausfreundliche Häuser aus. Und da wir gerade bei Auszeichnungen sind: Am 24.06.2016 erhielten Reinhard Wohlgemuth und Irmgard Devrient das Bundesverdienstkreuz für ihre herausragende Natur- und Artenschutzarbeit.

Wir sind sicher, dass die „Saat“, die Reinhard in über 30 Jahren gelegt hat, aufgehen wird. Wir wünschen den Projekten Turmfalken und Fledermäuse gute Nachfolger und danken vor allem Reinhards Partnerin, Irmgard Devrient, für ihren stets unermüdlichen Einsatz.

Die Trauerfeier findet statt am 19.07.2022, 12 Uhr im Bestattungshaus Groß, Unna, Massener Str. 130

02.07.2022 Schälker Heide: Tausendgüldenkraut
Von D. Ackermann. Beim Abstieg vom Höhenweg überraschte mich das schönste und größte Vorkommen von Tausendgüldenkraut in unserer Umgebung. Gleich nebenan saugte ein Braundickkopf an einer Kratzdistelblüte und ein Tagpfauenauge landete im Graben, in dem es mindestens noch feuchte Erde gab. Das behaarte Hexenkraut blüht nun überall - aber man sollte es nicht mit der kleineren und kahlen Schattenblume verwechseln. Hin und wieder kam auch ein schöner Bestand von Baldrian, und beim Ruprechtskraut gibt es schon rote Blätter.

Baldrian, Hexenkraut und zum Vergleich Schattenblume (Archiv) - Tausendgüldenkraut, Ruprechtskraut. Fotos AGON/Ackermann 02.07.2022

01.07.2022 Ergste: Turmfalken
Von J.Städtler. Bei uns in Ergste nisten seit Tagen Turmfalken, nun werden die Babys seit einigen Tagen flügge und erkunden die Gegend. Total süß anzuschauen.? Vielleicht sind Bilder für Ihre Homepage dabei.

Turmfalken fliegen aus. Fotos J.Städtler, 01.07.2022

 

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