Aktuelle Beobachtungen 2020-1 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich TK25-4511 Schwerte und Umgebung.
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Kranichzug Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de

 

19.02.2020 Westhofen: Vogelfütterung
Th.Sauer: Hier eine kurze Information zur letzten Meldung. Bei uns im Garten geht auch keine Meise oder sonstiges an die Knödel. Nur die von meinen Kindern und mir angefertigten Futterglocken werden regelrecht geplündert.

19.02.2020 Ergste: Grünspecht
U.&D.Ackermann: Ein "Wunder" nach dem anderen. Erst kam eine Blaumeise an unseren seit Wochen hängenden Futterknödel, dann erschien tatsächlich ein Grünspecht in unserem ameisenreichen Rasen. Den letzten Grünspecht, einen Jungvogel, hatten wir dort vor mehr als einem halben Jahr beobachtet. Immer wieder beachtenswert: Der Specht muss richtig arbeiten, um einigermaßen satt zu werden.

Blaumeise und Grünspecht-Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 19.02.2020

17.02.2020 Hagen Hengsteysee: Kleine Nachlese zur Beobachtung auf der Ruhr
U.&D.Ackermann: Auf der Ruhr tragen die Haubentaucher bereits ihr Brutkleid mit dem noch nicht ganz ausgewachsenen Häubchen. Unbeeindruckt von den vielen ruhenden Tafelenten auf dem See tauchte eine Tafelente in der Nähe des Ruhrufers. Dort patroullierten auch zwei Gänsesägermännchen und -Weibchen mal flussauf- mal flussabwärts. Aber nur selten kam es zu Meinungsverschiedenheiten - wie unten zu sehen.

Haubentaucher, Tafelente - Gänsesägermannchen und -Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 17.02.2020

16.02.2020 Geisecke Mühlenstrang
C.Weigel: gestern gegen 11:30 Uhr hielten sich neben 15 Nil-, 2 Grau- auch 2 Rostgänse auf der Weide hinter dem Mühlenstrang, unterhalb von Haus Rutenborn auf. Weiterhin waren 2 Turmfalkenmännchen unterwegs.

15.02.2020 Rotmilane und erste Nilgansbrut
S.Kolbe: Am Samstag kreisten über Iserlohn Reinermark die für mich in diesem Jahr, ersten 2 Rotmilane. Zusätzlich wurde im selben Bereich die erste Nilgansbrut mit 5 juv. festgestellt.

15.02.2020 Rotmilan
W. Pitzer: Samstags Mittag kreiste über Hagen-Garenfeld 1 Rotmilan.

Nachtrag zum 07.2.2020 Kolkrabe im Schwerter Wald
C.Weigel: Beinahe hätte ich es vergessen, ich habe gestern Nachmittag und heute früh tatsächlich am Wildnisgebiet im Schwerter Wald den Kolkraben gehört.

17.02.2020 Hagen Hengsteysee: Beobachtung
.U.&D.Ackermann: Nachdem es im vorigen Monat am Hengsteysee ziemlich ruhig war, was die Vogelwelt betraf, sah es heute doch schon besser aus. Ein großer Trupp von geschätzten 200 Wasservögeln, vor allem Tafel- und Reiherenten ruhte heute Vormittag an einer windgeschützten Stelle auf dem Wasser zwischen Brücke und Parkplatz. Die Graureiher richten sich schon wieder häuslich auf ihrem Koloniebaum, einer Weide ein, ein Silberreiher stand am Ufer und auch einige Kleinvögel ließen sich blicken, vor allem Kohl- und Blaumeisen an der Fütterung. Dort gab es auch einen Kleiber, und ein Eisvogel flog von seinem Sitzplatz auf, einem im Wasser liegenden Ast. Zwei Buntspechte und ein Zaunkönig ließen sich hören.

Gartenbaumläufer, Rotkehlchen, Sumpfmeise - Silber- und Graureiher, Graureihernester auf der bekannten Weide und Zwergtaucher unter der kleinen Brücke zur Insel. Fotos AGON/Ackermann, 17.02.2020

16.02.2020 Dellwig: Streifengänse
M.Kunsemüller: Heute Vormittag sahen wir besondere Streifengänse auf der Ruhr zwischen Schoofs- und Kuhbrücke. Die drei mischten sich unauffällig zwischen die Kanadagänse.

Streifengänse und Kanadagans auf der Ruhr. Foto M.Kunsemüller, 16.02.2020

15.02.2020 Westhofen: Kraniche
U.&D.Ackermann: Bei einem Kurzbesuch der Röllingwiese am Nachmittag konnten wir zweimal Kraniche beobachten. Um 16:15 Uhr flogen zwei Ketten mit insgesamt ca. 40 Kranichen über dem Wald Wittenkamp in NO-Richtung. Etwas später, um 16:40 Uhr kreiste ein Zug von ca. 100 Kranichen sehr hoch über Weischeds Berg, um schließlich in nordöstlicher Richtung weiter zu ziehen.

Schnatterenten und Kraniche kreisend überm Weisched. Fotos AGON/Ackermann, 15.02.2020
Rotmilan über Grürmannsheide.
Foto: M. Osthold, 15.02.2020

15.02.2020 Is.-Grürmannsheide: Rotmilan
M.Osthold: Er ist wieder da. Heute Mittag zum ersten Mal in diesem Jahr gesichtet.


15.02.2020 Bürenbruch: Rotmilan und Mäusebussarde
U.&D.Ackermann: Schon aus dem Auto hatten wir einen Rotmilan kreisen sehen. Zum Glück war er so nett, in der Nähe zu bleiben, bis der Fotoapparat klar war. Aber war es der Revierbesitzer vom Bürenbruch oder doch nur ein hungriger Durchzügler, der hier noch schnell eine Maus fangen wollte? Als wir eine Stunde später aus dem Wald zurück kamen, blieb er leider verschwunden. Das sonnige Wetter lockte aber wohl auch die Mäusebussarde aus der Reserve. Bis zu vier gleichzeitig konnten wir anfangs beobachten, später nur noch einen.

Einer von vier Mäusebussarden, Rotmilan und Buntspecht. Fotos AGON/Ackermann, 15.02.2020

14.02.2020 Wandhofen: Kranichzug
T.Kruse: Heute Nachmittag um 16.45 über Wandhofen nach Nordost ziehend ca. 60 Kraniche (eine Kette).

13.02.2020 Dortmund Westfalenhallen: Kranichzug
S.Kolbe: Um 17:20 Uhr flogen gestern 13.02. 30 Kraniche Richtung Norden.

Waschbär. Foto Th.Sauer, 12.02.2020

12.02.2020 Geisecke/Holzwickede: Beobachtung im Bahnwald
Th.Sauer: Ich habe gestern Mittag einen Waschbär am Geisecker Bahnwald gesichtet. Er hat trotz des starken Windes ruhig geschlafen.

12.02.2020 Refflingsen - Elsebachtal - Bürenbruch: Beobachtung
D.Ackermann: Bei den Horstkontrollen fühlte ich mich beobachtet. Ein Habicht übte die Luftaufklärung über seinem Revier, was natürlich sehr erfreulich war. Im Übrigen waren trotz des überstandenen Sturms die Horste noch alle da. Im Reingserbachtal sprangen zwei Rehe mit einer Leichtigkeit das steile Ufer hoch, dass man nur neidisch werden konnte. Das weitere, weglose Fortkommen war zwar steil und beschwerlich durch viele umherliegende vom Sturm gefällte Bäume, führte aber schließlich zum matschigen Hauptweg zurück. Doch hatte der Schlamm auf den Wegen auch sei Gutes. Im Elsebachtal zeigte er sehr schön eine Rehfährte und eine Dachsspur. Und beim Weg zurück nach Bürenbruch schauten mir drei offenbar vorjährige Stücke Damwild, dabei ein junger Hirsch, zu wie ich sie beobachtete. Erst als ich weiter ging, verschwanden sie in der schützenden Fichtendickung. Alles in allem ein interessanter, wenn auch immer noch stürmischer Vormittag.

Rehfährte und Dachsspur, Schneeglöckchen am Elsebach - Damwild im Bürenbrucher Wald.
Fotos AGON/Ackermann, 12.02.2020

08.02.2020 Westhofen: Beobachtungen
R.Thiele: ich war in der letzten Woche wieder häufiger an der Röllingwiese. Buntspecht und zwei Spießentenweibchen und ein Erpel  waren die Besonderheiten. Gefreut habe ich mich darüber, den Mittelspecht wieder zu sehen. 

Buntspecht und Mittelspecht. Fotos R.Thiele, 08.02.2020
Spießenten und Blässralle. Fotos R.Thiele, 08.02.2020
Kornweihe. Foto P.Städtler, 08.02.2020

08.02.2020 Lippetal Ahsewiesen: Beobachtungen Fortsetzung
P.Städtler: An einer benachbarten Beobachtungshütte im Lippetal war ein Storchennest auf dem sich schon zwei Störche einrichteten. Auf dem Wasser waren ca. 50 Stockenten, 30 Krickenten, 15 Pfeifenten, 2 junge Steppenmöwen(?), ein Zwergtaucher, 4 Kanadagänse, ein badender Wanderfalke, der sich nicht von den Scheinangriffen der Möwen stören ließ und ein überfliegender Sperber zu sehen. Zwischen den Feldern konnte ich einen Turmfalkenmännchen beim Erbeuten einer Maus beobachten.

Zweimal Turmfalke, Habicht - Weißstorch, Krickenten, Stock- und Pfeifenten. Fotos: P.Städtler, 08.02.2020

08.02.2020 Lippetal, Ahsewiesen: Beobachtungen
P.Städtler: am Samstagvormittag war ich in den Ahsewiesen bei Hultrop. Vom Aussichtsturm waren ca. 200 Kiebitze zu sehen, die zwischenzeitlich von einer männlichen Wiesenweihe aufgescheucht wurden. In den Bäumen waren verteilt 6 Bussarde zu beobachten. Insgesamt waren ca. 20 Graugänse im Gelände. Wird fortgesetzt.

Möwe attackiert badenden Wanderfalken, Graugänse - Kiebitze, Kornweihe und Kiebitze. Fotos P.Städtler, 08.02.2020

08.02.2020 Westhofen: Vogelbeobachtungen
P.Krüger: Hier ein paar Bilder von heute Vormittag an der Röllingwiese.

Kranker(?) Buchfink, Schwanzmeisen, Gartenbaumläufer - Gimpel, Spießente mit Nutria und Krickente.
Fotos P.Krüger 08.02.2020

08.02.2020 Westhofen: Arbeiten im NSG Ebberg
U.&D.Ackermann: Die am Samstag 01.02. vorgesehenen Arbeiten der AGON waren buchstäblich ins Regen-Wasser gefallen. Sie wurden gestern und heute nachgeholt. Dabei wurden vor allem offene Flächen von unerwünschtem Aufwuchs freigeschnitten und abgeräumt. Gefunden wurde ein interessanter Winterpilz, der Goldgelbe Zitterling und nicht näher bestimmte Strauchflechten. Das Merkwürdigste war aber ein anscheinend zu esoterischen Ritualen hergerichteter Platz aus aufgeschichteten Steinen, kleinen Pyramiden, Sonnensymbol, Trauerfiguren aus Gips-Gewebe und allerlei Kleinzeug. Das sieht nicht so aus, als ob hier Kinder gespielt hätten. Nun - wir haben alles so belassen wie wir's vorgefunden hatten. So werden uns die fremden Götter hoffentlich in Ruhe lassen.

Arbeiten im NSG, Goldgelber Zitterling, Strauchflechte - der anscheinend zu esoterischen Übungen hergerichtete Platz.
Fotos AGON/Ackermann, 08.02.2020

07.02.2020 Schwerte: Kranichheimzug
H.Witt: Heute 18:05 über Schwerte-Ost: ein Kranichzug ca. 200 Vögel in V-Formation Richtung NO.

Amerikanische Kiefernwanze.
Foto AGON/Ackermann, 07.02.2020

07.02.2020 Ergste: Kiefernwanze
U.&D.Ackermann: Wer sagt, dass es in diesem "Winter" keine Insekten gibt? Im Sonnenschein heute bei einer Lufttemperatur um 9°C erwachte so manche Fliege - zu unserer Überraschung sonnte sich aber auch eine Amerikanische Kiefernwanze an der weißen Außenwand. Es ist eine Wärme liebende Art aus Nordamerika, die offenbar zunächst 1999 nach Italien eingeschleppt wurde. In Deutschland wurde sie ab 2006 festgestellt. Schädlich ist sie nicht, höchstens für Saatgutzüchter, denn sie saugt vor allem an jungen Kiefern-Samen und -Blüten.

05.02.2020 Westhofen: Frühlingstag
U.&D.Ackermann: Es war ein wunderschöner Vorfrühlingstag mit Sonnenschein und blühenden Schneeglöckchen gleich am Zuweg zur Röllingwiese. Natürlich sind die irgendwann mit Gartenabfällen dorthin gelangt - aber schön sind sie trotzdem. Ein Mäusebussard genoss die Sonne auf seinem hohen Ansitz, ein Reh mit vorjährigem Jungtier spazierte zwischen Ruhr und Röliingwiese durch die hohe Vegetation. Ein Spießentenpaar schwamm hinter den Binsen. Sie gründelte während er Wache hielt. Einer von drei Kleibern zeigte seine Turnkunststücke an einer umgekippten Baumwurzel und ein Zaunkönig suchte die liegenden Stämme nach Futter ab.

Schneeglöckchen, Mäusebussard, Rehe - Spießenten, Kleiber und Zaunkönig. Fotos AGON/Ackermann, 05.02.2020

04.02.2020 Schwerte: Kranichzug
Th. Sauer: Jetzt gerade um 19.55 Uhr sind bei uns an der Bahnhofstrasse 34 Kraniche in Richtung Dortmund geflogen. Sie waren sehr niedrig und wurden von den bunten Lichtern der Gebäudebeleuchtung angestrahlt.

Wasseramsel.
Foto Archiv AGON/Ackermann 2019

02.02.2020 Schwerte: Bruterfolg Wasseramsel 2019
T.Kruse, J.Schiffer, U.Wächter: Nach der Kontrolle von 15 Nisthilfen auf der Fläche des Blattes 4511 Schwerte konnte eine Belegung durch Wasseramseln in 3 Fällen wie in den beiden Vorjahren festgestellt werden. Daraus kann gefolgert werden, dass Schwertes Bäche nur bedingt für das Leben der Wasseramseln geeignet sind. Sicher haben auch die letzten trockenen Sommer ihren Anteil daran, die zum Austrocknen der Bäche führten und zum Absterben der Nahrungstiere. Siehe auch: Die Wasseramsel in Schwerte (1981-2002).

01.02.2020 DO-Sommerberg: Vögel im Januar
W.Wiemann: nun ist schon 1/12tel von 2020 vergangen, und ich konnte bei meinen Temperaturaufzeichnungen (17 Uhr) feststellen, dass der Januar mit +4,9 ° um 3° wärmer war als der Januar 2019. Von den Beobachtungen der Vogelwelt in unserem Garten und Obsthof gibt es nicht viel zu berichten. Wie der NABU schon feststellte gibt es nur wenige Wintergäste, hier habe ich mit Ausnahme von 3-4 Wacholderdrosseln nichts gesehen. Aber auch die anderen „Piepmätze“ wie Meisen, Sperlinge, Rotkehlchen lassen sich trotz des frühlingshaften Wetters kaum sehen. Nur die Großvögel wie Rabenkrähen, Elstern und Eichelhäher besuchen uns täglich mehrmals. Die Ringeltauben, die hier mit mehreren Paaren 2-3mal im vergangenen Jahr brüteten und einige Junge großzogen, sind auch im Vergleich zu den Vorjahren weniger geworden. (Es ist gut so !) Nun warte ich auf den Gesang der Heckenbraunelle die sich bis zur 2. Februarwoche melden sollte. Im vergangenen Jahr war es mit dem 16.2. recht spät.

Sperber-Männchen. Foto AGON/Kochs, 30.01.2020

30.01.2020 Villigst: Sperber
G.Kochs: vor 2 Stunden, gegen 10 Uhr, saß dieser Sperber auf unserem Gartenzaun.

30.01.2020 Land NRW mit Winter ohne Wintervögel
Mitteilung NABU NRW: Fleißige Vogelbeobachter aus NRW haben bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel am zweiten Januarwochenende fast 600.000 Vögel gezählt. Das Trio Haussperling, Kohlmeise und Blaumeise führt dabei wieder die Rangliste an. Mangels strengen Winterwetters blieben die sonst üblichen Schwarmvögel weitgehend aus: Buchfink (minus 17 %), Bergfink (minus 74 %), Erlenzeisig (minus 44 %) und Wacholderdrossel (minus 61 %) wurden sehr viel weniger beobachtet als 2019. „Auffällig waren auch die Meldungen von Zugvögeln wie Zilpzalp, Mönchgrasmücke, Hausrotschwanz und Rotmilan, die eigentlich erst im Frühjahr und Sommer in NRW wieder anzutreffen sind“, sagte Heinz Kowalski, Vogel-Experte des NABU Nordrhein-Westfalen. Dank des milden Winterwetters ersparten sie sich die mühevolle und oft gefährliche Reise in ihre südlichen Winterquartiere.
Als besonders erfreulich werteten die Vogelkundler die Zunahme fast aller Spechte wie Buntspecht, Mittelspecht, Schwarzspecht sowie Grün- und Grauspecht. Die allmähliche Zunahme von Altholz in den Wäldern habe sich offenbar positiv ausgewirkt, so Kowalski. Aber auch der gestiegene Totholzanteil in den Wäldern Nordrhein-Westfalens infolge der Dürre und Borkenkäferkalamitäten in den Jahren 2018 und 2019 sei für die Spechte vorteilhaft, weil sie so reichlich Käfernahrung finden konnten. Im Gesamtergebnis der 95 gemeldeten Vogelarten, die mindestens zehn Mal vorkamen, zeigten 50 eine Zunahme (53 %), 19 einen gleichbleibenden Trend (20 %). 26 (27 %) zeigten abnehmende Bestände gegenüber dem Vorjahresergebnis.

Insgesamt zeige die Wintervogelzählung deutlich die starke Abhängigkeit vieler Vogelarten vom Wetter in Mitteleuropa. Mittel- und langfristig erwarten sich die Ornithologen des NABU von den Daten der jährlichen Zählungen Rückschlüsse auf die Veränderung des Klimas und dessen Wirkungen auf die heimische Vogelwelt sowie deren Anpassungsstrategien.

27.01.2020 Ergste: Schwarzspecht
D.Ackermann: Zum Abschluss der Kontrolle von sieben Greifvogelhorsten noch eine interessante Beobachtung. An einem Kahlschlag waren an zwei Baumstümpfen frische Hackspuren eines Schwarzspechtes zu sehen. Der Specht ist also da, selbst wenn man ihn nur selten sieht - zuletzt im Dezember 19 rufend und überfliegend im Elsebachtal.

26.01.2020 Westhofen: Vogelbilder
W.Raabe: Mit dem link (entfernt) könnt Ihr auf Fotos von mir zugreifen, die auch auf flickr im Album Ruhrtal stehen.

Silberreiher, Höckerschwan, Kleiber. Fotos W.Raabe, 26.01.2020

25.01.2020 Fröndenberg: Beobachtung an der Kiebitzwiese
P.Städtler: Heute war ich mal wieder an der Kiebitzwiese in Fröndenberg. Dort waren 2 Höckerschwäne, 2 Kanadagänse, 20 Stockenten, 4 mittelgroße Schnepfenvögel, die durch die Rinder aufgescheucht wurden, 2 Eisvögel, von denen einer an der rechten Halsseite ein Kampfverletzung hatte (siehe Fotos), 4 Nilgänse auf dem Wasser, ca. 50 weitere auf dem westlichen Acker und ein Rotkehlchen zu sehen.

Eisvogel mit Verletzung, Nilgänse und Rotkehlchen. Fotos P.Städtler, 25.01.2020

25.01.2020 Westhofen: Beobachtung
U.&D.Ackermann: Nur sehr wenige Stock- und einige Krickenten waren auf der Wasserfläche der Röllingwiese. Dafür waren nicht nur die Meisen emsig an der Futterstelle, auch ein Buntspechtmännchen und ein -Weibchen kamen. Ebenso ließ sich der Mittelspecht wieder sehen.

Schwanzmeise, Mittelspecht und Buntspecht-Weibchen. Fotos AGON/Ackermann, 25.01.2020

24.01.2020 Villigst: Kolkrabe
U.&D.Ackermann: im Elsebachtal ein rufender und überfliegender Kolkrabe.

23.01.2020 Ruhrtal bei Geisecke: Beobachtung
U.&D.Ackermann: Es gab zwar nichts Besonderes zu sehen, aber es tut gut, mal wieder einige Rehe und Vögel ind der freien Landschaft ohne Fütterung zu sehen. Fünf Rehe standen auf einem Wintersaatfeld gegenüber dem Whs. Wellenbad, darunter ein anscheinend junger Bock im Haarwechsel. An der Straße Zum Wellenbad wurden an der Böschung Bäume gefällt. Möglicherweise waren es die Schlafbäume eines Trupps Rabenkrähen. Aufgeregt flogen die Vögel auf einer benachbarten Wiese hin und her, setzten sich auf die Zaunpfähle, um gleich wieder ein Stück weiter zu fliegen.

Silberreiher, Graureiher - Rotkehlchen, Grünfink und Rabenkrähe. Fotos AGON/Ackermann, 23.01.2020
Unterarten der Saatgänse im Vergleich: Der Schnabel der hinteren weist auf die Waldsaatgans, der der vorderen auf die Tundrassaatgans hin.
Fotos R.Thiele, 22.01.2020

22.01.2020 Schwerte: Waldsaatgans und Tundrasaatgans
R.Thiele: Wenn ich mich nicht täusche, habe ich heute im Osten von Schwerte unter den vielen Grau-  und Blässgänsen bei den 4 Saatgänsen eine Waldsaatgans entdeckt. Würde mich freuen.
Anmerkung D.A: Bei den Saatgänsen unterscheidet man zwei Unterarten: ...fabalis, die Waldsaatgans, die in der nassen Taiga brütet und ...rossicus, die Tundrasaatgans. Letztere ist der häufigere Wintergast in Mitteleuropa, fabalis ist eher selten. Beide unterscheiden sich nicht nur in der Brutplatzwahl sondern auch in körperlichen Merkmalen, unter anderem in Halslänge und Schnabelform. Hier scheint es so zu sein, dass zumindest die Hälse gleich lang erscheinen. Die hintere Gans (fabalis) hat aber einen deutlich längeren und anders geformten Schnabel als die vordere (rossicus). Svensson weist aber darauf hin, dass einzelne Vögel zwischenartliche Merkmale zwischen den Unterarten haben können bzw. aus weiter östlich beheimateten Populationen stammen können.

22.01.2020 Ergste, Bürenbruch: Beobachtung
D.Ackermann: Da bekam ich doch einen Schreck, als der Turmfalke nur zwei Meter neben mir vorbeisauste und auf der neben dem Weg liegenden Wiese dann doch nichts fing. Offenbar hatte er eine Maus entdeckt, die er holen wollte, die aber leider schneller war. So steilte er wieder aufwärts, setzte sich auf den nächsten Baum und beobachtete. Es war anscheinend das Männchen von Vorgestern nur an anderer Stelle.
Etwas später bemerkte ich auf dem Wintersaatfeld zwischen Hachen und Elsebach eine ganze Reihe von Damwildköpfen, die im moderaten Tempo nach links immer weiter verschwanden. Zum Schluss waren nur noch die Ohren sichtbar, dann war die Bühne leer. Erst als ich die Höhe erreicht hatte, entdeckte ich das Rudel unten am Ende des bewaldeten Siepens, 270 m entfernt. Das entsprach wohl ihrem Fluchtabstand - und so ästen sie ruhig weiter, wobei einige Tiere mich immer im Blick behielten. Ein zweiter kleiner Sprung stand neben einem Zaun auf einer Wiese, ebenso weit entfernt.
Zu meinem Erstaunen saß der Turmfalke aber noch oder (wahrscheinlicher) wieder auf demselben Baum, als ich nach rund zwei Stunden Horstkontrolle auf dem Rückweg dort vorbei kam. Hatte ich mich beim Hinweg noch zurückgehalten, musste ich ihn jetzt doch fotografieren.

Sie sind also noch da: 13 von 14 Stück Damwild und unten nochmals 6 Stück. Turmfalke auf seinem Beobachtungsposten.
Fotos AGON/Ackermann, 22.01.2020

18.-20.01.2020 DO-Aplerbeck: Beobachtung
S.Kolbe: Am 18.01. um 17:40 Uhr überrasche ein starker Einflug von Dohlen von Ost nach West. Es wurden mindestens 400 Vögel gezählt.
Am 20.01. gegen 17:30 Uhr sang im eigenen Garten eine Amsel mit Vollgesang.

Turmfalken-Männchen. Foto AGON/Ackermann, 20.01.2020

20.01.2020 Ergste: Turmfalke
D.Ackermann: Er hatte wirklich keine Lust, wegzufliegen, der Turmfalke, der auf der höchsten Spitze eines Baumes saß. Dass ihm kalt war, sieht man am abgespreizten Gefieder. So lange er beim Weitergehen noch in Sichtweite war, saß er noch still auf seinem Baum. Von drei kontrollierten Greifvogelhorsten sind nur noch zwei überhaupt brauchbar. Der dritte muss also gar nicht mehr in der Aufzuchtzeit der Jungen auf Bruterfolg kontrolliert werden. Denn dann wird wie immer die Zeit knapp. Neue Horste waren auf die Schnelle nicht zu finden.

19.01.2020 Bürenbruch: Haubenmeise und Pilze an totem Holz
U.&D.Ackermann: Da die Vögel jetzt schon singen, hört sich der Wald doch nicht mehr so tot an. Vor allem sind es Kohl- und Blaumeisen, die singen. Ganz ungewöhnlich war die Beobachtung einer Haubenmeise, die eigentlich eher Kiefern besucht, auf einer halbwüchsigen Erle. Einige Eichelhäher waren mit viel Geschrei im Wald unterwegs. Vom Waldrand flog schließlich noch ein Mäusebussard ab und ein Paar Haussperlinge pickten in einem Haufen Pferdeäpfel herum.
Interessant fanden wir die an totem Holz wachsenden Pilze. Viele gefällte Stämme bleiben im Wald liegen und verrotten. Das heißt, sie werden vor allem von Pilzen zu eigenem Vorteil genutzt. Was übrig bleibt vom Holz kann von Bakterien wieder in Grundtoffe zersetzt werden, die den Bäumen und anderen Pflanzen zur Verfügung stehen. Die Natur kennt nicht nur Kreislaufwirtschaft, sie wendet sie auch konsequent an. Immer wieder auffallend sind die bunt gezonten Fruchtkörper der Schmetterlingstramete an Baumstümpfen oder auch die häufigen, oberseits behaarten Zottigen Schichtpilze. Auf liegenden Eichenstämmen fanden wir den Eichenwirrling mit seiner abenteuerlich zerfurchten Unterseite.

Schmetterlingstramete (am Zentrum grün von Algen), Eichenwirrling und Zottiger Schichtpilz.
Fotos AGON/Ackermann, 19.01.2020

16.01.2020 Schwerte: Kranichzug nach NO!
H.Witt: Schon so Früh zurück? Heute 17:05 Gänsewinkel ca. 100 Kraniche in V-Formation in Richtung NO.

16.01.2020 Ergste: Beobachtung
D.Ackermann: Wesentlich angenehmer - weil windstill - war heute die Inspektion der potenziellen Greifvogelhorste. Umso trauriger das Ergebnis: Zwei Mäusebussardhorste sind verschwunden, zwei Habichthorste, schon im vorigen Jahr unbesetzt sind ein gutes Stück kleiner geworden. Vom Habicht gab es auch keine Anzeichen. Im Vorjahr hatte ich ihn wenigstens noch überraschen können, nachdem er ein Huhn geschlagen hatte. Dafür war aber wenigstens etwas Vogelleben zu sehen und zu hören. An mehreren Stellen wisperten Meisen, ein Mäusebussard flog am Michaelisweg, ein anderer am Semberg und eine kleine Schar Eichelhäher versteckte sich in den Büschen eines Vorgartens. Offenbar hielt hier ein Familienverband noch zusammen.
Im Wald ist das Totholz ganz oder teilweise mit Moos überzogen. Es handelt sich hier meist um das Zypressen-Schlafmoos. Die Zypresse stand wohl Pate für den ersten Namensteil weil das Moos auf glatten Holzflächen dicht anliegende "Bäumchen" ausbildet. Schlafmoos deutet auf die frühe Verwendung als getrocknete Kissenfüllung hin, die angeblich einen besseren Schlaf brachte. Wer genauer hinschaut, sieht auch im Polster die "Schwänzchen" aus winzigen, anliegenden Blättchen und auch die Sporenträger, die jetzt im Winter bis zum Fühjahr reif werden. Zur Vermehrung der Moose siehe 21.12.2019.

Mit Moos bewachsenes Totholz, Zypressen-Schlafmoos, männliche Blüten am Haselstrauch.
Fotos AGON/Ackermann, 16.01.2020

15.01.2020 Ergste: Turmfalken und Frühblüher
D.Ackermann: Bei der heutigen Horstsuche zeigte sich, dass alle drei kontrollierten und im Vorjahr besetzten Horste noch vorhanden sind dank eher moderater Windstärken bisher. Am Bürenbrucher Weg waren die Turmfalken offenbar bereits in Balzstimmung. Nach schnellen Runden über dem freien Feld wurden aktiv mögliche Nistplätze angeflogen. Draußen, aber vor allem im eigenen Garten sieht es bei rund 10°C fast nach Frühling aus, obwohl der unangenehm starke Südwind tiefere Temperaturen vortäuscht. Es blühen Ringelblumen, Schneeglöckchen, Winterlinge, Rote Taubnesseln, Persischer Ehrenpreis - und die Vogelmiere mit ihren winzigen Blütchen scheint sogar immer duchzublühen.

Schneeglöckchen, Rote Taubnessel, Winterling - Persischer Ehrenpreis, Ringelblume. Fotos AGON/Ackermann, 15.01.2020

12.01.2020 Wasservogelzählung im östlichen Ruhrtal
H.-G.Bullenda: Unsre heutige Wasservogelzählung (mit Heinz Wulf, Claudia Weigel, Heino fuhr uns) hat folgendes Ergebnis erbracht: 21 Graugänse, 133 Kanadagänse, 21 Nilgänse; 73 Stockenten, 52 Reiherenten, 15 Schnatterenten, 4 Krickenten; 31 Blässrallen, 7 Teichrallen, 4 Haubentaucher, 8 Zwergtaucher, 1 Kormoran, 6 Höckerschwäne, 16 Graureiher, 5 Silberreiher, 2 Eisvögel, 3 Lachmöwen; 51 Rabenkrähen, 30 Dohlen, 1 Eichelhäher, 2 Ringeltauben, 25 Hohltauben, 5 Amseln, 6 Kohlmeisen, 7 Blaumeisen, 1 Rotkehlchen, 2 Zaunkönige, 2 Buchfinken, ca. 50 Haussperlinge, 1 Kleiber, 7 Mäusebussarde. Erschreckend war für uns die große Ansammlung an Müll unmittelbar am Wasserrand sowie auch im Uferbereich.

12.01.2020 Villigst und Ergste: Wintervogelzählung
H.Dreßler, U.&D.Ackermann: Der NABU hat mal wieder zur Wintervogelzählung aufgerufen, und viele haben sich beteiligt. Hier zwei extreme Unterschiede:
H.Dreßler zählte in Villigst an der Elsebachstraße: Blaumeise 8, Kohlmeise 6, Tannenmeise 2, Schwanzmeise 6, Buchfink 2, Rotkehlchen 2, Kleiber 1, Grünspecht 1, Buntspecht 1, Haussperling 8, Amsel 2, Heckenbraunelle 1, Rabenkrähe 4 und Eichelhäher 1.
U.&D.Ackermann zählten in Ergste Am Derkmannsstück von 13 - 14 Uhr: Rabenkrähe 2, Ringeltaube 1. Die Vögel waren nicht etwa im Garten sondern flogen in der Nachbarschaft. Unsere Futterstelle ist seit Tagen nicht angerührt.

12.01.2020 Ergste: Sperber
U.Ackermann: Beim Blick aus dem Wohnzimmerfenster wurde ich von einem Sperber überrascht, der sicher länger als eine Minute auf unserer Birke saß und in den Garten schaute. Nachdem er sich wohl auch davon überzeugt hatte, dass es hier anscheinend keine Kleinvögel mehr gibt, flog er seitlich ab.

11.01.2020 Westhofen: Spechte u.a.
U.&D.Ackermann: Der Mittelspecht kommte eigentlich täglich, wenn auch zu verschiedenen Zeiten. Gern holt er verstecktes Futter aus Baumritzen. Dann verschwindet er wieder, wie der Buntspecht, von dem mal das Männchen, mal das Weibchen kommt. Die Amsel gehört ja inzwischen schon zu den selteneren Vögeln. Bei ihr kennt man zumindest mit dem Usutu-Virus eine der Ursachen für die Verluste. Wenn der Gartenbaumläufer die Umgebung der Futterstelle besucht, ist er nur auf sehr kleine Körner aus. Sonst sucht er nach Baumläuferart lieber die Baumrinde nach Nahrhaftem ab.

Buntspecht-Weibchen, Mittelspecht - Eichhörnchen, Amsel und Gartenbaumläufer. Fotos AGON/Ackermann, 11.01.2020

11.01.2020 Westhofen: Kleinvögel am Rand der Röllingwiese
K.&A.Matull, U.&D.Ackermann: Wieder herrschte reges Kleinvogelleben an der Futterstelle und täuschte vor, dass in der Vogelwelt alles in Ordnung sei. Leider ist das hier eine Ausnahme, was einigen Leuten zu verdanken ist, die dafür sorgen, dass das Futter nicht ausgeht. Andernfalls sähe es hier genau so traurig in der Vogelwelt aus wie in der freien Natur oder wie in unserem Garten. Die Futterstelle zieht wie ein Magnet die Vögel der ganzen Umgebung an. Natürlich sind es Standvögel und Wintergäste, Körnerfresser, die die Winter hier verbringen. Trotzdem fehlen einige Arten. Wo sind die Goldammern, die Gimpel, die Grünfinken, die Haus- und Feldsperlinge? Man merkt also selbst hier, wo es Meisen im Überfluss zu geben scheint, dass mit der Natur etwas nicht in Ordnung ist.

Frühlingsgefühle? Kohlmeise inspiziert schon eine Nisthöhle, Schwanzmeise, Die steifbeinige Sumpfmeise hat ein Futterdepot entdeckt. - Blaumeise inspiziert eine Walnuss, die K.Matull listig auf einen Zweig gesteckt hat, Rotkehlchen und Kleiber.
Fotos AGON/Ackermann, 11.01.2020 (wird fortgesetzt)

11.01.2020 Westhofen, Ergste: Grauganszug und scheinbarer Frühling
U.&D.Ackermann: Bei Westhofen überflog uns in SW-Richtung ziehend ein großer Zug Graugänse. von ca. 100 Vögeln. Dazu im Gegensatz singt im eigenen Garten eine Kohlmeise schon wie im Frühling und die Schneeglöckchen stehen kurz vorm Aufblühen.

Etwa 80 von rund 100 südwestwärts ziehenden Graugänsen. Foto AGON/Ackermann, 11.01.2020

07.01.2020 Ergste: Grünspecht
U.Ackermann: Nach Landung und nur kurzem Aufenthalt im Nachbargarten fliegt ein Grünpecht über unseren Garten.

01.01.2020 Rhön: Panorama
U.&D.Ackermann: Zum Abschluss unseres Rhönurlaubs noch ein Panoramabild von der Thüringer Hütte nach Niederbayern. Der Nebel, den wir gestern hier oben hatten, hat sich nun ins Tiefland abgesenkt.

Panorama von der Thüringer Hütte. Foto AGON/Ackermann, 01.01.2020
Hauskrähen und Schelladler. Foto U.Norra

01.01.2020 Oman: Schelladler
U.Norra: wir hier im Oman sind drei Stunden vor Euch im neuen Jahr und warten da auf Euch "grins"..... Habt einen guten Rutsch sowie Glück und Gesundheit für 2020. Ab 05.01.2020 wieder daheim - Herzliche Grüße Udet und Uwe

26.12.2019, Ergste: Zug der Ringeltauben
D.Ackermann: Den Weihnachtsbaum der besonderen Art gab es heute Vormittag auf Brunnenbergs Hof zu sehen. Zwei Eichenkronen waren voller Ringeltauben (mindestens 70-80 Stück). Offenbar hatte ein Zugtrupp in der Nacht hier Rast gemacht. Eigentlich wäre schon etwas eher mit dem Ringeltaubenzug zu rechnen gewesen. Anscheinend ist es im Osten jetzt kalt geworden. Am Wannebachteich konnte ich den verstopften Zufluss wieder etwas frei stochern. Der Teich war aber auch so bereits voll, da von der Pferdeweide genügend Wasser herunter drückt. Ansonsten das übliche Bild mit auffallend wenig Kleinvögeln. Bemerkenswert immerhin ein Turmfalke am Bürenbrucher Weg gegenüber dem Hof Langer.

Rotkehlchen, Rabenkrähe und Turmfalke. Fotos AGON/Ackermann 23.-26.12.2019

 

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