Aktuelle Beobachtungen 2021-3 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich TK25-4511 Schwerte und Umgebung.
Wir freuen uns über Ihre Beobachtungen:
Bitte geben Sie Ihren Namen, das Datum und den Beobachtungsort mit an.
Mit Ihrer Meldung an uns erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Name zu Ihrer Meldung veröffentlicht wird.
Sie versichern, dass es sich bei eingesandten Bildern um Ihre eigenen Fotos handelt.

Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

Rotmilan und Jungstörche.
Fotos F.Redam, 25.07.2021

25.07.2021 Westhofen: Was machen die Jungstörche?
Von F.Redam. Ein schöner Erfolg für das Engagement und die Arbeit der AGON. Gestern haben sie bereits mit dem Futtersuchen begonnen (der Lieferservice scheint nachzulassen) - und sich mutig gegen einen Rotmilan verteidigt. 

24.07.2021 Westhofen: Jungstörche sind flügge
Von F.Redam. Heute Mittag scheinen sich die Jungstörche auf dem Horst zu langweilen. Dann geht es vorsichtig an die Nestkante und ab auf einen Rundflug. Erst der eine, dann der andere. Vor den Stromleitungen kehren sie glücklicherweise rechtzeitig um. Jeder Jungstorch fliegt insgesamt zwei Runden à 2 - 3 Minuten. Der steile Anflug des Horstes wirkt noch etwas abgehackt, aber er gelingt gut. Dann fliegt die Störchin den Horst kurz zur Fütterung an, bevor sie sich gleich wieder davon macht. Auch wenn die Jungvögel ihre Flugrunden ausdehnen und noch eine Zeit lang den Horst anfliegen werden: bald geht es auf die erste große Reise in den Süden. 
In den letzten zwei Wochen ist regelmäßig eine weibliche Rohrweihe beim Jagen zu beobachten.

Jungstörche: Anlauf, Abflug, Ankunft  Fotos F.Redam, 24.07.2021

23.07.2021 Ergste: Beobachtungen an der Gillstraße
Von Cl.Weigel. Hier ist es doch wirklich gut, aus meinem Bürofenster sehe ich regelmäßig  den Milan, den Turmfalken, er turnt hier mit seinem Nachwuchs herum und oft auch Bussarde. Als ich jetzt die Tage in Schleswig Holstein Nordsee war, habe ich schon auf der Fahrt Greifvögel vermisst und in den 10 Tagen einen einzigen Turmfalken gesehen. Das fand ich extrem wenig.
Gestern saß übrigens eine Jungschwalbe auf dem Gitter zu meinem geöffneten Fenster. Ein wunderschöner Moment. Sie hat sich erfreulicher Weise umgedreht und ist nicht hereingekommen. Es wimmelt hier von Hausrotschwänzen und Bachstelzen. Ein Betonklotz am Rande der Natur hat anscheinend auch Anziehungskraft für Vögel, die Rotschwänze brüten in der Fahrzeugschleuse.

23.07.2021 Westhofen: Störche, Gebirgsstelze, Eisvogel
Von U.&D.Ackermann. Dass die Jungstörche sich im Nest langweilen, kann man verstehen. Als Mutter mit dem Essen kam, stürzten beide Jungen sich darauf. Den Moment nutzte sie, um schnell wieder weg zu kommen. Als dann der Ältere seine Flügel gebrauchte, konnte man denken, er fliege nun der Mutter nach - aber nein, er landete wieder auf dem Horst, wie immer. Eine junge Gebirgsstelze stattete der Röllingwiese einen Besuch ab, eben so wie der Eisvogel. Erst nachdem Letzterer einen Fisch fing und sich auf einen tieferen Ast setzte, bemerkten wir, dass er noch jemanden mitgebracht hatte. Nachdem das Fischchen mehrfach gegen den Ast totgeschlagen war, bekam es der Jungvogel, der es sofort verschluckte. Außerdem kam noch eine Rohrweihe, was dazu führte, dass die vielen Reiherenten sich eilig zusammenrotteten - aber darum kümmerte die Weihe sich nicht. Jungvögel im Nest wären weit interessanter gewesen.

Störche, junge Gebirgsstelze, Eisvögel. Fotos AGON/Ackermann, 23.07.2021

22.07.2021 Villigst: Insekten auf der Projektwiese
Von K.Habedank: Die ehemalige Vielfalt der Insektenwelt in unserer Gegend ist hiermit nicht abgebildet. Viele Insektenarten sind heute schon in ihrem Vorkommen deutlich weniger geworden; leider ist es so!

Fotos von Insekten auf der Projektwiese der AGON in Villigst. Fotos AGON/Habedank, 22.07.2021

21.07.2021 DO-Sommerberg: Bluthänfling und Mauersegler
Von W. Wiemann: Vor einigen Wochen schrieb ich über die  doch recht spärlichen Meldungen (auch bei den verschiedenen Zählungen ) Vorkommen des Hänflings. Nun erfreut er mich hier fast täglich mit seinem Gesang. Da die anderen Stimmen der Vogelwelt so nach und nach ihre „Stimme schonen“, höre ich ihn um so deutlicher. Ich muß gestehen, dass, als ich ihn zum ersten mal hier hörte, ihn erst nach „Rücksprache“ mit  alle Vögel sind schon da bestimmen konnte.
Gestern entdeckte ich hier in großer Höhe zwei Mauersegler die über dem Sommerberg ihre Kreise zogen. Wahrscheinlich hatten sie von Schwerte oder Hörde kommend ihre Trainingsflüge für die bald anstehende große Reise etwas ausgedehnt. Es waren übrigens die ersten Mauersegler, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Bei meinen durch die Pandemie bedingten  wenigen Besuche in Schwerte habe ich  keine gehört oder gesehen. Gab es weniger Brutpaare 2021? Gruß vom langsam dunkel werdenden Sommerberg Wilhelm Wiemann

21.07.2021 Bürenbruch: Kaisermantel
Von D.Ackermann. Schon am Steinberg fielen sie auf, die Ochsenaugen, die über den blühenden Wasserdostpflanzen flogen. Im Bürenbrucher Wald sah es dann an einer lichten Stelle, die wir aus den Vorjahren kannten, zunächst sehr enttäuschend aus. Als aber dann die Sonne sich langsam durchsetzte, waren sie sehr schnell zur Stelle, die Ochsenaugen und die Tagpfauenaugen, manche Exemplare mit schon zerfetzten Hinterflügeln. Diese Falter müssen also ihren Fressfeinden gerade noch entkommen sein. Star der Szene war aber ein Kaisermantelmännchen, das vor allem wegen seiner Größe und Farbe auffiel. Nur die Männchen haben die schwarzen Striche (Duftschuppen) auf den Vorderflügeln.

Ochsenauge, Kaisermantel und Tagpfauenauge. Fotos AGON/Ackermann, 21.07.2021

20.07.2021 Ergste: Beobachtung im Garten
Von U.&D.Ackermann. Nun blühen sie fast alle, die Allerweltsorchideen Breitblättrige Sumpf- oder Stendelwurz (Epipactis helleborine). Allein um unsere Terrasse haben wir 6 Exemplare gezählt. Die Pflanze ist nicht ausdauernd, muss sich also jedes Jahr neu aussamen. Und jedes Jahr müssen die Samen den genau passenden Pilz finden, um überhaupt keimen zu können. So kommt es dass mal mehr mal weniger Pflanzen mal hier und mal da stehen. Je nach Standort und Bodenbeschaffenheit zeigen sie sich dann groß und dominant, oder kleiner und eher unscheinbar. Wir freuen uns jesdes Jahr wieder über die alten Bekannten mit den schönen dezent gefärbten Blüten. Die Bestäubung besorgen eher unfreiwillig Wespen.
Heute fanden sich am Gartenteich auch mehrere Große Pechlibellen ein. Vor einigen Tagen hatten wir sie schon in der Nachbarschaft an einem Teich gesehen.

Breitblättrige Sumpfwurz und Große Pechlibelle auf einem Seerosenblatt.
Fotos AGON/Ackermann, 20.07.2021

20.07.2021 Villigst: Insekten auf der Projektwiese
Von V.Böck: Ein paar Bilder von der Wiese. Siehe auch "Schwerte summt".

19.07.2021 Ergste: Gefiederter Jugendtreff
Von U.&D.Ackermann. Das kam bei uns noch nie vor: Sechs Vogelarten besuchten unseren Garten innerhalb von 10 Minuten. Dabei war wohl nur der Spatz ein erwachsenes Weibchen, alle anderen waren diesjährige Jungvögel.

Haussperling, Stieglitz, Blaumeise - Kohlmeise, Buntspecht, Grünfink.
Fotos AGON/Ackermann, 19.07.2021

18.07.2021 Westhofen: Älterer Jungstorch bald flügge.
Von F.Redam. Heute Abend sind mehrere Flugübungen angesagt. Der größere Jungvogel scheint fast flugfähig zu sein, er demonstriert selbstbewusst seine Künste und studiert weiter arttypische Choreographien ein.  Der kleinere übt auch, aber noch ohne Sprungeinlagen. Die Störchin fliegt den Horst kurz zum Füttern an (langsam wird es eng dort oben), dann kehrt Abendruhe ein. 

Deer ältere Jungstorch macht schon Luftsprünge. Fotos F.Redam, 18.07.2021

18.07.2021 Bürenbruch: Schmetterling Großer Fuchs und Pflanzen
Von U.&D.Ackermann: Erstmalig konnten wir heute den Großen Fuchs an einer sonnigen Stelle im Bürenbrucher Wald beobachten, wobei es schwierig war, durch Brombeeren und Brennesseln nah genug heranzukommen. Im Gegensatz dazu war der
Kleine Fuchs in früheren Jahren einer der häufigsten bunten Tagfalter, heute ist er leider auch selten geworden. Zurzeit fliegen außer den immer noch häufigen Weißlingen vor allem Tagpfauenaugen und Admirale. Bei letzteren waren wir überrascht, wie der auf dem Boden sitzende Falter perfekt getarnt ist, wenn er die Flügel zusammenklappt.

Großer Fuchs, Admiral mit geöffneten und geschlossenen Flügeln - Wilde Malve, Fuchs' Greiskraut und Sumpf-Baldrian. Fotos AGON/Ackermann, 18.07.2021

18.07.2021 Bürenbruch: Insekten
Von K.Habedank: einige Insekten aus der Natur: Bereich Bürenbruch, Elsebachtal.

1+2: Grabwespe (Ectemnius literatus, fem.), 3: Grabwespe (Ectemnius literatus, masc.),
4: Schwebfliege (Eristalis arbustorum), 5: Laubheuschrecke, 6: Totenkopf Schwebfliege (Myathropa florea), 7: Rotdecken-Käfer (Pyropterus nigroruber), 8: Rote Weichwanze (Depraeocoris ruber)
9: Spitzdeckenbock (Stenopterus rufus). Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 18.07.2021

Nach dem Hochwasser wird der Beobachtungsstand gesäubert.
Fotos J.Oset, 16.07.2021

16.07.2021 Westhofen: Säuberung des Beobachtungsstandes
Von A.&J.Oset: Wir machen gerade sauber. Schäden sind aktuell noch keine festzustellen.
Kommentar: Die Agon bedankt sich herzlich bei Andreas und Julian. Gut, dass das Wasser so schnell wieder zurück gegangen ist.

15.07.2021 Westhofen: Röllingwiese heute
Von F.Redam. Ich habe heute am frühen Nachmittag mal an der Röllingwiese geschaut. Der Beobachtungsstand ist vollkommen unter Wasser und nicht zu betreten. Von den Binsen ist kaum noch etwas zu erkennen.
Die Jungstörche haben auch dieses Unwetter überstanden; der größere putzte sein Gefieder und machte einige Flugübungen. Ein Altvogel wachte wieder auf dem Sandhügel...
Mir fiel auch heute auf, dass im Garten sehr viele Schmetterlinge anzutreffen waren. Viele Pfauenaugen und sogar mal ein Admiral. Bisher waren es in diesem Jahr  eigentlich nur unzählige Kohlweißlinge und mal ein Füchschen.

Röllingwiese und Beobachtungsstand am 15.07.2021 Fotos F.Redam

15.07.2021 Ergste: Hochwasser im Ruhrtal
Von D.Ackermann. Der gestrige starke Dauerregen hat bei uns zum Glück keine großen Schäden angerichtet, aber die Wassermassen müssen abfließen, über Bäche und Nebenflüsse schließlich zur Ruhr. Die aber trat weiträumig über die Ufer. Um das Ausmaß zu sehen, hätte ich zur Ruhrbrücke Villigst gehen müssen, denn alle Wander- und Radwege durchs Ruhrtal sind gesperrt. Nun kam ich aber am Wasserwerksgelände Villigst/Ergste vorbei - und da der ehemalige Wassergewinnungsbereich mit Deichen gesichert ist, versuchte ich es hier und kam auf einem Deich bis dicht heran.
In den längst trocken gelegten Filterbecken stand wieder das Wasser. Im Bild rechts unten fließt die Ruhr vor den hintersten Bäumen, die den jetzt überschwemmten Radweg begleiten. Die Baumreihe davor steht am Fahrweg durch das Gelände. Die Mäuse im Ruhrtal dürften ertrunken sein, aber anscheinend haben sich viele Insekten zu den trockenen Rändern gerettet. Die leider wohl nur kuzfristige Vielfalt war erstaunlich.

Tagpfauenauge, Gebänderte Prachtlibelle - Geruchlose Kamille im aufgefüllten Filterbecken und Hochwasser im Ruhrtal mit Tagpfauenauge auf Jakobsgreiskraut. Fotos AGON/Ackermann 15.07.2021

15.07.2021 Ergste: Grünspecht
Von U.&D.Ackermann. Als unbegleiteter Jugendlicher kam heute Vormittag ein junger Grünpecht in unseren Garten, nahm ein ausgiebiges Bad und erkundete zunächst die Umgebung, bevor er sich im Rasen an den Ameisennestern zu schaffen machte. Am 4.Juli 2018 kam schon einmal ein - allerdings von der Mutter begleiteter - junger Grünpecht zu uns. Der wurde noch gefüttert, während der heutige anscheinend schon selbständig war.

Junger Grünspecht. Fotos AGON/Ackermann, 15.07.2021

12.07.2021 Hennen - Schwerte: Sommer-Gänsezählung Juli 2021
Von H.Wulf, H.-G.Bullenda. Heinz Wulf und ich haben heute die Gänsezählung im Ruhrtal-Abschnitt „Schoofbrücke bis Wellenbad“ vorgenommen. Wegen des späten Zähltermins und ungünstiger Sichtbedingungen (große Entfernungen, hohes Gras) konnten wir vermutlich nicht alle Junggänse feststellen.
Wir zählten: 71 Graugänse (darunter 3 juvenile erkennbar), 53 Nilgänse (darunter 5 juvenile), 14 Kanadagänse (darunter 2 juvenile), 1 Streifengans.
Weitere Wasservögel: 14 Stockenten, 16 Reiherenten, 4 Haubentaucher, 15 Blässrallen (darunter 7 juvenile), 10 Kormorane, 6 Graureiher, 2 Weißstörche, 3 Eisvögel.
An Greifvögeln waren lediglich 3 Mäusebussarde zu beobachten. Folgende sonstige Vogelarten waren vertreten: Rabenkrähe, Star, Eichelhäher, Buntspecht, Grünspecht, Ringeltaube, Buchfink, Kohlmeise, Haussperling, Neuntöter (4), Stieglitz, Zaunkönig, Mönchsgrasmücke, Dorngrasmücke, Goldammer, Amsel, Bachstelze Gartenbaumläufer, Singdrossel, Wacholderdrossel, Rohrammer und Rauchschwalbe.

Die Schwalben waren erschreckend schwach vertreten: lediglich 3 Rauchschwalben, keine Mehl- und keine Uferschwalben!

12.07.2021 Bürenbruch: Tausendgüldenkraut
Von F.W.Kordt: Das als Foto (unten mitte) angehängte Tausendgüldenkraut konnte ich schon am 6.7.2014 im Bürenbrucher Wald fotografieren. Leider kann ich den genauen Standort nicht mehr benennen. Jahrelang habe ich es nicht mehr gesehen. Schön, dass es jetzt wieder da ist. Das andere Foto vom jetzigen Wochenende zeigt einen Interessenten für meine Garage. Bemerkenswert, diese Kletterkünste! Freundliche Grüße von der Rheinermark Friedrich Wilhelm Kordt.

Storchenfamilie. Foto F.Redam, 10.07.2021
Tausendüldenkraut und Eichhörnchen als Fassadenkletterer.
Fotos F.W. Kordt, 06.07.2014 und 11.07.2021

12.07.2021 Westhofen: Storchenfamilie zusammen
Von F.Redam. In der letzten Woche waren die Jungvögel - zumindest abends - recht träge. Der Kleinere machte ab und an ein paar Kräftigungsübungen für die Flügel. Gestern Abend waren beide wieder etwas aktiver. Ob sie wollen oder nicht, bald ist die Nestlingszeit vorbei. Am Freitag, 10.07.21, ein seltener Anblick: Nach längerer Zeit war zeitweilig mal wieder die gesamte Familie auf dem Horst anzutreffen (s. Foto oben links). Die Altvögel kamen kurz hintereinander eingeflogen, erst die Störchin, kurz darauf der Vater, der von einem Zwischenstopp auf dem Sandhügel (unterhalb der Stromleitungen) einen Kadaver anschleppte (wahrscheinlich den eines Greifvogels). Man konnte beobachten, wie wichtig die Kommunikation zwischen den Alt- und Jungvögeln ist; erst nach ausgiebiger Begrüßung durch Klappern und Schnabelkontakt fielen die "Kleinen" über die Mahlzeit her.

12.07.2021 Is.-Grürmannsheide: Schwarzstorch
Von O.Herrmann. Hier ein paar aktuelle Bilder von einer Wildkamera in Grürmannsheide.

Bilder von einer Wildkamera. Wenn sie etwas größer gewesen wären, hätte man sicher etwas mehr darauf erkennen können. 05.07.2021

11.07.2021 Westhofen: Jungstörche wachsen
Von U.&D.Ackermann. Wenn der ältere der beiden Jungstörche steht, ist er schon fast so groß wie die Eltern. Der Jüngere hockt dagegen immer noch gern auf den Fersengelenken - und sieht allein dadurch schon kleiner aus. Aber beide haben sich prächtig entwickelt und haben auch einen ebensolchen Hunger. Das konnte man sehen als Mutter ordentlich etwas zum Essen brachte. Vater brachte auch etwas aus der Ruhr. Das sah aus der Entfernung aber einer alten Schuhsohle sehr ähnlich. Klar, dass die beiden sich das interessiert ansahen - aber damit nichts anfangen konnten.

Mutter bringt Essen, Vater später eine alte Schuhsohle(?) - dann kehrt wieder Ruhe ein.
Fotos AGON/Ackermann, 11.07.2021

11.07.2021 DO-Sommerberg: Grünspecht
Von W.Wiemann. In meinem letzten Bericht schrieb ich über die mangelnden Besuche des Grünspechtes auf unserem Rasen. Heute Nachmittag war er (sie) wieder hier. An den Platten der kleinen Terrasse unseres Gartenhauses muß er wohl Ameisen gefunden haben. Das konnte aber eine der mal wieder diesen Rasen inspizierende Elstern nicht leiden. Sie hopste auf den Grünspecht zu, und der suchte das Weite. Futterneid der Elstern? Doch wohl kaum! Heute Abend störte ich ihn dann selbst. Als ich mich unserem Komposthaufen näherte flog er mit einem bösen "Glück, Glück, Glück!" davon. Ameisen gibt es dort nicht, dafür aber sehr viele Asseln. Wohl auch ein Futter für Grünspechte.

10.07.2021 Bürenbruch: Tausendgüldenkraut
Von U.&D.Ackermann. Überrascht waren wir vom Fund eines kleinen Vorkommens des Tausendgüldenkrauts im Bürenbrucher Wald. Genau gesagt an einer durch Kahlschläge sehr lichten Stelle. Wie es dahin gekommen sein mag, ist für uns ein Rätsel. Vielleicht lagen die Samen schon seit Jahrzehnten im Boden, vielleicht brachte sie ein Holzabfuhrfahrzeug unbeabsichtigt mit oder ein Tier übernahm den Transport. Wir kannten bisher nur eine Stelle im Spiek, westlich von Weischeds Berg. Übrigens dürfte das Echte neben dem Zierlichen Tausendgüldenkraut das einzige Vorkommen eines Enziangewächses im Gebiet Schwerte (4511) sein.

Echtes Tausendgüldenkraut, Echtes Johanniskraut, Bittersüßer Nachtschatten - Waldziest, Großes und Kleinblütiges Springkraut. Fotos AGON/Ackermann, 10.07.2021

06.07.2021 Opherdicke: Botanischer Spaziergang rund um Haus Opherdicke
Führung: M. Kunsemülle
r. Ausgehend von der Liste der botanischen Begehung mit Gerhard Kochs vom 17.07.2012 haben wir diese Pflanzen wiedergefunden:
Ampfer, Stumpfbl. - Rumex obtusifolius, Bärenklau, Wiesen- - Heracleum sphondylium, Beifuß, Gemeiner - Artemisia vulgaris, Blutweiderich - Lythrum salicaria, Brennessel, Große - Urtica dioica, Fingerkraut, Gänse- - Potentilla anserina, Gänseblümchen - Bellis perennis, Gänsedistel, Raue – Sonchus asper, Giersch - Aegopodium podagraria, Gundermann - Glechoma hederacea, Hahnenfuß, Scharfer - Ranunculus acris, Hohlzahn, Stechender – Galeopsis tetrahit, Holunder, Schwarzer - Sambucus nigra, Huflattich – Tussilago farfara, Igelkolben - Sparganium emersum, Kälberkropf, Taumel- - Chaerophyllum temulum, Kamille, Strahlenlose - Matricaria discoidea, Klee, Rot-/Wiesen- -Trifolium pratense, Klee, Weiß-/Kriechender - Trifolium repens, Klettenkerbel, Gem. - Torilis japonica, Knoblauchrauke - Alliaria petiolata, Kratzdistel, Acker– – Cirsium arvense, Kratzdistel, Gem./Lanzett- Cirsium vulgare, Labkraut, Kleb-/Kletten- – Galium aparine, Lattich, Kompass- - Lactuca serriola, Linde, Sommer- - Tilia platyphyllos, Löwenzahn, Gem. - Taraxacum officinale, Nelkenwurz, Echte/Stadt- - Geum urbanum, Pippau, Grüner – Crepis capillaris, Rainkohl – Lapsana communis, Schafgarbe, Gemeine - Achillea millefolium, Schöllkraut - Chelidonium majus, Storchschnabel, Kleiner - Geranium pusillum, Streifenfarn, Braunstiel. - Asplenium trichomanes, Sumpfwurz, Breitbl. - Epipactis helleborine, Taubnessel, Gefleckte - Lamium maculatum, Tüpfelfarn, Gew. - Polypodium vulgare, Walnuss, Echte - Juglans regia*, Wasserdarm - Myosoton aquaticum, Wasserdost - Eupatorium cannabinum, Wegerich, Breit- - Plantago major, Wicke, Zaun- - Vicia sepium, Ziest, Wald- - Stachys sylvatica, Zymbelkraut, Mauer- - Cymbalaria muralis

Darüber hinaus haben wir diese Pflanzen festgestellt:

Ruprechtskraut, Brombeere spec., Schneebeere, Efeu, Haselnuss, Hornklee, Rohrkolben, Flatterbinse, Ufer-Wolfstrapp, Gelbe Schwertlilie, Wasserminze, Rosskastanie, Eßkastanie (Marone), Kleine Braunelle, Esche, Berufkraut (Katzenschweif). Anschließend kam noch Christian Kunsemüller mit dem "Vielfarbigen Flatterrad (Aloahe christianensis)" ;-)

Tüpfelfarn, Igelkolben und Braustieliger Streifenfarn. Fotos AGON/Kunsemüller
Trauer-Rosenkäfer. Foto AGON/Bullenda, 06.07.2021

06.07.2021 DO-Berghofen: Trauer-Rosenkäfer, ein weiterer Bote des Klimawandels
Von H.-G.Bullenda: Den Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta) fand ich in recht großer Anzahl an den Blüten der Junkerlilien im Garten.
Zu seinem eigentlichen Lebensraum gehören Nordafrika und der Mittelmeerraum. Aufgrund der Klima-Erwärmung breitet er sich aber zunehmend nach Norden aus: bis vor kurzem galt er noch als Rarität in Süddeutschland (2003 in Bayern auf der Roten Liste). Inzwischen soll sich diese Käferart schon flächendeckend in Deutschland ausgebreitet haben. Die Imagines (Flugzeit Mai-Juli) ernähren sich von Blütenpollen, die Larven von Pflanzenwurzeln. Bislang wurden sie nicht als „Schädlinge“ eingestuft.

05.07.2021 Altendorf: Störche und Nessel-Seide
Von M.Kunsemüller. Heute wurde ich schon am dritten Tag in Folge bei der morgendlichen Gymnastik unten an der Ruhr von zwei Störchen beobachtet, die gegenüber in den Altendorfer Ruhrwiesen nach Frühstück suchen.
Angeregt durch den Beitrag über die Nessel-Seide in "Naturreport Nr. 24" habe ich danach gesucht und das Vorkommen in Altendorf am Bahndamm gefunden.

Nessel-Seide und Störche in der Ruhraue bei Altendorf. Fotos AGON/Kunsemüller, 05.07.2021

04.07.2021 DO-Sommerberg: Beobachtungen im Garten
Von W.Wiemann. Gestern Nachmittag bei +27°C und einem leckeren Stück Torte mit eigenen Erdbeeren konnte ich endlich mal 1 Stunde ungestört Von der Terrasse das Leben und Treiben auf unserer Rasenfläche (mehr Wiese) und unter den Obstbäumen  beobachten. Da  lief ein fuchsrotes Eichhörnchen über den Rasen, und wurde dort  von dem auf einem ihrer täglich bis zu 6 täglichen Inspektionsgängen befindenden Elsternpaar entdeckt, und sofort von einer gejagt und in die nahen Fliederbüsche vertrieben. Was die Elstern wohl gerade hier auf dieser freien mit viel Steinklee verunkrauteten Rasenfläche als Futter finden??
Nach langer Zeit suchte auch mal wieder der Grünspecht hier hach Ameisenhaufen im Rasen. Seine Suche war aber erfolglos. So flog er nach kurzer Zeit ab. Sein Vetter der Buntspecht dagegen bearbeitet ausgiebig die Rinde unseres Walnussbaums. Er muß wohl fündig werden und wiederholt seine Besuche fast täglich.
Es war an diesem Nachmittag sonst ziemlich still in der Vogelwelt. In der Nachbarschaft sang eine Amsel, und ab und zu hörte ich noch die Mönchsgrasmücke. Dafür gab es von allen Seiten das Gurren der Ringeltauben bzw. den heiser klingende Ruf der Türkentauben. Ich habe den Eindruck, dass Letztere sogar die Ringeltauben an Anzahl übertreffen. Heute Morgen mussten wir ein Pärchen dieser Tauben aus unseren Nutzgarten vertreiben. Es sah so aus, als ob sie sich für die Stachelbeeren interessierten.
Es grüßt vom Sommerberg Wilhelm Wiemann..

02.07.2021 Westhofen: Baumfalke und Storchenfamilie
Von U.&D.Ackermann. Wie in den Vorjahren kam wieder ein Baumfalke vorbei um Libellen zu jagen, die er der Einfachheit halber gleich in der Luft verzehrte. Bei der Storchenfamilie waren wir doch überrascht, wie groß die zwei Jungvögel nun geworden sind. Das dritte Junge muss gestorben sein. Siehe Eintrag vom 24. Juni. Es war davon nichts mehr zu sehen.
Dazu F.Redam: Flugübungen haben tatsächlich beide gemacht, auch der Kleine, zwar nicht so elegant wie der große, aber es wird :-). Es dürfte ja auch nicht mehr lange dauern bis sie flügge werden (2 Wochen?). 

Baumfalke jagt Libellen und Bilder der Storchenfamilie. Fotos AGON/Ackermann, 02.07.2021
Drei junge Mäusebussarde.
Fotos AGON/Ackermann, 2.7.21

02.07.2021 Reingsen: Mäusebussard
D.Ackermann: Endlich mal ein guter Bruterfolg. Zweimal habe ich den Horst kontrolliert: An 11. Mai war zwar klar, dass ein oder mehrere Jungvögel im Horst sein müssen, doch es war keiner zu sehen. Dann waren wir für zwei Wochen verreist. Heute endlich konnte ich wieder eine Kontrolle machen. Allerdings wird der Weg dorthin immer schwieriger, durch Gestrüpp und wuchernden Adlerfarn. Heute Abend ist Zeckenkontrolle angesagt.

01.07.2021 Ergste: Stieglitz, Bluthänfling
Von R.Große-Sudhues. Das Musikantenviertel in Ergste hat Besuch bekommen. An den letzten warmen Tagen waren häufiger Bluthänflinge und Distelfinken zu sehen.

 

Ältere Beobachtungen -------------------------------------------------------------------------- zum Seitenanfang