Aktuelle Beobachtungen 2022-1 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich
TK25-4511 Schwerte und Umgebung.

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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

 

19. u.20.01.2022 Ergste und Reingsen: Beobachtungen bei Horstkontrollen
Von D.Ackermann. Die Horstkontrollen und die Suche nach neuen großen Nestern in den Baumkronen in deren Umgebung sollen vor dem erneuten Laubaustrieb abgeschlossen sein. Gestern ging es um ein weiteres Waldstück in Ergste, heute in Reingsen. Horste in Fichten sind kaum noch vorhanden und wenn dann meist so frei gestellt, dass sie für unsere Greifvögel nicht mehr attraktiv sind. Aber nebenbei kann man auch des Eine oder Andere beobachten. Gestern war es ein Pärchen Gimpel, das schon weit zu hören war, sog. "Trompetergimpel" mit einem darauf folgenden Buntspecht-Weibchen, das die höchsten Baumkronen absuchte. Heute lag direkt am Rand des Weges der Rest eines Rehs. Die Läufe und ein Stück der Decke waren noch vorhanden, das Rückgrat mit den Rippen sauber abgenagt. Allerdings war der Geruch nicht unbedingt etwas für menschliche Nasen.

18.01.2022 Ergste: Grünspecht
Von U.&D.Ackermann. Zum ersten Mal im neuen Jahr besuchte uns heute ein Grünspecht. Genauer gesagt besuchte er die Wiesen der Nachbarn - wobei wir doch meinten, die schmackhaftesten Ameisen zu haben. Es war ein Weibchen, an den ganz schwarzen Bartstreifen ohne Rot zu erkennen.

Grünspecht gräbt, zeigt seinen schmutzigen Schanbel sieht etwas Beunruhigendes und fliegt ab. Fotos AGON/Ackermann, 18.01.2022

18.01.2022 Ergste: Schwanzmeisen, ziehende Tauben
Von D. Ackermann. Auf den Wiesen Höfen und Elsetal konnten wir heute zum Glück bei trockenem Wetter die Kopfweiden schneiden. An zwei gerade aufgehängten Futterknödeln saßen bald Schwanz- und Blaumeisen und bedienten sich. Etwas später konnten wir einen kleinen sehr hoch nach NO ziehenden Taubenschwarm beobachten, der schließlich in einer Wolke verschwand.

17.01.2022 Schwerte Ost: Gänsesäger
Von H.Wulf. Heute der erste männliche Gänsesäger des Winters auf dem Gehrenbachteich.

16.01.2022 Schwerte: Wasservogelzählung

  • 1) Abschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad (Zähler: Hansi Böcking, Hans-Günter Bullenda):

    91 Graugänse, 35 Kanadagänse, 54 Nilgänse, 97 Blässgänse, 58 Stockenten, 39 Reiherenten, 6 Krickenten, 22 Schnatterenten, 6 Höckerschwäne, 101 Blässrallen, 1 Teichralle, 3 Haubentaucher, 14 Kormorane, 9 Graureiher, 7 Silberreiher, 2 Gänsesäger;

    sonstige Vogelarten: 19 Rabenkrähen, 2 Saatkrähen, 1 Elster, 2 Buchfinken, 4 Amseln, 2 Wacholderdrosseln, 8 Kohlmeisen, 7 Blaumeisen, 2 Sumpfmeisen, 2 Zaunkönige, 2 Gartenbaumläufer, 1 Buntspecht, 5 Mäusebussarde, 2 Turmfalken.

  • 2) Wasserwerksgelände mit Geiseckesee (Zählerinnen: Claudia Weigel, Antje Bertelmann):

2 Teichrallen, 129 Blässrallen, 137 Reiherenten, 15 Krickenten, 125 Stockenten, 76 Tafelenten, 48 Schnatterenten, 5 Haubentaucher, 3 Gänsesäger, 28 Nilgänse, 11 Graugänse, ca. 20 Blässgänse, 22 Höckerschwäne, 6 Silbermöwen, 3 Graureiher, 3 Silberreiher, 34 Kormorane;

sonstige Vogelarten: 3 Mäusebussarde, 2 Ringeltauben, 4 Amseln, 10 Rabenkrähen, 2Eichelhäher, 3 Bachstelzen, 1 Buntspecht, 8 Kohlmeisen, 11 Blaumeisen, 1 Kleiber.

  • 3) Zählabschnitt Wellenbad bis Ruhrbrücke Schwerte (Zähler: Thomas Sauer):

    24 Blässrallen, 1 Teichralle, 3 Zwergtaucher, 2 Gänsesäger, 3 Kormorane, 37 Stockenten, 11 Schnatterenten, 25 Reiherenten, 2 Silberreiher, 3 Graureiher, 7 Höckerschwäne, 13 Nilgänse, 21 Kanadagänse, 6 Graugänse, 1 Haubentaucher, 3 Lachmöwen;

    sonstige Vogelarten: Blaumeise, Kohlmeise, Schwanzmeise, Amsel, Zaunkönig, Rotkehlchen, Elster, Grünspecht, Rabenkrähe, Buchfink, Star, Grünfink, Erlenzeisig, Mäusebussard, Turmfalke.

  • 4) Ruhrabschnitt Schwerter Brücke (B236) bis Autobahnbrücke (A45) in Wandhofen (Zähler: Jürgen Schiffer, Dieter Ackermann):
    2 Graureiher,  2 Silberreiher, 52 Stockenten, 9 Reiherenten, 9 Zwergtaucher,  2 Blässrallen, 15 Kormorane, 2 Höckerschwäne

sonstige Vogelarten : 1 Buntspecht, 3 Rotkehlchen, 8 Amseln, 15 Blaumeisen, 9 Kohlmeisen, 1 Sumpfmeise, 1 Gimpel, 1 Kleiber, 12 Wacholderdrosseln, 1 Ringeltaube, 9 Rabenkrähen, 1 Eichelhäher.

  • 5) Abschnitt Autobahnbrücke Wandhofen bis Pumpwerk Westhofen, einschließlich Röllingwiese (Zähler: Gerd Sauer):
    28 Stockenten, 24 Schnatterenten, 26 Reiherenten, 16 Krickenten, 3 Spießenten, 2 Löffelenten, 7 Höckerschwäne, 11 Zwergtaucher, 5 Graureiher, 3 Silberreiher, 4 Kormorane, 11 Graugänse, 23 Kanadagänse, 6 Nilgänse, 2 Eisvögel;

weitere Vogelarten: Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Kleiber, Buchfink, Amsel, Zaunkönig, Buntspecht, Ringeltaube, Elster, Rabenkrähe, 3 Mäusebussarde.

15.01.2022 Is.-Grürmannsheide: Turmfalke mit Behinderung?
Von M.Osthold. Heute Morgen auf der Runde hätten wir ihn fast übersehen. Mit dem Rücken zum Weg gewandt, saß der Falke auf dem Zaunpfahl und schien nichts zu bemerken. Als ich mich ihm bis auf eine Armlänge näherte, flog er zum nächsten Zaunpfahl usw. Zum Schluss flog er dann doch weg. Vielleicht war er krank?
Kommentar D.A.: Nach Meinung des AGON Turmfalkenexperten R.Wohlgemuth ist das ein Verhalten, das sonst bei zumindest einäugig blinden Vögeln zu beobachten ist. Auch das Gefieder ist nicht als ganz normal zu bezeichnen. Vielleicht ist er tatsächlich krank. Kein Wunder, dass die Beobachter ihn nicht sofort als weiblichen Turmfalken identifiziert haben. Wahrscheinlich wurde er im letzten Jahr geboren, ist also noch nicht ein Jahr alt.

Vermutlich junger weiblicher Turmfalke. Fotos M.Osthold, 15.01.2022

15.01.2022 DO-Sommerberg: Frühlingserwachen??
Von W.Wiemann. Auch ich kann von einem ersten Zeichen von Frühlings-Gefühlen aus der Vogelwelt berichten. Gestern Morgen gegen 8.30 Uhr,  als ich vom Frühstückstisch aus dem Fenster schaute, der Himmel klar und  das Tageslicht ihn mit  einem leichten Rosa Richtung Geisecke färbte, versprach es ein schöner Wintertag zu werden. Ein Ringeltauber zeigte seine Frühlingsgefühle mit einem Balzflug und ich nahm mir vor, den Baumschnitt meiner Apfelbäume fortzusetzen. Aber es wurde nichts daraus. Eine Stunde später hatte Nebel „ die Welt verschlungen“. Natürlich gab es auch aus der Vogelwelt nichts zu  sehen.
 Die Kleinvögel sind hier sehr selten geworden. Bei der NABU-Stunde der Wintervögel zählte ich vergangenen Sonntag zwischen 10 u. 11 Uhr nur 2 Elstern, 2 Ringeltauben, eine Türkentaube und 1 Rabenkrähe. Auch jetzt am Samstag ist nichts Gefiedertes zu sehen, und ich werde wohl wieder nicht an die Obst-Bäume kommen. Es wird aber Zeit, denn was sagt eine alte Bauernregel:
Am heiligen Sebastian (20.1.)
fängt neu der Baum zu saften an
.
Vom nebligen Sommerberg grüßt
Wilhelm Wiemann

Rehe am Semberg. Foto AGON/Ackermann, 13.01.2022

13.01.2022 Ergste: Rehe
Von D.Ackermann. Bestimmt seit einem Jahr hatte ich dort kein Reh mehr gesehen. Heute Abend standen gleich drei Rehe auf Langers Wiese am Semberg. Heute gab es keine Wolken, die rot angestrahlt wurden, trotzdem war der Wechsel vom blassen Orangerot zum Dunkelblau sehenswert.

12.01.2022 Ergste Haselblüten
Von U.&D.Ackermann. Aus der Zeitung wussten wir, dass nun auch Haselpollen fliegen. Am Parkplatz des Sportplatzes fanden wir nicht nur die gelben männlichen Kätzchen sondern auch die unscheinbaren, kleinen weiblichen Blüten mit den roten Griffeln, aus denen später im Jahr die Haselnüsse werden. Zum Größenvergleich: Über den linken Kätzchen sitzt oben eine weibliche Blüte. Die Hasel ist einhäusig, d.h. männliche und weibliche Blüten sitzen an einem Strauch. Ist da nicht die Gefahr von Selbstbestäubung gegeben? Zum Einen sitzen die weiblichen Blüten über den männlichen. Herabfallender Blütenstaub kommt also höchstens von anderen höher sitzenden Blüten zu den weiblichen Narben. Zum Anderen ist aber die Blütezeit verschieden. Es gibt also früh und spät blühende Haseln. Wenn hier die weiblichen Blüten geöffnet sind, stockt zunächst die Produktion von Pollen am selben Strauch. So sorgt die Natur dafür, dass ein möglichst hoher Anteil fremdbestäubter Haselnüsse heranreift.

Männliche und weibliche Blüten der Hasel. Fotos AGON/Ackermann

11.01.2022 Ergste: Abendhimmel
Von D.Ackermann. Da war ich doch froh, den Fotoapparat mitgenommen zu haben als ich noch einen Abendspaziergang machte. Solch intensiv rote Wolken hatte ich bewusst noch nicht gesehen. Interessant war die Geschwindigkeit mit der sich die Himmelsfarbe änderte. Unten über Lohmanns Feld waren die Wolken noch grau. Eine Stufe höher bei Langers Wiesen mit den Eichen dahinter war der Himmel rot. Das Rot in den Wolken ensteht einfach dadurch, dass die Sonne schon tief steht, der Himmel dahinter frei ist und die Unterseite der nahen Wolken beleuchten kann. Andererseits durch den langen Weg des Sonnenlichtes durch die erdnahen Luftschichten. Dabei werden alle kurzwelligen Strahlen absorbiert und nur die roten, langwelligen erreichen unsere Wolken.

Abendhimmel überm Semberg. Foto AGON/Ackermann, 11.01.2022

11.01.2022 Ergste: Winterarbeit auf der Obstwiese Höfen
Von D.Ackermann. Diese typische Winterarbeit draußen konnte auch unter verschärften Corona-Bedingungen ausgeführt werden: Schneiden von überhängenden Ästen und Zweigen der Hecken auf unserer Obstwiese. Nach der Arbeit tat auch noch eine heiße Tasse Kaffee oder Tee und etwas Gebäck gut.

Schneiden überhängender Zweige, Kohlmeise sucht Obstbäume ab - Die Sonne steht noch tief, Pause mit heißem Kaffee und Tee. Fotos AGON/Ackermann, 11.01.2022

10.01.2022 Geisecke: Abendspaziergang an der Ruhr
Von U.&D.Ackermann. Am Spätnachmittag waren wir dort - aber der Spaziergang zog sich bis zum frühen Abend hin. Viele Menschen mit vielen Hunden waren unterwegs, bei dem sonnigen Tag kein Wunder. Aber es waren sogar zwei dabei, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde im Plastikbeutel wieder mitnahmen!
Außer Krähen, zwei Blaumeisen und einer Amsel waren keine Singvögel auszumachen und auch auf der Ruhr waren nur wenig Wasservögel zu sehen. Aber immerhin hatte ein Haubentaucher Erfolg beim Tauchgang. Den Fisch würgte er auf dem Wasser herunter. Als wir schließlich zurück kamen, flog noch ein Höckerschwan flussabwärts und über dem zerrupften Wald bei Rheinen wurde eine Abendwolke von der untergegangenen Sonne rot angeleuchtet. Ein schöner Abschluss.

Höckerschwan, Haubentaucher verzehrt Fisch - Wanderweg an der Ruhr, Abendwolke.
Fotos AGON/Ackermann, 10.01.2022

08.01.2022 Wandhofen: Eisvogel
Von F.Redam. Heute konnte ich längere Zeit einen Eisvogel aus geringer Entfernung an der Ruhr beobachten. Auf der gegenüberliegenden Ruhrseite hielt sich in Höhe der Fußgängerbrücke ein Turmfalke im Rüttelflug auf. Dies schien den Eisvogel zu beunruhigen. Er wechselte seinen Standort mehrmals, um dann anschließend in einem hohen Bogen Ruhr mittig über die gelbe Brücke und die Eisenbahnbrücke zu fliegen. Nach dem Überflug ließ er sich sofort akrobatisch herunterfallen und flog blitzschnell knapp über der Wasseroberfläche stromaufwärts. 

08.01.2022 Ergste, Bürenbruch: Grau- und Silberreiher
U.&D.Ackermann: Bei der Fahrt entlang des Bürenbrucher Weges sahen wir beim Hof Langer einen Silberreiher auf der Wiese bei der Nahrungssuche. Der war bei der Rückfahrt nach unserem Spaziergang im Bürenbrucher Wald immer noch da. Er hatte sogar Konkurrenz, einen Graureiher, bekommen. Obwohl wir gut 100 m entfernt am Straßenrand bei anderen Autos standen, störten wir offenbar. Der Silberreiher flog als erster ab, der Graureiher folgte kurz darauf. Sonst gab es anscheinend nur wenige Vögel. Kurz vor dem Waldrand einge tschilpende Spatzen, eine weiter entfernte Amsel, einige Krähen, ein paar Ringeltauben und ein entfernter Buntspecht. Das war schon alles. Aber der Trauben-Holunder, der wie die Lanzett-Kratzdistel durch die Kahlschläge mehr Licht bekommt, bereitet sich mit dicken Knospen schon auf den Frühling vor, und auch die Schneeglöckchen im eigenen Garten kommen heraus.

Für den Silberreiher sind die Drahtzäune kein Hindernis, Graureiher am Apfelbaum - abgeblühte Lanzett-Kratzdistel, Trauben-Holunder, Schneeglöckchen. Fotos AGON/Ackermann, 08.01.2022

07.01.2022 Ergste: Wintervogelzählung
U.&D.Ackermann: Der NABU hat zur Stunde der Wintervogelzählung aufgerufen. Dabei gilt ein Zeitfenster vom 6. bis 9. Januar. Es ist die jeweils höchste Anzahl pro Art zu melden, die innerhalb der genannten Frist in einer Stunde gleichzeitig beobachtet wird. Also haben wir uns heute von 14:18 bis 15:18 Uhr ans Fenster gesetzt und in den meist vogelleeren Garten hinunter geschaut. Dort stehen zwei Futterhäuser, eine gefüllte Futterstange und ein Futterholz mit Löchern voller Fettfutter. Das Ergebnis ist so überschaubar, dass es einzeln angegeben werden kann: 14:18 Uhr 1 Krähe überfliegend, 14:35 Uhr 2 Blaumeisen und 1 Kohlmeise am Futter, 14:42 Uhr 1 Ringeltaube, 14:44 Uhr 1 Elster, 14:50 Uhr 3 Krähen, 15:11 Uhr 3 Ringeltauben, 15:12 Uhr 4 Grünfinken in einem 80 m entfernten Baum, 15:13 Uhr 3 Blaumeisen am Futter. Die Zahlen unterstreichen die Vogelarmut zumindest hier. Nur die fett gedruckten Zahlen können dem NABU gemeldet werden. Allerdings ist zu berfürchten, dass viele Leute die Regeln missverstehen und meinen, es müsse möglichst viel gemeldet werden.

06.01.2022 Ergste: Turmfalke wartet aufs Abendessen
Von U.&D.Ackermann. Es sollte ein Nachmittagspaziergang werden, doch als wir zurück kamen war es bereits dunkel. Schon an der Badstraße hatte sich die Sonne bereits hinter dicken Abendwolken versteckt. Allerdings zeichnete sie auf den Wolken eine dünne helle Linie nach und ein rötlicher Strahl ging schräg nach oben. So hatten wir das noch nie gesehen. Die Baum- und Buschreihe vor den Wolken steht zwischen Bürenbrucher Weg und Fußweg. Nur wenig weiter hatte meine Frau einen Turmfalken in einer Baumkrone entdeckt. Der ließ sich durch uns absolut nicht stören sondern suchte mit den Augen das Feld darunter ab. Der Mond stand derweil als schmale Sichel am Himmel. Das brachte sie auf eine neue Idee. Ich solle nur auf den Acker gehen, dann sei es zu schaffen, Mond und Turmfalken zusammen aufs Bild zu bringen. Der Turmfalke beobachtete mich interessiert, denn eine Maus flitzte vor meinen Füßen davon, aber das Ergebnis ist oben links zu sehen.

Turmfalke und zunehmender Mond, der Turmfalke beobachtet mich auf dem Acker - Abendwolken.
Fotos AGON/Ackermann, 06.01.2022

05.01.2022 Hengsteysee. Beobachtungen im Regen
Von U.&D. Ackermann. Hätten wir gewusst, dass sich das Wetter so zum Schlechten ändern würde, wären wir sicher zu Hause geblieben. Aber zu Hause tröpfelte es nur ein wenig und als wir losgingen ebenso. Dann setzte bei einer Temperatur gerade über Null und strammem Wind der Regen ein. Auf der Ruhr schwammen aber unbeeindruckt einige Gänsesäger, wobei wir nur ein Weibchen zweimal fliegend zu Gesicht bekamen. Zwei Haubentaucher ließen schon etwas wie Balz erkennen, am Seeufer hatten sich Scharen von Blässhühnern eingefunden, die bei unserer Annäherung in den See hinaus schwammen. Und auf einem umgestürzten Baum am Gegenufer der Ruhr hatte sich eine Putzgemeinschaft aus einem Gänsesäger, drei Mandarinerpeln, einer -ente und einer Reiherente eingefunden, während auf dem See ein einsamer Zwergtaucher schwamm. Ein Rotkehlchen auf dem Geländer des Bootsanlegers wollte wohl nachsehen, ob wir Futter dabei hatten. Insgesamt also ein schönes Ergebnis. Auf der Hengsteyseebrücke blies uns der Wind aber noch einmal richtig den Regen ins Gesicht.

Rotkehlchen, Mandarinerpel hält ein Schläfchen, Mandarinerpel, -ente mit einer Reiherente putzen sich - Zwergtaucher, Haubentaucher und Gänsesäger, Fotos AGON/Ackermann,05.01.2022

03.01.2022 Ergste: Natur im Fensterkreuz, Gimpel und Sperber
Von U.Ackermann. Auch aus dem Fenster kann man Interessantes beobachten - wenn es zur richtigen Zeit geschieht. Am Vormittag saßen plötzlich zwei Paare Gimpel in unserer Eberesche. Um 13:15 Uhr flog dann ein Sperber im Tiefflug durch den Garten. Aber da waren die Gimpel längst weg.

02.01.2022 Wandhofen: Störche und Fasan
Von F.Redam. Heute überflogen am frühen Nachmittag 3 Weißstörche das Müsliviertel in Wandhofen in nordöstliche Richtung. Die Fasanhenne kommt weiterhin regelmäßig zum Fressen von Samen und zum Trinken in den Garten. 

Fasanhenne im Garten. Foto F.Redam, 2.1.2022
Rotmilan. Foto M.Osthold,2.1.2022

02.01.2022 Is.-Grürmannsheide: Später Rotmilan
Von M.Osthold. Heute Mittag um 13 Uhr haben wir über unserem Grundstück einen Rotman in Richtung Schälker Heide fliegen sehen. Auf dem Foto ist er leider kaum zu erkennen. Zu spät habe ich zu meinem Handy gegriffen, da ich meinen Augen kaum trauen konnte.

Buntspechte. Foto AGON/Böck, 02.01.2022

02.01.2022 Westhofen: Buntspechte
Von V.Böck. Zwei Buntspechtdamen haben offenbar kleine Meinungsverschiedenheiten. So etwas soll ja in den besten Familien vorkommen.

01.01.2022 Bürenbruch, Ergste: Kolkrabe
Von U.&D.Ackermann. Gleich zu Anfang unseres Spazierganges durch den Bürenbrucher Wald rief ein Kolkrabe. Dann sahen wir ihn auch noch durch die Baumkronen, wie er am Waldrand drehte und wieder zurück flog, nochmals umkehrte und dann verschwunden blieb. Aber außer einigen überfliegenden Tauben, Krähen und einem in der Ferne rätschenden Eichelhäher hörten und sahen wir keinen Vogel mehr. Erst wieder am Waldrand sahen wir zwei Mäusebussarde ihre Runden fliegen, wobei sie meist hinter den Baumkronen blieben. Auf der Rückfahrt färbte sich bereits der Abendhimmel und am Sportplatz sah es fast aus, als ob der Wald brenne. Dazu gab es ein schönes Panorama über Lohmanns Feld.

Mäusebussard auf dem Bürenbruch und Abendhimmel am Sportplatz und über Lohmanns Feld.
Fotos AGON/Ackermann, 01.01.2022

 

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