Wasservögel – Bestandserfassung Warum wird gezählt?
Um diese Auswirkungen auf den Bestand der Wasservögel feststellen zu können, wurde es erforderlich, ein Zählernetz aufzubauen. Bereits in den Jahren 1948 bis 1955 fanden in der BR Deutschland koordinierte Schwimmvogelerfassungen statt. In den 50er und 60er Jahren wurde versucht, die Bestandserfassung europaweit auszudehnen. Inzwischen werden diese Zählungen auch in den Überwinterungsquartieren Nordafrikas und Kleinasiens durchgeführt. Nach langer Vorarbeit konnten in der BR Deutschland dann, beginnend im Winterhalbjahr 1966/67, jeweils einmal in der Monatsmitte von September bis April, an ca. 900 Zählstellen die Wasservögel erfaßt werden. Die Daten werden bei 16 Regionalkoordinatoren gesammelt und an die nationale Koordinationsstelle (Dachverband Deutscher Avifaunisten) weitergeleitet. Zusätzlich werden die Mittwinterzahlen (Januar) auch dem internationalen Koordinator zur Verfügung gestellt. Die Zählergebnisse dienen auch der Klassifizierung der jeweiligen Gebiete, um eventuelle Schutzmaßnahmen von Feuchtgebieten zu erreichen. Da die erforderlichen Schutzmaßnahmen nur in internationaler Zusammenarbeit durchgeführt werden können, wurden in den 70er Jahren folgende internationale Abkommen geschlossen:
Das von der AGON betreute Zählgebiet umfaßt folgende Teilabschnitte:
Reinald Badalewski † Hier erfahren Sie mehr:
Im Winterhalbjahr zählen wir die Wasservögel, aber auch andere Vögel nach Art und Anzahl getrennt auf und an der Ruhr, dem Geiseckesee, dem Grüntalteich und dem Gehrenbachstausee. Die Länge der Ruhr haben wir dazu in einzelne Abschnitte aufgeteilt. Wir bieten Ihnen an, mitzumachen. Das ist für Anfänger und Fortgeschrittene eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Vogelarten. Treffpunkte nach Absprache. Koordinator: Hans-Günter Bullenda Tel.: (0231)480637 Beginn jeweils 9.00 Uhr. Graue Schrift = keine Vorgabe
Literatur: Dokumentation der Schwimmvogelzählung in der BRD Dachverband Deutscher Avifaunisten
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