Aktuelle Beobachtungen 2024-3 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich
TK25-4511 Schwerte und Umgebung.

Wir freuen uns über Ihre Beobachtungen:
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Kranichzug: Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de
Schwerte summt: Fotos, Tagebuch, Presse, Planung

29.09.2024 Ergste: Zweites Pflanzenleben
Von U.&D. Ackermann. Pflanzen können vergleichsweise schnell durch ihre Samen weiter leben. Wie das geht, macht uns hier der Weißdorn vor. Er bildet Früchte, die von Vögeln gern gefressen werden. Eine Amsel würde das Fruchtfleisch verdauen, aber die Samen in der Frucht werden nicht verdaut, sondern verlassen den Darm zusammen mit einem Klecks Dünger. Kommt ein Körnerfresser z. B. ein Gimpel werden die Samen verdaut: Pech gehabt. Mit Glück (deshalb viele Früchte mit Samen) fällt der Samen aus der Amsel auf zusagende Erde und keimt, aber erst fürs nächste Frühjahr.
Bei kleineren Kräutern geht es schneller. Da vertreibt vielleicht der Wind den Samen an eine passende Stelle und der oder die Nachkommen können bei Wetterglück noch in derselben Saison blühen. Einige Beispiele zeigen die Bilder unten. Das Einjährige Berufkraut hat allerdings als Einwanderer aus Nordamerika auf diese Weise insgesamt schon große Strecken zurück gelegt.

Zweigriffeliger Weißdorn, Borretsch, Katzenminze - Reiherschnabel, Einjähriges Berufkraut. Fotos AGON/Ackermann, 29.09.2024

22.09.2024 Schwerter Wald: Pilze am Wildnisentwicklungsgebiet
Von Cl. Weigel. Hier heute einmal rund ums Wildnisentwicklungsgebiet im Schwerter Wald.

Pilze am Wildnisentwicklungsgebiet. Fotos AGON/Weigel, 22.09.2024

20.09.2024 Ergste: Alpenveilchen und Libellen
Von U.&D.Ackermann: Gestern und heute blühten im Garten die Alpenveilchen und es kam uns je eine Gemeine Heidelibelle besuchen. Dazu flog dauernd eine Blaugrüne Mosaikjungfer über der Wasserfläche des Gartenteiches hin und her. Offenbar braucht sie keine Zeit zur Erholung und um sich mal zu setzen. Aber zurück zu den Heidelibellen. Die Gestrige hatte einen zerfetzten linken Hinterflügel, die Heutige nicht. So konnte man sie gut unterscheiden. Offenbar wurde der Hinterflügel nicht so unbedingt gebraucht, denn Fliegen konnte sie damit auch, wenn sie auch nicht so wendig war wie die Nichtbehinderte.

Alpenveilchen, behinderte und nichtbehinderte Heidelibellen. Fotos AGON/Ackermann, 19.-20.09.2024

19.09.2024 Schwerte: Zwetschgenfresser und Schmetterlinge
Von Cl. Weigel, D.Ackermann: Der Geruch faulender Pflaumen oder Zwetschgen zieht nicht nur Hornissen und andere Wespen sondern auch Schmetterlinge (hier ein Tagpfauenauge) an.

Hornisse, Tagpfauenauge, C-Falter, Admiral. Fotos AGON/Weigel, 19.09.2024

18.09.2024 Ergste: Beobachtungen im Wannebachal, Semberg
Von D. Ackermann. Der Wannebach führt zurzeit wenig Wasser. Den Wannebachteich berührt das noch nicht. Wenn das trockene Wetter aber anhält, müsste der Nebenbach (von der Letmather Str.) so angestaut werden, dass das Wasser wieder ins Füllrohr fließt.
Die meisten Pflanzen blühen nicht mehr. Die Kanadische Goldrute allerdings lockt noch die spärlich vorhandenen Insekten an.

Wannebach-, Teich und Zufluss, verblühter Wasserdost, angelockte Besucher auf Kanadischer Goldrute. Fotos AGON/Ackermann, 18.09.2024

17.09.2024 Westhofen: Arbeit im NSG Ebberg
Von U.&D. Ackermann. Der Einsatz dieses Herbstes galt der Orchideenwiese im NSG Ebberg. Die eingewanderten Goldruten waren zu entfernen und die Fläche glatt zu mähen. Man erkennt bereits den Erfolg unserer Bemühungen. Die Zahl der Goldruten wurde bereits erheblich reduziert. Interessant ist immer wieder, welche anderen Pfanzen einwandern. So fanden wir neben den üblichen Weidengebüschen auch Wasserdost und Tausendgüldenkraut.

Goldruten ausziehen, Frischneiden und Abharken der Fläche - Große Goldrute, Tausendgüldenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, unser Schutzobjekt. Fotos AGON/Ackermann, 17.09.2024 u. Archiv

16.09.2024 Ergste: Letzte Blumen am Sembergweg
Von D. Ackermann. Es müssen zwar nicht unbedingt die letzten Blumen sein, aber sonst war am Sembergweg nichts Blühendes zu finden.

Gänseblümchen, Schafgarbe, Orangerotes Habichtskraut. Fotos AGON/Ackermann, 16.09.2024

15.09.2024 Schwerte: Wasservogelzählung
Koordination H.-G. Bullenda

1) Zählabschnitt Schoofbrücke bis Wellenbad ( Zähler: Benjamin Lotzwi, Markus Taprogge, Hans-G. Bullenda ): 24 Graugänse, 1 Kanadagans, ca. 110 Nilgänse, 23 Stockenten, 10 Schnatterenten (darunter eine Ente, die noch 6 Junge führte), 3 Reiherenten, 11 Blässrallen, 2 Teichrallen, 3 Haubentaucher, 3 Kormorane, 2 Höckerschwäne, 2 Eisvögel, 12 Graureiher, 3 Silberreiher;

sonstige Vogelarten: 7 Rabenkrähen, Dohlen, 9 Ringeltauben, 4 Grünfinken, mind. 2 Schwanzmeisen, 1 Amsel, 3 Zilpzalpe, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig. 3 Kohlmeisen, 5 Blaumeisen, 3 Stare, 2 Kleiber, 1 Grünspecht, 3 Buntspechte, 4 Mäusebussarde. 4 Turmfalken, 1 Rotmilan;

2) Zählabschnitt Wasserwerksgelände mit Geiseckesee ( Zählerin: Antje Bertelmann ) 8 Graugänse, 37 Kanadagänse, 12 Nilgänse, 50 Stockenten, 76 Schnatterenten, 80 Reiherenten, 2 Löffelenten, 110 Blässrallen, 25 Kormorane, 3 Graureiher, 3 Silberreiher, 73 Höckerschwäne, 13 Zwergtaucher (3 Paare mit insg. 7 Jungen), 14 Haubentaucher, 5 Lachmöwen (darunter 1 Jungmöwe), 1 Kiebitz ( ! );

sonstige Vogelarten: 3 Mäusebussarde, 1 Rotmilan, 5 Ringeltauben, 2 Grünspechte, 1 Blaumeise, 4 Rotkehlchen, 1 Amsel, 6 Bachstelzen, 1 Zilpzalp, ca. 140 Schwalben (Rauch- und Uferschwalben);

3) Zählabschnitt Wellenbad bis Ruhrbrücke Schwerte ( Zähler: Jürgen Schiffer, Adrian Krain ) 37 Stockenten, 12 Reiherenten, 4 Schnatterenten, 3 Zwergtaucher, 1 Höckerschwan, 5 Blässrallen, 8 Teichrallen, 16 Graureiher, 3 Silberreiher, 330 Graugänse, 98 Kanadagänse, 1 Hybridgans (Kanadagans x Hausgans), 8 Nilgänse, 1 Haubentaucher, 4 Kormorane, 1 Flussregenpfeifer, 5 Eisvögel;

sonstige Vogelarten: ca. 200 Schwalben (Rauch-, Mehl- und Uferschwalben), 13 Mäusebussarde, 4 Turmfalken, 1 Rotmilan;

4) Zählabschnitt Ruhrbrücke Schwerte bis Autobahnbrücke Wandhofen (Zähler: Ernst Goedecke) 2 Graureiher, 1 Silberreiher, 40 Stockenten, 2 Kormorane, 1 Gebirgsstelze;

sonstige Vogelarten: 3 Mäusebussarde, Blaumeise, Kohlmeise, Rotkehlchen, Amsel, Zaunkönig, Star, Ringeltaube, Dohle, Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher;

5) Zählabschnitt Autobahnbrücke Wandhofen bis Wasserwerk Westhofen einschl. Röllingwiese (Zähler: Hans-G. Bullenda) Ca. 150 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 2 Stockenten, 12 Schnatterenten, 1 Pfeifente, 44 Blässrallen, 1 Teichralle, 4 Haubentaucher, 7 Zwergtaucher, 1 Höckerschwan, 3 Silberreiher, 8 Graureiher, 3 Kormorane, 1 Kiebitz ( ! ), 2 Eisvögel;

sonstige Vogelarten: 5 Rabenkrähen, 1 Ringeltaube, 1 Kohlmeise, 2 Blaumeisen, 2 Zilpzalpe, Mehlschwalben, Rauchschwalben, 1 Buntspecht, 2 Mäusebussarde, 2 Turmfalken;

Zwergtaucher Jugendkleid, Schlichtkleid und Übergangskleid vom Pracht- zum Schlichtkleid. Fotos Melanie Müller-Reuber, 15.09.2024

15.09.2024 Bürenbruch: Herbst wird es
Von U.&D. Ackermann: Die Buchen und Eichen werfen schon ihre Früchte ab. Die alten Strünke der Vogelnstwurz stehen noch, Brombeeren können noch bis zum ersten Frost reifen. Aber der Odermennig blüht immer noch fleißig weiter.

Vogelnestwurz, Odermennig, Waldbrettspiel - stachelige Schalen der Bucheckern, Eicheln, Brombeeren. Fotos AGON/Ackermann, 15.09.2024

13.09.2024 Fehmarn: Grüße vom Wulfener Hals Fehmarn!
Von Cl. Weigel. Hier gibt es eine große Kolonie Uferschwalben. Bei der großen Sturmflut letztes Jahr ist eine Menge vom Hang abgestürzt, aber sie sind wieder da und haben neue Brutlöcher geschaffen. Einige füttern sogar noch. Frage mich nur was, auf der ganz Fahrt fanden ganze zwei Insekten den Tod auf der Windschutzscheibe. Ansonsten Kormorane, diverse Möwen, Krickenten- und Stockenten, Höckerschwan, Stare und eine Kolonie Saatkrähen.

Eindrücke von Fehmarn. Fotos AGON/Weigel, 13.09.2024

11.09.2024 Hengsen: Störche
Von J.Schiffer. Anbei die Daten der Vogelwarte Helgoland, sowie ein Bild welches das Hengsener Brutpaar zeigt und eins welches die beiden diesjährigen Jungstörche (Bild mit tiefblauem Himmel) zeigt.
Der Storch mit der Ringnummer A9X 67 ist wohl das männliche Tier. Er hat schon im letzten Jahr, mit einem anderem Weibchen (unberingt), zwei Jungstörche in Hengsen groß gezogen. 
Alle Daten wurden mir freundlicherweise von Uwe Klamet übermittelt.

Beringungszentrale: Radolfzell
Ring Nr. A9X.....67
Alter: nicht voll flugfähiges Küken
Beringungsdatum: 09.06.2021
Ort: Theisbergstegen Strommast Kindergarten, Rheinhessen/Pfalz
Wiederrfunddaten: 08.06.2023
Ort: Schwerte, Wasserwerk Hengsen
Der Wiederfund erfolgte nach 729 Tagen in einer Entfernung von 217 km

Beringungszentrale: Vogelwarte Helgoland Ring Nr. 1V.....890
Alter: nicht voll flugfähiges Küken
Beringungsdatum: 11.06.2020
Ort: Olfen, Gut Eversum Kreis Coesfeld
Beringer: Micheael Jöbges (Nest auf Voliere)
Wiederfunddaten: 27.05.2024
Ort: Schwerte, Wasserwerk Hengsen, Uwe Klamet

Altstörche und Jungstörche. Fotos U. Klamet, siehe Text

09.09.2024 Schwerte: Gänsesäger
Von D. Ackermann. Auf dem Rückweg von Schwerte nach Ergste ging ich gegen 13:45 Uhr über die Fußgängerbrücke bei Villigst. Unten auf dem Wasser schwammen in der Nähe einer kleinen Schotterinsel 5 Gänsesäger im weiblichen oder Jugendkleid. Dazu folgender
Kommentar von H.-G. Bullemda:Ich habe heute Nachmittag auf dem Beobachtungsstand der Röllingwiese mit einer Vogelbeobachterin aus Hagen gesprochen, die mir berichtete, dass es in diesem Jahr erneut eine Gänsesägerbrut an der Lenne in Hagen gegeben habe mit „fünf“ Jungen!

07.08.2024 Schwerte: AGON auf dem Klimatag
Von T.Kruse: Großes Interesse herrschte gestern auf dem 1. Schwerter Klimatag in der Fußgängerzone. Auf dem Bild links sieht es zwar leer aus, das änderte sich aber bald. Vor allem freute uns, dass der AGON-Stand sehr gute Beachtung fand. So hat sich der Aufwand gelohnt, zwar weniger fürs Klima, aber vielleicht für den Bekanntheitsgrad der AGON. Übrigens, das Tagpfauenauge stammt aus Wandhofen.

Der AGON-Stand auf dem Klimatag und Tagpfauenauge. Fotos AGON/Kruse, 07.09.2024

05./06.09.2024 Ergste: Schmetterling und Libelle
Von U.&D.Ackermann. Da laufen wir gestern und heute herum, um mal einen dunklen Schmetterling zu finden - und heute Abernd öffne ich die Kellertür und da sitzt ein Tagpfauenauge an der Außenzarge. Es hatte sich wohl schon für die Nacht eingerichtet. Die Tür musste ich leider zweimal öffnen und schließen. Aber der Falter rührte sich nicht.
Gestern kam eine Heidelibelle geflogen und setzt sich auf einen der Eisenspieße hinter dem Gartenteich. Endlich war es tatsächlich eine Große Heidelibelle. Die Beifügung "Große" ist allerdings eher zur Unterscheidung gedacht und sagt nichts über die Größe des Insekts aus. Merkmal ist allerdings, dass der Querstrich am Kopf nur bis zu den Augen reicht und nicht an diesen herabläuft.

Große Heidelibelle, Tagpfauenauge. Fotos AGON/Ackermann, 05.-06.09.2024

03.09.2024 Ergste: Gartenrotschwanz
Von U.&D.Ackermann. Ulla beobachtete ihn schon seit Tagen - leider kam er nicht oft an die Vogel-Tränke. Aber heute gelangen mal ein paar Fotos. Danach scheint es ein junges Männchen des Gartenrotschwanzes zu sein. Angedeutet sind auf Brust und Kehle das Wellenmuster und die ersten Flecken des hellen Überaugenstreifs. Offenbar steckt das Verhalten an, denn zwei Kohlmeisen gesellten sich auch zur Tränke. Während dessen suchte eine junge Elster auf der Wiese nach Fressbarem und eine Gartenkreuzspinne hatte kurz ihr Netz verlassen.
Hier müssen wir noch einen Zweiflügler vom Sonntag auf dem Bürenbruch anfügen. es ist eine Breitflügelige Raupenfliege, deren Eier an Raupen gelegt werden, die nach Schlüpfen des Nachwuchses diese von innen auffressen. Kein schöner Gedanke.

oben: junges Gartenrotschwanz-Männchen - unten: Elster, Gartenkreuzspinne, Breitfl. Raupenfliege.
Fotos AGON/Ackermann 03. u. 01.09.2024

01.09.2024 Bürenbruch: Tag der Schmetterlinge
von U.&D. Ackermann. Es war tatsächlich der Tag der Schmetterlinge, zumindest an einer Stelle mit vielen noch blühenden Hochstauden. Den Auftakt machten vier Tagpfauenaugen, dann folgten zwei Landkärtchen, wiederum gefolgt von je einem Waldbrettspiel und mehreren Weißlingen.

Tagpfauenauge, Waldbrettspiel, Kleiner Kohlweißling - C-Falter Ober- und Unterseite (mit dem weißen C), Landkärtchen. Fotos AGON/Ackermann, 01.09.2024

31.08.2024 Ruhrtal bei Geisecke: Beobachtungen
Von U.&D.Ackermann. So leer hatten wir die Ruhr nie gesehen. Nun ist sie abgesenkt und auch der Seitengraben auf der Gegenseite des Wanderweges ist leer und ausgetrocknet, so dass ein Tagpfauenauge sich darin wärmen konnte. Zum Glück besuchten einige Landkärtchen die Distelblüten. Die zahlreichen Kartoffelrosen scheinen bis auf wenige Blüten verschwunden zu sein. Was uns aber freute war ein blühendes einzelnes Exemplar der Schwarzen Königskerze. Auch von den Kartoffelrosenbüschen gab es noch einige frische Blüten. Eine Mondfleck-Raupe kroch schließlich über den Weg. Wir brachten sie in den umliegenden Büschen in Sicherheit.

Tagpfauenauge, Landkärtchen (Sommergeneration) Unter- und Oberseite - Kartoffelrose, Schwarze Königskerze, Raupe des Mondflecks. Fotos AGON/Ackermann, 31.08.2024

30.08.2024 Schwerter Ruhrtal: Nachlese vom Storchenzug am 20.08.
Von F.Redam. Als die Dämmerung anfing flogen einzelne Störche in unterschiedlichen Richtungen, vermutlich um sich ihre gewohnten Stammplätze zur Übernachtung in der Umgebung zu sichern. Die restlichen Störche teilten sich dann in 2 größere Einheiten auf. Ein Trupp flog Richtung Ergste, dort war hinterher auf vielen Häusern mindestens ein Übernachtungsgast zu sehen. Der restliche Trupp war bei untergehender Sonne noch mit ausgiebiger Gefiederpflege beschäftigt. 

Foto-Nachlese des beeindruckenden Storchenzuges. Fotos Folke Redam, 20.08.2024

29.08.2024 Schwerte-Ost: Turmfalke
Von Cl. Weigel. Turmfalke erbeutet Ratte am Futterspender. Zufallstreffer eben gerade in meinem Garten. 19.00 h.

27.08.2024 Ergste: Arbeit auf der Höfen-Wiese
Von U.&D.Ackermann. Zwar wurde hier auch beim letzten Einsatz gearbeitet, aber es mussten noch einige Baumscheiben und ein Heckenrand gemäht sowie Grasschnitt aufgeladen werden.

Ausmähen der Heckenränder, Zusammenrechen des Mahdgutes, Aufladen und Festtreten. Fotos AGON/Ackermann, 27.08.2024

26.08.2024 Westhofen: Beobachtungen an der Röllingwiese
Von U.&D.Ackermann. Es war eher ruhig an der Röllingwiese: Die Enten saßen hinten auf einem im Wasser liegenden Baumstamm. Allerdings hielten sich drei junge Zwergtaucher Fische fangend zeitweise vor dem Beobachtungsstand auf. Auch der Eisvogel hatte Glück und fing ein Fischchen. Vielleicht führte das dazu, dass er mehrfach zurück kam und sich mal hierhin, mal dorthin setzte. Interessant war, dass mehrere Männchen der Herbst-Mosaikjungfer über und zwischen den Binsen vor dem Bobachtungsstand hin- und herflogen, wahrscheinlich auf der Suche nach Weibchen..

Zwergtaucher mit Fischchen, Eisvogel, Graureiher - Herbst-Mosaikjungfer - "Zur Entenruh"
Fotos AGON/Ackermann, 26.08.2024

21./22.08.2024 Ergste: Libelle und Grashüpfer
Von U.&D. Ackermann. Gestern und heute kam uns eine Heidelibelle besuchen. Gestern suchte sie herausragende Sitzplätze auf, heute nur den Plattenweg. Es ist auch klar, warum: Heute ist es kälter als gestern, also brauchte die Libelle etwas zum Aufwärmen. Da kamen ihr die warmen Steine gerade recht. Gestern hatten wir allen Grund zum Staunen. Wir beobachteten einen Grashüpfer (vielleicht Steppen-Grashüpfer?), der allerdings wie sich anschließend herausstellte, offenbar behindert war. Ihm fehlte das rechte Hinterbein. Wir bedauerten ihn bereits, da machte er einen Sprung, der einem gesunden Grashüpfer zur Ehre gereicht hätte. Auch heute konnten wir einen anderen Grashüpfer beobachten, übrigens im Vollbesitz seiner Beine. Dabei hätten wir fast den seltenen Besuch eines Bläulings hinter uns verpasst.

Links oben und unten: Heidelibelle. Rechts oben der "behinderte" Grashüpfer. Unten noch der andere Grashüpfer und ein Hauhechel-Bläuling. Fotos AGON/Ackermann, 21./22.08.2024

20.08.2024 Ergste: Die Störche ziehen
Von F. Redam. Gestern Abend habe ich auf einem Acker in Schwerte-Ergste zunächst ca. 120 Weißstörche gesehen, anschließend flogen noch weitere ein.

Hinterher waren es sogar bis zu 150 Exemplare. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Jungstörche, die gut an den helleren Färbungen von Schnabel und Beinen zu erkennen waren und den kürzeren Schnäbeln. Ca. 2-3 Paare Altvögel waren darunter. Gekennzeichnete Vögel waren nicht zu erkennen. 

Das einmalige Ereignis konnte ich ausgiebig beobachten. Man glaubt gar nicht, wieviele Proteine in so einem Acker stecken:-).

Der Storchenzug passte nicht ganz aufs Bild. Foto F.Redam, 19.08.2024
Rastende Störche. Foto Cl. Weigel, 20.08.2024

20.08.2024 Ergste: Storchenzug
Von Cl. Weigel. Heute früh wurde ich schon von ca. 30 Störchen auf den Feldern rund um die Gillstraße begrüßt. Jetzt gerade kreisen sie über Ergste was für ein Schauspiel!

20.08.2024 Westhofen: Störche ziehen
Von H.-G. Bullenda. heute Vormittag erblickte ich vom Beobachtungsstand der Röllingwiese aus ca. 150 Weißstörche, die zwischen Villigst und Ergste in der Thermik kreisten. Sie zogen dann in nördlicher Richtung weiter und überflogen das Gebiet der Röllingwiese. Aus diesem großen Pulk der überfliegenden Störche löste sich zunächst ein einzelner heraus und besetzte unseren alten Horst an der Röllingwiese. Nach ca. 10 Minuten gesellte sich ein zweiter hinzu und man begrüßte sich auf dem Horst mit lautem Geklapper. Vermutlich ist es das Paar, das hier diesjährig und vorjährig gebrütet hatte. Auf meinem Rückweg entdeckte ich dann, dass nun auch der Horst auf dem abgestorbenen Baum am Zugangsweg zur Röllingwiese mit einem Storch besetzt war.

Diese drei Störche hatten sich also aus dem großen Verband ihrer Artgenossen herausgelöst, die sich offensichtlich schon für den Zug in ein südliches Winterquartier zusammengefunden hatten. Zeugt dieses Verhalten der drei vielleicht von ihrem Entschluss, nicht fortzuziehen, sondern hier, in der Nähe ihrer Horste, zu überwintern? In den beiden vorigen Wintern hatten wir ja nur die mit „DX635“ beringte Störchin (die hier auch gebrütet hatte) als Überwinterin ausgemacht.

Kommentar D.A.: Ich glaube, ein so zielgerichtetes Handeln darf man bei Störchen und Vögeln allgemein nicht voraussetzen.

Zug der Störche, rechts eine vergrößerte Gruppe aus dem Zug. Foto U.Wagner, 20.08.2024

18.08.2024 Villigst: Spinne und Insekten auf der Projektwiese
Von K.Habedank. Hier eine kleine Nachlese von der Projektwiese.

Bild 1: Krabbenspinne
Bild 2: Krabbenspinne
Bild 3: Raupenfliege
Bild 4: Bienenwolf
Bild 5: Brautschau der Schwebfliegen
Bild 6: Verlassenes Nest im Wiesenbereich
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 18.08.2024
Junge Neuntöter - Foto Cl. Weigel, 18.08.2024

18.08.2024 Schwerte: "Kindergarten"
Von Cl. Weigel. Kindergarten an der Ruhr erwischt.

 

 

 

18.08.2024 Villigst: Insekten auf der Projektwiese
Von K.Habedank. Aus der Projektwiese in Villigst einige Fotos von Insekten.

Bild 1: Raupenfliege (Tachina fera)
Bild 2: Bienenwolf (Philanthus triangulum, fem.)
Bild 3: Käfer, unbestimmt
Bild 4: Rübsen Blattwespe (Athalia rosae)
Bild 5: Bienenwolf (Philanthus triangulum, masc.)
Bild 6: Fliege (Lucilia caesar)
Bild 7: Wildbiene, unbestimmt
Bild 8: Schwebfliege (Eristalis pertinax)
Bild 9: Grabwespe, unbestimmt
Bild 10: Streifenwanze (Graphosoma lineatum)
Bild 11: Streifenwanze (Graphosoma lineatum, Larve in frühem Stadium)
Bild 12: Schwebfliege (Helophilus trivittatus, masc.)
Fotos und Bestimmung K.Habedank, 18.08.2024

15.08.2024 Ergste: Libellen
Von U.&D.Ackermann: In der Zeit des Insektensterbens kommt so etwas nicht oft vor: Zwei Libellenarten waren gleichzeitig an unserem Gartenteich. Dabei war eine Art in der Größe der Pechlibellen, die noch nicht ausgefärbt war und nicht bestimmt werden konnte. Möglicherweise ein dunkleres Männchen und ein helleres Weibchen, das entweder schon Eier legte oder mindestens so tat. Davon ließ sich das Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer nicht stören und legte seine Eier ins Moos am Teichrand. Etwa eine Stunde hielt es sich dort auf, bevor es wegflog.

Eier legendes Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer, zweimal das Männchen der unbekannten Art - zweimal das Weibchen in der typischen Pose des Eierlegens ohne aufsitzendes Männchen, Larvenhaut einer Edellibelle. Fotos AGON/Ackermann, 15.08.2024

13.08.2024 Villigst: Vorbereitende Arbeiten zum Sommerfest
Von U.&D. Ackermann. Die heutigen Arbeiten der AGON dienten der Vorbereitung des Sommerfestes, das anlässlich des fünfjährigen Bestehens auf der Projektwiese stattfinden wird. Der Teich hatte durch das konstant sonnige und warme Wetter viel Wasser durch Verdunstung verloren, das nun nachzufüllen war. Dabei waren eine Große Pechlibelle und zwei Große Heidelibellen zu beobachten. Des Weiteren wurde die Festwiese gemäht und der Zaun außen freigeschnitten.

Wasseranschluss, Mähen der "Festwiese" und Freischneiden des Zauns - Wasser läuft in den Teich, Große Pechlibelle und Große Heidelibelle. Fotos AGON/Ackermann, 13.08.2024

11.08.2024 Ergste: Libellen am Gartenteich
Von U.&D.Ackermann. Heute kam wieder die Heidelibelle vom 05.08. bzw eine von gleicher Art. Außerdem legte ein Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer Eier in den Teich. Die Heidelibelle zeigt uns aber ihre Art: Der Hinterleib ist nach hinten zu verdickt und der schwarze Querstrich im Gesicht läuft noch ein Stück an den Augen herab - also kann es keine Große Heidelibelle sein. Bei der endet der Querstrich an den Augen und der Hinterleib hat keine Verdickung am Ende. Das Rot vor allem des Hinterleibs ist hier eher dezent. Da es bei der Blutroten Heidelibelle (Name) viel stärker ist, kommt nur die Gemeine Heidelibelle in Frage.

Gemeine Heidelibelle und Eier legende Blaugrüne Mosaikjungfer. Fotos AGON/Ackermann 11.08.2024

10.08.2024 Villigst: Insektenfotos
Von K. Habedank. Aus dem Garten eine leider nur kleine Anzahl von entdeckten Insekten
während des vergangenen 5 Tagen.

Bild 1: Raupenfliege (Cylindromyia bicolor)
Bild 2: Schwebfliege (Eristalis tenax, Mistbiene, rechts)
Bild 3: Biene
Bild 4: Beeren-Wanze (Dolicoris baccarum)
Bild 5. Feldwespe 
Bild 6: Breitflügelige Raupenfliege (Ectophasia crassipennis) 
Fotos und Bestimmung AGON/Habedank, 5.-10.08.2024

08.08.2024 Ergste: Beobachtungen
Von D.Ackermann: Vom Wannebachtal geradeaus bis zum Höhenweg, dann rechts bis zum Weg vom Antennenhäuschen und wieder rechts abwärts zum Parkplatz am Michaelisweg. Schließlich durchs Wannebachtal zurück. Das ist zwar schnell geschrieben aber immerhin in knapp drei Stunden zu laufen, wobei das interessanteste Stück zum Parkplatz am Michelisweg führt. Dort blühen links und rechts des Weges auf geschätzte 300 m gerade für Schmetterlinge gute Nahrungspflanzen, vor allem Wasserdost und Goldrute. Die Gemeinen Kratzdisteln sind bereits verblüht. In den zurückliegenden Jahren flatterten dort auch viele Schmetterlinge - heute war dort nur ein leicht lädierter Schornsteinfeger zu beobachten. Und schon fast am Parkplatz noch ein Seideneulchen.
Etwa in der Mitte des Weges gibt es eine sumpfige Stelle. Dort wachsen einige Breitblättrige Rohrkolben und in der Umgebung Wald-Vergissmeinnicht und der Rote Zahntrost, den wir zuvor erst einmal gesehen haben. Im Wannebachtal flogen dann an einer Stelle noch vier nicht näher bestimmbare Weißlinge. Zu Hause zeigte mir meine Frau dann noch, dass die beiden Männchen der Großen Pechlibelle wieder gekommen waren.

Seideneulchen, Schornsteinfeger, Gr. Pechlibelle, Wald-Vergissmeinnicht, Breitblättriger Rohrkolben und Roter Zahntrost. Fotos AGON/Ackermann, 08.08.2024

06.08.2024 Schwerte-Altlichtendorf: Arbeit auf der AGON-Wiese
Von U.&D.Ackermann. Etwas Gras war vom vorigen Mal noch liegen geblieben, dazu kamen noch Äste und Zweige der überhängenden Büsche, die abzuschneiden, zu zerkleinern, aufzuladen und festzutreten waren. Aber auch die Brombeeren in den Hecken lockten zum Abpflücken.

Zerkeinern, Aufladen und Festtreten des Grünschnitts - Brombeeren Pflücken. Fotos AGON/Ackermann, 06.08.2024

06.08.2024 Ergste: Morgens um 6:15 Uhr
Von Cl. Weigel. Leider kann man die Störche nur erahnen.

05.08.2024 Ergste: Beobachtungen am Wasser
Von U.&D. Ackermann. Wasser hat doch wohl eine Anziehungskraft für Libellen. So kamen heute Nachmittag zwei Arten an unseren Gartenteich: Eine Heidelibelle und zwei Exemplare der Großen Pechlibelle, wobei das Wort "Große" eigentlich in Anführungsstriche zu setzen wäre. Während wir noch mit den Libellen beschäftigt waren, kam ein Wasserläufer geflogen und setzte sich zunächst auf die Wasserfläche, um dann in die "Dreckecke" zu gehen, wohl weil er dort etwas Nahrhaftes vermutete. Wasserläufer, die ja zu den Wanzen gehören, nutzen bekanntlich die Oberflächenspannung des Wassers aus, um darüber zu laufen.

Wasserläufer, Große Pechlibelle und Heidelibelle. Fotos AGON/Ackermann, 05.08.2024
Mondvogel-Raupen. Foto M.Osthold, 03.08.2024

03.08.2024 Is.-Grürmannsheide: Mondvogel-Raupen
von M.Osthold. Die Mondvogel Raupen habe ich heute von unserer Rotbuche abgesammelt. Sie fielen mir erst auf, nachdem ich mir einen kahlen Ast genauer angesehen habe.

03.08.2024 Ergste: Saatkrähen
Von Cl. Weigel. zur Meldung am 31.07.2024 u.a. von R.Goedecke: Auf den Feldern im Ergster Ruhrtal ist auch ein großer Trupp Saatkrähen unterwegs. Die habe ich das ganze Jahr dort noch nicht gesichtet, erst jetzt nach der Ernte.

02.08.2024 Villigst: Fotos
Von K.Habedank.

Bild 1: Breitflügelige Raupenfiege (Ectophasia crassipennis)
Bild 2: Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia)
Bild 3+4: Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum)

02.08.2024 Ergste: Blumen ohne Schmetterlinge
Von D.Ackermann. Ging man vor zwei Jahren um diese Jahreszeit denselben Weg im Semberg, saßen Ochsenaugen, Kleine Füchse, Tagpfauenaugen und Admirale auf den Blumen und saugten Nektar. Jetzt sieht man, wenn es hoch kommt, höchsten einen Weißling vorbeifliegen. An den Blüten kann es nicht liegen, sie sind nach wie vor da - übrigens zum Glück. Sie geben sich sogar große Mühe. So fand die Waldrebe keinen passenden Baum in der Nähe und schob ihre Triebe und Blüten einfach über den Wegrand. Das ist schon ein wunderliches Bild. Wasserdost, Goldrute und Weißer Steinklee halten ihre Blüten hoch, aber es kommen als Bestäuber nur kleine Insekten - und die auch nicht mehr so häufig. Damit hat die Becherflechte am alten Baumstumpf als Sporenpflanze allerdings kein Problem.

Becherflechten, Weißer Steinklee, Waldrebe am Boden, Wasserdost. Fotos AGON/Ackermann, 02.08.2024
Gr. Ochsenauge, Hausspinne. Fotos M.Osthold 02.08.2024

02.08.2024 Is.-Grürmannsheide: Ochsenauge und Hausspinne
Von M.Osthold. in unserem Garten saß das Grosse Ochsenaugen Männchen auf unserer Sonnenhutstaude und teilte sich die Blüte mit einem Weberknecht. Die Tage sass diese Spinne bei uns im Hausflur. Um welche handelt es sich hierbei? Antwort: Hausspinne (Tegenaria atrica)

01.08.2024 Bürenbruch: Beobachtungen
VonU.&D.Ackermann. Noch vor dem großen Regen schafften wir es, nach unserem Spaziergang wieder ins Auto zurück zu kommen. Vielleicht war die schwüle Luft das Richtige für die Insekten. Gleich zu Anfang am großen Kahlschlag fanden wir ein schon ziemlich beschädigtes Ochsenauge. Auf dem Weg lief ein Mistkäfer und gleich ein paar Meter dahinter eine junge Erdkröte. Eine Federlibelle flog zunächst herum, setzte sich aber dann dankenwerterweise auf einen Wurmfarn. Dann wollten wir noch einige kleine Blüten fotografieren, die man leicht übersieht. Der Wolfstrapp hat mehrere kleine Blütchen in Quirlen rund um den Stängel und das in mehreren Etagen. Aber zunächst kam uns ein kleiner Bockkäfer dazwischen, der unbedingt auch aufs Bild musste.

Wolfstrapp-Blüten, Eisenkraut, abgeblühter Salbei-Gamander - Bockkäfer, Ochsenauge, Federlibelle. Fotos AGON/Ackermann, 01.08.2024

31.07.2024 Ergste: Neuntöter u.a. Beobachtungen
Von D. Ackermann. Gestern berichtete E. Goedecke von einem Neuntöter im Ergster Ruhrtal. Der Beobachtung wollte ich heute Vormittag nachgehen und fand das Männchen auf einen Busch in einer Hecke zwischen den beiden Wegen, die auf die Bahnlinie zulaufen. Die Verlängerung dieser Hecke in Richtung zur Abwasser-Pumpanlage beherbergte nur einige Haussperlinge. Aber sonst war reiches Vogelleben im Ruhrtal: Sicher Hundert Rabenkrähen suchten auf den abgeernteten Feldern nach herabgefallenen Körnern. Unterhalb des Bahndamms standen ein paar Moschus-Malven und neben der gelben Brücke standen viele Exemplare des Gemeinen Seifenkrauts, während Gebänderte Pracht-libellen sich vom Fliegen auf den Mädesüß-Fruchtständen am Ruhrufer ausruhten.

Zwei Mini- und ein normales Pferd, viele Rabenkrähen suchten nach den bei der Ernte herabgefallenen Körnern - Moschus-Malve, Gemeines Seifenkraut, Gebänderte Prachtlibelle. Fotos AGON/Ackermann, 31.07.2024

01.07.2024 Ergste: Sommerblumen
Von U.&D.Ackermann: Trotz der hochtrabenden Überschrift geht es hier um eher unscheinbare Pflanzen mit kleinen Blüten. Weite Strecken des Weges durchs Wannebachtal begleiten uns das Hexenkraut, an etwas helleren Stellen auch das Mädesüß. Erst zum Schluss, wo es noch heller wird, finden wir auch den Kleinblütigen Pippau am Wegrand. Die kleine Kastanie am Sembergweg zeigt uns, wie man die Blätter anordnet, um das Licht optimal ausnutzen zu können. Sie hat nur dann eine Chance, groß zu werden, wenn die Pappel fällt, die sie beschattet.

Kleinblütiger Pippau, Mädesüß, Kastanie - Gemeines Hexenkraut. Fotos AGON/Ackermann 01.07.2024

01.07.2024 Ergste: Blauer Eichenzipelfalter
Von D.Ackermann: Heute beim Vormittagsspaziergang durchs Ergster Wannebachtal wurde mal wieder klar, wie wenige Schmetterlinge es zurzeit bei uns gibt. Leider gilt das auch für andere Insekten. Nur zweimal war ein Kleiner Kohlweißling und einmal ein Waldbrettspiel zu vermerken. Um so überraschter war ich, plötzlich ein Männchen des Blauen Eichenzipfelfalters auf einem Ampferblatt still sitzen zu sehen. Lt. Ruckstuhl hat das Männchen auf dunkelbraunem Grund blaue Flecken. Seltsam dieser hat bis auf die schwarzweiße Endbinde ganz blaue Flügel. Bestimmung K.-B. Kühnapfel.

Waldbrettspiel, Kleiner Kohlweißling M., Blauer Eichenzipfelfalter M. Fotos AGON/Ackermann 01.07.2024

 

 

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