Aktuelle Beobachtungen 2017-1 zurück  

Hier finden Sie aktuelle Beobachtungen vor allem aus dem Bereich TK25-4511 Schwerte und Umgebung.
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Kranichzug Rastplätze in Europa
Beobachtungen im Kreis Unna: www.oagkreisunna.de

 

Schneeglöckchen läuten den Vorfrühling ein. Foto AGON/Ackermann, 21.02.2017

Di. 21.02.2017 Villigst: Rotmilan
U.+D.Ackermann: Während der Fahrt zum Werkzeug Einladen um 9 Uhr ein von einer Krähe belästigter Rotmilan über Villigst. Kraniche ziehen schon, Rotmilane kehren zurück und die Schneeglöckchen blühen, der Vorfrühling kann nicht mehr weit sein. Doch erst soll noch ein Sturmtief kommen, sagt der Wetterbericht. Für heute hatte er auch Regen vorhergesagt - und es schien die Sonne!

Di. 21.02.2017 Is.-Schälk: Rotmilan
M.Osthold: Heute zwischen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr kreisten 2 Rotmilane über der Gaststätte 'Zum Schälk'.

Mo. 20.02.2017 Is.-Grürmannsheide: Rotmilan
D.Osthold: Heute habe ich gegen 15:00 Uhr den ersten Rotmilan in Grürmannsheide, direkt am Beginn des Schälker Waldes beim Überfliegen der Schälkstrasse beobachtet. Schön, dass sie wieder da sind.

So. 19.02.2017 Schwerte: Schwarzspecht
K.+U.Hertel: Bei dem heutigen Spaziergang in der Morgensonne flog uns im Schwerter Wald eine Schwarzspechtdame und ein Baumläufer vor die Linse.

Baumläufer und Schwarzspecht im Schwerter Wald. Fotos U.Hertel, 19.02.2017

So. 19.02.2017 Altendorf: Feldlerche, Blässgans
D.Ackermann: In den Altendorfer Ruhrwiesen neben Grau- und Nilgänsen ein separater Trupp von 63 Blässgänsen. Dort auch eine Feldlerche im Singflug und ein Turmfalke.

Einer passt auf, damit die anderen in Ruhe fressen können: Blässgänse. Foto AGON/Ackermann, 19.02.2017

 

Sa. 18.02.2017 Westhofen: Beobachtung
U.+D.Ackermann: Auf der Röllingwiese herrschte am Nachmittag unter den Enten einige Aufregung, möglicherweise durch etwas entfernte Schussgeräusche. Vor allem die Pfeifenten stiegen mehrmals auf, suchten wohl nach der Störung und gingen wieder zur Wasserfläche hinunter. 27 Höckerschwäne zählten wir heute. Bei einigen Paaren kam schon Balzstimmung auf. Die Spießente ist noch vor Ort.

Pfeifenten kommen vom Aufklärungsflug zurück. Noch ein Bewerber schwebt zum Heiratsmarkt ein. Pech - die beiden Schwäne sind schon verlobt.
Buntspecht am Robinienstamm. Schwanzmeisen in der Warteschlange vorm Futterknödel. Alle Fotos AGON/Ackermann, 18.02.2017
Weißstorch. Foto Thorsten Klein, 18.02.2017
Mäusebussard links und Rotmilan. Foto AGON/Herrmann, 18.02.2017

Sa. 18.02.2017 Westhofen: Weißstorch
T.Klein: Ich habe einen Storch an den Röllingwiesen fotografiert am 18.2.17

Sa. 18.02.2017 Bürenbruch: Rotmilan
O.Herrmann: Heute wieder Rotmilan und drei Bussarde hier. Ausserdem am Nachmitteg bis in die Dunkelheit hinein unzählige Kraniche über der Schälker Heide, auf dem Bild ein Rotmilan und ein Mäusebussard.

Sa 18.02.2017 Iserlohn: Kraniche
W.Pitzer: Während eines Stadtbummels in Iserlohn überflogen ca 100 – 120 Kraniche um 10.50 Uhr sehr niedrig und sehr ruhig die Fußgängerzone Richtung Norden.

Sa. 18.02.2017 Ergste: Kraniche
D.Ackermann: Durch ihr Rufen machten sie um 11:55 Uhr auf sich aufmerksam. Etwa 60 Kraniche zogen vom Bürenbruch kommend in NO-Richtung, kreisten flügelschlagend(!) zunächst an der Aufwindkante des Steinbergs, wurden dabei vom Wind immer weiter nach Osten abgetrieben. Dabei merkten sie wohl, dass weiteres Kreisen keinen Sinn machte und zogen in ihrer NO-Richtung um 11:58 Uhr weiter.

Fr. 17.02.2017 Schwerte: Kraniche
W.Pitzer: Heute um ca 21.00 Uhr hörte ich überm Schwerter Norden einen Kranichtrupp ziehen.

Fr. 17.02.2017 Villigst: Kraniche
B.Bahmüller: Heute um 15:25 Uhr flog ein großer Zug Kraniche in etwa nördlicher Richtung über Villigst hinweg.

Do 16.02.2017 Röllingwiese: Spießerpel usw.W.Pitzer: Wenig Betrieb am Beobachtungsstand ließen heute ruhige Beobachtungen zu. Das schöne warme Nachmittagswetter ließ die ca 20 Höckerschwäne und die zahlreichen Bläßrallen schon ihre Reviere abstecken. Selbst einige der ca 40 Pfeifenten kamen schon in Balzstimmung. Ca 40 Krick- und 80 Schnatterenten, viele Stockenten, 1 Spießerpel, 1 Silber- u. 1 Graureiher, sowie wenige Zwergtaucher konnten in aller Ruhe beobachtet werden. 2 Mäusebussarde auf der anderen Ruhrseite nutzten die wärmenden Sonnenstrahlen für die Körperpflege. An der Futterstelle ließen sich wieder die obligatorischen Kohl-u. Blaumeisen, sowie Rotkehlchen, Zaunkönig und der Buntspecht sehen.

Buntspecht an der Futterstelle Schnattererpel alle Fotos: AGON/Pitzer 16.02.17 Silberreiher in der Röllingwiese

Do. 16.02.2017 Ergste: Kernbeißer
D.Ackermann: Am Rand eines Vogelschwarms, der im Sembergwald durch die Baumkronen zog, saß ein Kernbeißer auf einem Ast.

Mi. 15.02.2017 Westhofen: Beobachtung
U.+D.Ackermann: Über den schönen Sonnenschein und zweistellige Temperaturen freuten sich Beobachter und anscheinend auch Beobachtete gleichermaßen. Besonders eine Heckenbraunelle schien die Sonne regelrcht zu genießen, erst am Boden zwischen vertrocknetem Kraut, dann auf einem liegenden Robinienstamm. Ein Kleiber stocherte in den Rindenspalten einer anderen Robinie und eine Rötelmaus sah ab und zu aus einem Loch und prüfte die Sicherheitslage. Der Spießerpel gründelte heute näher am Beobachtungsstand und ein Graureiher versuchte sich im Fische Fangen, brachte aber nur ein altes Blatt nach oben.

Kleiber bei der Nahrungssuche, Rötelmaus prüft die Sicherheitslage und Heckenbraunelle sonnt sich.
Spießente gründelt im seichten Wasser und Graureiher würde gern Fische oder Frösche fangen. Alle Fotos AGON/Ackermann, 15.02.2017

15.02.2017 Bürenbruch: Rotmilan
M.Donner: Heute hielt sich wieder der Rotmilan lange Zeit bei uns auf, er nahm auch Futter auf dem großen Acker neben unserem Haus auf und wurde deshalb sofort von einer Rabenkrähe angegriffen. Ausserdem konnte ich noch zwei Bussarde fotografieren, die lange Zeit über unserem Haus kreisten.

Rotmilan, Rotmilan und Rabenkrähe, zwei Mäusebussarde. Fotos M.Donner, 15.02.2017

15.02.2017 Dortmund: Kranichzug
M.Krökel: Um 17.10 die ersten ung. 180 Kraniche von Westhofen Richtung Kamen.

Mi. 15.02.2017 Westhofen: Beobachtung
G.Sauer: Heute in der Röllingwiese Schnatterenten, Pfeifenten, Spießente, Höckerschwan, Krickenten, Zwergtaucher, Blässhuhn,Teichhuhn, Graureiher und 2 Silberreiher.

Graureiher, Silberreiher, Spießente und Pfeifente. Alle Fotos AGON/Sauer, 15.02.2017

Di. 14.02.2017 DO-Sommerberg: Heckenbraunelle Erstgesang
W.Wiemann: Nachdem im vergangenen Jahr am 13.2. der Erstgesang der Heckenbraunelle zu hören war, hat sie sich für dieses Jahr den St.Valentinstag ausgesucht. Heute morgen gegen 9.30 Uhr bei +3° C hörte ich hier auf dem Sommerberg ihren Gesang zum ersten Male in 2017.

12.02.2017 Wasservogelzählung Schwerte Ruhrbrücke Westhofen bis Schoof einschl. Geiseckesee und Nebengewässer
H.G. Bullenda, G. Kochs, S. Kolbe, H. Künemund, W. Pitzer, G. Sauer: Haubentaucher 5, Zwergtaucher 73, Kormoran 36, Graureiher 12, Silberreiher 3, Höckerschwan 41, Graugans 68, Nilgans 43, Rostgans 0, Kanadagans 52, Bläßgans 0, Saatgans 12, Schnatterente 145, Pfeifente 49, Krickente 133, Stockente 657, Spießente 2, Reiherente 253, Tafelente 54, Schellente 11, Gänsesäger 11, Zwergsäger 3, Habicht 2, Mäusebussard 11, Wanderfalke 1, Turmfalke 4, Teichhuhn 14, Blässhuhn 397, Lachmöwe 19, Silbermöwe 2, Eisvogel 1,
Amsel 29, Bachstelze 4, Blaumeise 23, Buchfink 16, Buntspecht 12, Dohle 11, Dompfaff 3, Eichelhäher 1, Elster 10, Erlenzeisig 5, Fasan 1, Gartenbaumläufer 4, Grünling 2, Grünspecht 2, Haussperling 5, Heckenbraunelle 2, Kernbeißer 2, Kleiber 6, Kohlmeise 47, Rabenkrähe 96, Ringeltaube 21, Rotkehlchen 6, Saatkrähe 3, Schwanzmeise 0, Star 5, Stieglitz 8, Sumpfmeise 0, Wacholderdrossel 82, Wintergoldhähnchen 0, Wiesenpieper 2, Zaunkönig 2
davon nur Geis.See:
G.Kochs, W.Pitzer: Haubentaucher 2, Zwergtaucher 31, Kormoran 19, Graureiher 1, Silberreiher 1, Höckerschwan 17, Gänsesäger 7 (5,2), Zwergsäger 3 (1,2) Kanadagans 8, davon 1 mit Flügelbruch, Graugans 11, Saatgans 12, Nilgans 4, Schnatterente 53, Pfeifente 6, Stockente 322, Krickente 47, Reiherente 182, Tafelente 54, Schellente 11, Mäusebussard 2, Habicht 2, Turmfalke 1, Blässhuhn 318, Silbermöwe 2, Lachmöwe 3, Ringeltaube 8, Buntspecht 5, Bachstelze 4, Wiesenpieper 2, Zaunkönig 1, Gartenbaumläufer 2, Amsel 10, Blaumeise 8, Kohlmeise 16, Kleiber 5, Buchfink 5 , Grünling 2, Kernbeißer 1, Stieglitz 6, Dompfaff 3, Erlenzeisig 5, Eichelhäher 1, Rabenkrähe 13.

Spießente, Pfeifente m. SK, Silberreiher. Fotos AGON/Sauer, 12.02.2017

Sa. 11./12.02.2017 Schwerte: Mäusebussard mit Flügelmarkierung
U.Hertel: Gestern. 11.02.2017 gegen 14:00, habe ich auf einem Baum an der Kreuzung einen markierten Bussard gesichtet. Dieses Sichtung habe ich an Dr Martina Pauli vom Department of Animal Behaviour gesendet. Ich habe heute folgende Antwort erhalten:
„Guten Tag Herr Hertel
vielen Dank für Ihre Nachricht und das Foto! Die Flügelmarke ist exzellent zu lesen. MW ist tatsächlich ein Bussard aus unserem Forschungprogramm. Es handelt sich um eine Dame. Wir haben sie am 29. Mai 2014 etwa 15 km westlich von Bielefeld beringt. Da war sie etwas über einen Monat alt und hatte noch einen jüngeren Bruder im Nest.
Wie Sie sich sicher denken können, liefern Meldung wie Ihre extrem wichtige Daten für uns, ohne die wir viele unserer Fragestellungen gar nicht beantworten könnten. Zum Beispiel wissen wir mittlerweile, dass die meisten jungen Bussarde in einem 50km-Radius um ihr elterlichen Territorium bleiben. MW ist da schon etwa doppelt so weit gekommen, aber sie ist natürlich auch schon etwas älter. Die Unterschiede, wie früh und weit die Tiere abwandern, sind zum Teil genetisch bedingt, und auch hier kennen wir schon erste Gene, die damit zusammenzuhängen scheinen.
Die meisten Bussarde versuchen übrigens im Alter von 2 Jahren, Territorium und Partner zu finden und zu brüten. Es könnte also gut sein, dass MW bereits bei Ihnen sässig geworden ist. Sollten Sie sie öfter sehen, freuen wir uns natürlich, wenn Sie uns auf dem Laufenden halten. 
Mit vielen Grüßen und den besten Wünschen
Martina Pauli“
Des Weiteren ließ sich eine sehr helle Variante eines Bussards in den Feldern hinter dem Wellenbad Richtung Fröndenberg beobachten. Entsprechende Fotos habe ich als Anlage beigefügt.

Mäusebussarde. Fotos U. Hertel, 11.02.2017

Sa.11.02.2017 Westhofen: Beobachtung
U.+D.Ackermann: Das trübe und kalte Wetter tat dem Leben auf der Wasserfläche der Röllingwiese keinen Abbruch. Allerdings blieb an einigen Stellen hinter schwimmenden Enten eine Spur aus Eiskristallen zurück. Schnatterenten und Pfeifenten kamen recht nah zum Beobachtungsstand, der Spießerpel blieb jedoch mit der Mehrzahl der Stock-, Schnatter, Krick- und Reiherenten in der südöstlichen Ecke, wo ausdauernd gegründelt wurde. Ein Zwergtaucher zeigte seine Kunst und fing innerhalb von zehn Minuten bei vier Tauchgängen zwei Fische. Zur Futterstelle kamen fünf Schwanzmeisen, Blau und Kohlmeise, Kleiber, Buchfink, Heckenbraunelle, Rotkehlchen und ganz kurz ein Buntspecht.

Der Fisch zappelt zwar noch, doch er muss in den Schlund des Zwergtauchers.
Pfeifentenpaar, Spießerpel und Schnatterentenpaar. Alle Fotos AGON/Ackermann, 11.02.2017

Sa. 02./11.02.2017 Dortmund: Erstgesang Heckenbraunelle
W.Wiemann: Beim heutigen Frühstück gegen 8.15 Uhr sah ich aus dem Fenster unter dem großen Hortensienstrauch 7 Ringeltauben , die dort unter dem Strauch auf dem schneefreien Rasen diesen wohl nach den Samenkörnern oder –blättern dieser Pflanze absuchten. Wir lassen die Blütenstände immer über den Winter an den Sträuchern, denn bei Raureif und Schnee gibt es  einen schönen “Hingucker” in dem sonst blütenlosen Garten. Auf den Frühling werden wir wohl noch warten müssen, denn am Lichtmesstag (2.2.) hatten wir schönes Frühlingswetter. An diesem Tag hörte ich im Westfalenpark zum ersten Male in diesem Jahr die Heckenbraunelle mit ihrem vollen Gesang. Aber wie sagt doch die alte Bauernregel:
Tanzen auf Lichtmess die Mucken!
muss der Bauer nach dem Futter gucken!

oder frei von mir “übersetzt”
Singt auf Lichtmess die Braunell`,
kommt der Frühling nicht so schnell.

Hier auf dem Sommerberg warte ich noch auf ihren Gesang. Sonst ist sie immer pünktlich damit. 2.Woche im Februar.

Sa. 11.02.2017 Holzen: Schwanzmeisen am Futterplatz
H.Bloch: Seltene Gäste am Futterplatz. ca 10 Schwanzmeisen.

Fr. 10.02.2017 Ergste: Waldohreule
Am Abend im Ergster Ruhrtal eine rufende Waldohreule

Fr. 10.02.2017 Dortmund Aplerbeck: Mönchsgrasmücke
S.Kolbe: Heute an meiner Futterstelle im Garten 1 Mönchsgrasmückenweibchen.

Do. 10.02.2017 Grürmannsheide: Buntspecht
M.Osthold:
damit es nicht langweilig wird, liefere ich heute mal einen Buntspecht ab. Er machte sich heute wiederholt über den Meisenknödel her.

Buntspecht. Foto Osthold, 09.02.2017
Schwanzmeisen und Blaumeise. Foto AGON/Bloch, 11.02.2017
Grünspecht-Männchen. Foto Osthold, 09.02.2017

Do. 09.02.2017 Grürmannsheide: Grünspecht
M.Osthold: Auch heute wieder der Grünspecht in unserem Garten, aber gleich im Doppelpack, also Weibchen und Männchen.

Mi 08.02.2017 Ergste: Grünspecht und Hauskatze
U.+D.Ackermann: Gegen 8:45 Uhr arbeitet ein Grünspecht in Nachbars Garten. Offenbar gibt es dort reichlich Ameisen. Eine Viertelstunde später schleicht sich eine weiße Katze an und vertreibt den Specht. Wir müssen außerdem unsere Beete immer sorgfältig mit Maschendraht abgedeckt halten, sonst finden wir viele Überraschungen in Form von Verdauungsrückständen der nachbarschaftlichen Katzenlieblinge in der aufgelockerten Erde.

Di 07.02.2017 Westhofen: Kiebitz
H.Bloch: Heute ließ sich ein einzelner Kiebitz an der Röllingwiese sehen.

Di 07.02.2017 und So 05.02.2017 Bürenbruch: Rotmilan
O. Herrmann: Heute und vorgestern ein überfliegender und keisender Rotmilan über Bürenbruch.

Mo 06.02.2017 Grürmannsheide: Grünspecht
M.Osthold: Gestern Nachmittag war der Grünspecht bei uns im Garten und hat den Rasen ordentlich gelüftet.

Grünspecht-Weibchen in Grürmannsheide. Foto: M.Osthold, 06.02.2017

Sa 04.02.2017 Westhofen: Arbeit im NSG Ebberg, Silberreiher
D.Ackermann für AGON Schwerte: Bei bestem Wetter konnten heute gemeinsam mit der Biostation die notwendigen Landschaftspflegearbeiten im NSG Ebberg duchgeführt werden. Insbesondere wurden störende Gehölze entfernt, das Astwerk abgeräumt und Flächen von neu aufkommender Vegetation freigeschnitten. Ein überfliegender Silberreiher sorgte zwischendurch für Aufmerksamkeit, und in der Pause gab es Erbsensuppe, Brötchen und Fleischwurst, sowie Kuchen und Gebäck von der Biostation. Die AGON dankt! Wer nicht satt wurde, hatte selbst Schuld - und zum Frieren bestand sowieso kein Anlass.

Do 02.02.2017 Westhofen: Kormoran
G.Sauer: Heute um 16 Uhr in der Röllingwiese Kormorane beim Fische Fangen.

Kormoran beim Fischfang. Fotos AGON/Sauer, 02.02.2017

Do 02.02.2017 Ergste: Erstgesang Misteldrossel
E.Gödecke: Heute morgen am Elsebad der Gesang einer Misteldrossel.

Mi 01.02.2017 Ergste und Westhofen: Grün-, Bunt- und Mittelspecht, Pfeifenten
U.+D.Ackermann: Es war der Tag der Spechte. Am Nachmittag grub ein männlicher Grünspecht nach Ameisen im eigenen Rasen. Später an der Westhofener Röllingwiese kamen nacheinander ein Buntspecht und ein Mittelspecht zur Fütterung. Im Umfeld der Futterstelle spielte ein Rotkehlchen den Platzmeister und verjagte jeden Vogel, der ihm nicht genehm war. Kohl-, Blau- und eine Sumpfmeise durften bleiben, Heckenbraunelle und Buchfink wurden vertrieben. Ein Gartenbaumläufer war neugierig und musste nachsehen, was der Buntspecht an einem mageren Bäumchen gemacht hatte. Die Wasserfläche war noch weitgehend unter dem Eis. Im Westen an einer größeren offenen Stelle tummelten sich Stock-, Schnatter- und Pfeifenten und ein Kormoran. Ein weiterer Kormoran und ein Graureiher blieben an einer offenen Stelle im Osten. Ein Silberreiher flog lieber in Richtung Westen ab. Ein Turmfalke rüttelte zwischen Wasserfläche und Ruhr, setzte sich aber immer wieder auf das Rad der Storchennisthilfe.

Grünspecht, Buntspecht und Mittelspecht.
Rotkehlchen, Gartenbaumläufer und Buchfink. Alle Fotos AGON/Ackermann, 01.02.2017

Sa 28.01.2017 DO-Lichtendorf: Kolkrabe
S.Kolbe: Am Aplerbecker Wald bei Lichtendorf am Samstag ein rufender Kolkrabe.

Fr 27.01.2017 Is.-Refflingsen: Schwarzspecht, Sperber
S.Kolbe: Bei Refflingsen ein Schwarzspecht und ein Sperber.

Fr 27.01.2017 Westhofen: Raubwürger
G.Sauer: Am 27.1. in der Röllingwiese Schwanzmeisen 1 Raubwürger und 1 Fuchs.

Raubwürger, Schwanzmeise und Fuchs. Fotos AGON/Sauer, 27.01.2017

Fr 27.01.2017 Hagen-Hengsteysee: Beobachtung
U.+D.Ackermann: Ein Eisvogel ließ sich nur zweimal im Vorbeifliegen sehen. Dafür gab es auf der Ruhr bei plötzlich angenehmeren Temperaturen mehr zu beobachten, wahrscheinlich weil der östliche Teil des Hengsteysees noch fast komplett zugefroren war. Neben Stock- und Reiherenten tauchten etwa 8 Tafelenten immer wieder nach Nahrung. Fünf Gänsesäger verteilten sich entlang der Insel auf der Ruhr. Auffällig war ein Gimpel, der die Samen aus den vorjährigen, trockenen Birkenkätzchen holte. In den Kronen der Randbäume zur Ruhr suchte ein kleiner Trupp Schwanzmeisen nach versteckten Insektenpuppen und Spinnen. Zwei Graureiher übten sich in ihrer Weide bereits als Horstbesetzer und bei den Haubentauchern kam es kurzzeitig schon zu kleinen Balztänzen.

Gänsesägerpaar, Tafelenten und ein Kormoran.
Gimpel, Streifenköpfige Schwanzmeise und Graureiher. Alle Fotos AGON/Ackermann, 27.01.2017

Do 26.01.2017 Ergste: Gimpel, Mittelspecht
U.+D.Ackermann: Beim Nachmittagsspaziergang freuten wir uns, einen Mittelspecht zu beobachten, der die Baumrinde bearbeitete. Nur wenig weiter noch ein (in unserem Garten lange vermisster) Gimpel in den höchsten Zweigen. Nach wie vor weht ein zwar schwacher aber unangenehm kalter Nordostwind, der das Eis an den Rändern des Elsebaches bisher nicht hat tauen lassen. Etwas später, am Halstenbergweg, streute ein Bauer Mist. Einige mutige Krähen suchten schon hinterm Streuwagen nach einem etwas streng riechenden Abendessen, der Rest saß hoch oben in einer Baumkrone und wartete das Verschwinden des Bauern erst ab.

Gimpel und Mittelspecht im Licht der untergehenden Sonne. An der Elsetalwiese abwartende Rabenkrähen. Fotos AGON/Ackermann, 26.01.2017
Dompfaff an der Fütterung. Fotos AGON/Bloch, 26.01.2017

Do 26.01.2017 Holzen: Gimpel an der Fütterung

H.Bloch: Konnte schon mehrere Dompfaffen am Futterhaus beobachten.

 

Mi 25.01.2017 Westhofen: Fuchs und Raubwürger
G.Sauer: Gestern in der Röllingwiese 1 Raubwürger und Füchse bei der Paarung.

Fuchspaarung mit Zuschauer und Raubwürger. Fotos AGON/Sauer, 25.01.2017

Mi 25.01.2017 Schwerte: Wasseramsel
J.Schiffer: 25.01.17: Heute morgen gegen 11 Uhr war unterhalb der Rohrmeisterei am Mühlenstrang eine Wasseramsel zu beobachten.

Beringter Silberreiher. Foto U.Brinker, 01.10.2015

Mi 25.01.2017 Westhofen: Beringungsdaten Silberreiher
U.Brinker: nach dem gemeldeten Fund vom 1.10.2015, bekam ich gestern, am 24.1.2017, "schon" die Beringungsdaten eines Silberreihers RgNr. K47. Der Jungvogel wurde am 8.6.2015 in Weißrussland am Lukomskaye Lake in der Nähe von Vitebsk, nordöstlich von Minsk beringt. Der Silberreiher hielt sich einige Tage an der Röllingwiese und dem Wasserwerkgelände auf, bis er dann eines Tages verschwunden war, vielleicht ist er noch weiter nach Süden oder Westen gezogen.
Die Röllingwiese wird immer mehr, immer häufiger zu einem Rastplatz südwestziehender Vögel.

Mo 23.01.2017 Geisecke: Gänse und Hunde
U.+D.Ackermann: Nach den schönen sonnigen Wintertagen war nun leider das Wetter ins Neblig-Trübe umgeschlagen. Trotzdem wollten wir am Nachmittag einen Spaziergang entlang der Ruhr machen. Allerdings dachten wohl viele Hundebesitzer genau so. Gleich zu Anfang zählten wir 17 Nilgänse auf der Wiese. Nur wenig später tauchte der erste Hundebesitzer auf , der mit einem frei laufenden Hund weglos über die Wiese kam. Natürlich lief der Hund bellend auf die Gänse zu, die sich eilig in Sicherheit bringen mussten. Während wir auf dem Fahrweg des Wasserwerks an der Ruhr entlang gingen, die Reiherenten und Zwergtaucher beobachteten, wunderten wir uns über bestimmt hundert Grau- und Blässgänse, die offenbar von weiter westlich gelegenen Wiesen aufgestiegen waren und in einer Schleife, dann weiter hinten kreisend flogen und schließlich anscheinend wieder landeten. Nur wenig später stiegen sie wieder auf, und nun glaubten wir zumindest die Ursache für die Unruhe zu hören: einen laut bellenden Hund. Die Wiesen des Ruhrtals haben Bauern gepachtet, sie stehen unter Landschaftsschutz, stellenweise sind sie Geschützte Landschaftsbestandteile. Hundebesitzer (zum Glück nicht alle) kümmert das nicht, sie nehmen die Wiesen in Anspruch als ob sie ihnen gehören. Durch das dauernde Auffliegen verlieren die Gänse im Winter viel Energie, die sie für die kalten Nächte draußen dringend brauchen, wenn der gehätschelte Hund im warmen Zimmer auf seiner Decke liegt. Am Ruhrfeldgraben lockte uns ein Eisvogel mal nach Westen, mal nach Osten. Immer wenn wir fast nah genug waren, flog er weiter. Schließlich erwischten wir ihn bei sinkender Dunkelheit mehr schlecht als recht auf einem Ast genau überm Fahrweg.

Auf der Ruhr sind die Graugänse vor Hunden sicher. Alle Fotos AGON/Ackermann, 23.1.17
Vom Hund aufgescheuchte Bläss- und Graugänse.
Reiherenten sind zwar jetzt verpaart, werden aber erst im Sommer brüten.
Der Zwergtaucher findet im Ruhrfeldgraben kleine Fische.
Teichhühner wippen auffällig mit dem unterseits weißen Schwanz: Ein Signal "hier bin ich".
Wie der Zwergtaucher mag der Eisvogel die kleinen Fische aus dem Ruhrfeldgraben.

Mo 23.01.2017 Villigst: Gartenvögel
H.Dreßler: Im Gegensatz zu vielen Beobachtern, die weniger Gartenvögel beobachten konnten, sieht es in der Elsetalstraße besser aus. Meine Beobachtung: 5+5 Amseln, 5 Blaumeisen, 6 Buchfinken, 1 Paar Buntspechte, 2 Eichelhäher, 4 Grünfinken, 1 Grünspecht, 7 Kohlmeisen, 4 Rotkehlchen, 3 Schwanzmeisen.

Do 19.01.2017 Is.-Hennen, Holzwickede: Rostgänse, Zwergsäger
S.Kolbe: Im Bereich Lettenhof 34 Rostgänse auf einer Wiese und auf dem Geiseckesee mindestens zwei männliche Zwergsäger, wahrscheinlich aber mehr (wegen der großen Entfernung war mit dem Fernglas keine einwandfreie Bestimmung möglich).


Do 19.01.2017 Villigst - Schwerte: Beobachtung

U.+D.Ackermann: Manchmal ist auf dem kurzen Stück Ruhrtal zwischen Villigst und Schwerte mehr zu beobachten als auf dem Bürenbruch oder der Röllingwiese. Auf der Ruhr stand unter der Fußgängerbrücke bildschön ein Graureiher auf einer winzigen Insel. Auf der Ostseite zwei Höckerschwäne, Zwergtaucher, Stockenten, zwei Blässrallen und ein Paar Gänsesäger und auf der Wiese neben dem alten Radweg ein Trupp von ca. 50 Wacholderdrosseln bei der Nahrungssuche.

Graureiher auf "seiner" Insel, Wacholderdrossel und Elster genießen die letzten Strahlen der Abendsonne. Fotos AGON/Ackermann, 19.01.2017

Mo 16.01.2017 Is.-Hennen und Westhofen: Beobachtungen
U.+D.Ackermann: Im Bereich der Baarbachmündung in die Ruhr ist ein ähnlicher Effekt zu beobachten wie an der Einleitung des Klärwerkes Schwerte. Das sehr nährstoffreiche Wasser sorgt auf dem Umweg über Kleinorganismen für Nahrung für die Wasservögel. So hielten sich heute Vormittag besonders viele Stockenten, etliche Krickenten, eine Mandarinente, einige Zwergtaucher, ein Haubentaucher, zwei männliche und ein weiblicher Gänsesäger dort auf. Die gestern von G. Kochs und H.-G. Bullenda beobachtete Sumpfohreule war allerdings wohl weiter gezogen und nicht mehr anzutreffen.
Auf der Wasserfläche der Westhofener Röllingwiese hielt sich heute Nachmittag ein Trauerschwan (Zooflüchtling oder Parkvogel) mit mehreren Höckerschwänen auf.

Freundschaft? Wohl kaum. Graureiher zwischen Schafen, Gänsesäger und Mandarinente auf der Ruhr.
Graureiher genießt die Sonne. Trauerschwan und Höckerschwan auf der Röllingwiese. Alle Fotos AGON/Ackermann, 16.01.2017

15.01.2017 Bürenbruch/Ergste: Bergfinken, Silberreiher
U.+D.Ackermann: Auf der Fahrt zum Bürenbruch am Nachmittag waren wir schon erstaunt über den Silberreiher, der auf der Wiese unterhalb der Kreuzschlenke stand und uns nur das Hinterteil zukehrte. Auf unserem Rundgang zunächst wie üblich kein Vogel, dann kam aber ein Schwarm von geschätzt 50 - 60 Buch- und Bergfinken, der in den Kronen der höchsten Bäume einfiel und nach kurzem Aufenthalt weiter flog. Nur wenig weiter auf dem Rückweg ein überfliegender Trupp von sicher 40 - 50 Wacholderdrosseln. Als wir am Ergster Friedhof gegen 16:30 Uhr wieder zum Auto gingen, sahen wir gerade noch unseren Silberreiher auf der Wiese vor dem Friedhofseingang landen. Sehr aufmerksam ging nach Reiherart er über die Wiese. Schließlich hatte er anscheinend eine Maus entdeckt, pirschte sich vorsichtig an und schlug zu. Aber die Maus war wohl schneller.

Silberreiher in der Abenddämmerung am Ergster Friedhof Fotos AGON/Ackermann, 15.01.2017
Kormoraninsel 15.01.2017 verunsichertes Rehwild - wo steckt er denn? Fotos: Agon/Pitzer

15.01.2017 Is.-Hennen/Holzwickede: Sumpfohreule
H.-G.Bullenda: Näheres zu unserem Highlight des Tages während der Wasservogelzählung. Wir sahen die Sumpfohreule zweimal: zunächst ca. 150 m westlich der Ohler Mühle; wir blickten vom Weg hinunter zur Ruhr, um die Enten zu zählen, da flog ca. 15-20 m vor uns die Sumpfohreule aus der Wiese auf und flog zunächst einen Bogen über uns (gut beobachtbar), bevor sie dann in südlicher Richtung entschwand. Ca. 20 Minuten später sahen wir eine Sumpfohreule im Flug (recht nah) ca. 100 m nordwestlich der Ohler Mühle (über dem Wiesenstreifen am Ruhrufer): wir nehmen an, dass es sich um das zuvor beobachtete Exemplar handelt, aber es ist nicht auszuschließen, dass es eine zweite Sumpfohreule war.

15.01.2017 Wasservogelzählung Schwerte Ruhrbrücke Westhofen bis Schoof einschl. Geiseckesee und Nebengewässer, 55 Arten
H.G. Bullenda, G. Kochs, S. Kolbe, H. Künemund, W. Pitzer, G. Sauer: Haubentaucher 2, Zwergtaucher 102, Kormoran 22, Graureiher 16, Silberreiher 5, Höckerschwan 70, Graugans 56, Nilgans 11, Rostgans 6, Kanadagans 137, Bläßgans 0, Schnatterente 39, Krickente 37, Stockente 424, Pfeifente 4, Spießente 0, Reiherente 161, Tafelente 8, Schellente 2, Gänsesäger 6, Habicht 1, Mäusebussard >8, Turmfalke >4, Sumpfohreule 1, Teichhuhn 15, Blässhuhn 217, Lachmöwe 33, Silbermöwe 0, Eisvogel 1,
Amsel >65, Bachstelze 1, Blaumeise >41, Buchfink >8, Buntspecht >7, Dohle 2, Dompfaff 3, Eichelhäher 7, Elster 10, Erlenzeisig 1, Fasan 1, Gartenbaumläufer 4, Grünling 5, Heckenbraunelle 1, Haussperling >3, Kleiber >11, Kohlmeise >35, Rabenkrähe 59, Ringeltaube 48, Rotkehlchen >21, Saatkrähe 3, Schwanzmeise 4, Star >12, Sumpfmeise 3, Wacholderdrossel >74, Wintergoldhähnchen 2, Wiesenpieper 1, Zaunkönig 6, .
davon nur Geisecker See
W.Pitzer: Zwergtaucher 51, Kormoran 8, Graureiher 1, Silberreiher 4, Höckerschwan 48, davon 9 juv., Gänsesäger 1 m, Kanadagans 2 Schnatterente 36, Pfeifente 4, Stockente 112, Reiherente 147, Tafelente 8, Schellente 2w, Mäusebussard 1, Habicht 1, Blässhuhn 204, Teichhuhn 1, Lachmöwe 24, Eisvogel 1, Ringeltaube 18, Buntspecht 4, Bachstelze 1, Wiesenpieper 1, Heckenbraunelle 1, Zaunkönig 2, Gartenbaumläufer 3, Rotkehlchen 4, Amsel 15, Blaumeise 17, Kohlmeise 14, Kleiber 7, Buchfink 5 , Grünling 2, Dompfaff 3, Erlenzeisig 1, Eichelhäher 1, Rabenkrähe 6.

13.01.2017 Ergste: Stieglitze
U.+D.Ackermann: Die Gruppe von 8 Stieglitzen ist immer noch in der Gegend unterwegs (siehe 08.01.2017). Heute saßen sie in der Krone einer anderen Buche. In der Nacht hatte Tief "Egon" für etwas Schnee gesorgt, der aber unten in Ergste nur als Matsch auf den Straßen lag. Oben auf dem Bürenbruch war es dann doch mehr Pappschnee, der deutliche Fährten von Reh und Damwild zeigte. Heute schwiegen die Vögel dort still. Gestern Vormittag dagegen eine Spur von Frühlingsahnen. Es trommelten mindestens zwei Buntspechte und die Kleiber ließen sich hören.

12.01.2015 Wo bleiben unsere Gartenvögel?
D.Ackermann: Die Frage wird zurzeit von Gartenbesitzern und Vogelfreunden heftig diskutiert. Deshalb hier ein Zwischenbericht des NABU NRW zur Stunde der Wintervögel:

"Düsseldorf /Berlin– Die siebte bundesweite „Stunde der Wintervögel“ steuert auf einen neuen Teilnahmerekord zu: Bis zum heutigen Mittwoch sind allein in Nordrhein-Westfalen bereits Meldungen von mehr als 19.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunden aus knapp 13.000 Gärten beim NABU eingegangen. Noch bis zum 16. Januar können Zählergebnisse nachgemeldet werden, und auch die Eingabe der postalisch eingegangenen Meldungen steht noch aus.
Weniger erfreulich sind die Zählergebnisse. Wie schon im Vorfeld befürchtet, fehlt ein Teil der sonst in den Gärten zu beobachtenden Wintervögel: Statt der knapp 42 Vogelindividuen pro Garten im langjährigen Mittel wurden in diesem Jahr nur 34 Vögel pro Garten gemeldet – ein Rückgang von knapp 20 Prozent. „Damit bestätigen sich durch die systematische Bestandserfassung im Rahmen der Aktion die zahlreichen Meldungen von besorgten Bürgern, die in den vergangenen Monaten von gähnender Leere an den Futterhäuschen berichteten“, sagt Heinz Kowalski, stellvertretender Vorsitzender und Ornithologe des NABU NRW.
Ein genauer Blick auf die vorläufigen Ergebnisse macht den Experten des NABU jedoch Mut: „Die extrem niedrigen Beobachtungsraten beschränken sich auf solche Vogelarten, deren Winterbestände hierzulande sehr stark vom Zuzug von Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten abhängen“, so Kowalski.
Besonders deutlich wird dies bei allen sechs heimischen Meisenarten: Die häufigen Kohl- und Blaumeisen sind in diesem Winter in Nordrhein-Westfalen nur etwa halb so oft, die selteneren Tannen-, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeisen sogar um bis zu drei Viertel weniger gesichtet worden als im Vorjahr. Auch über die Hälfte der Kleiber und Schwanzmeisen fehlt. Die Winterbestände der Finkenarten Kernbeißer (Minus 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Erlenzeisig (Minus 44 Prozent) sind dagegen lediglich – nach ihren Höhenflügen im vergangenen Winter – auf Normalmaß geschrumpft. „Andererseits haben wir ungewöhnlich hohe Zahlen von Arten, deren Bestände immer nur teilweise von uns nach Süden abwandern“, stellt Kowalski fest. Zu diesen Arten gehört vor allem der Star, außerdem Amsel und Singdrossel. Diese Arten sind jedoch generell im Winter in kleineren Zahlen bei uns vertreten, so dass sie das Fehlen der häufigen Wintervögel nicht ausgleichen können.
„Der Vergleich mit Daten aus der Beobachtung des Vogelzugs im vergangenen Herbst legt nahe, dass eine besonders geringe Wanderneigung vieler Vögel die auffallend niedrigen Vogelzahlen dieses Winters plausibel erklären“, so Kowalski. Dazu passe auch, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands deutlich geringer ausfallen als in Nordrhein-Westfalen. „Vermutlich aufgrund des bis zum Beginn des Zählwochenendes extrem milden Winters haben manche Wintervögel in diesem Jahr wohl auf halber Zugstrecke Halt gemacht und sind gar nicht bis NRW gekommen.“
Nicht ausgeschlossen werden kann jedoch, dass auch ein schlechter Bruterfolg bei Meisen und anderen Waldvögeln im vergangenen Frühjahr zur niedrigen Zahl an Wintervögeln in den Gärten beigetragen hat. Dies kann wiederum anhand der Ergebnisse der nächsten großen Vogelzählung überprüft werden, wenn im Mai wieder tausende Vogelfreunde im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel“ die Brutzeitbestände der heimischen Gartenvögel erfassen."

12.01.2017 HA-Garenfeld: Nach wie vor viele Gartenvögel!
K.Irmscher: mit Interesse habe ich heute, 12. 01. 2017, in der Ausgabe der Ruhrnachrichten den Artikel zum Ausbleiben von heimischen Singvögeln gelesen. Ich wohne in Hagen-Garenfeld am Rande der Siedlung in der Westhofener Straße. Unser Haus ist das „Überfluggebiet“ zahlreicher Vögel zwischen Hengsteysee und Ruhrtalwiesen. Da wir einen großen Garten mit zahlreichen Laubbäumen, Büschen und Hecken, einen Garten, in dem keinerlei Chemie verwendet wird, haben, ist die Zahl der Singvögel, aber auch von Eichhörnchen, Igeln, Mardern, Wildkaninchen, Wieseln, Fledermäusen, Fuchs, aber auch von Greifvögeln wie Bussard, Fallke, Milan, neulich auch von einer Waldohreule recht groß. In dieser Saison haben wir am Futterplatz Stieglitze, Dompfaffe, Blau-, Kohl-, Schwanz- und Weidenmeisen, Rotkehlchen, Kleiber, Baumläufer, Buch- und Grünfinken, Amseln, Stare, Tauben, Zaunkönige, Braunellen, Grün- und Buntspecht, Eichelhäher, Elstern, Raben angetroffen. Einen Rückgang der Singvögel konnten wir hier nicht feststellen. Lediglich die Stieglitze kommen nicht mehr als Gruppe, sondern einzeln. Zeisige allerdings haben wir in diesem Winter noch nicht angetroffen. Soweit unsere Feststellungen, die von Beobachtungen, wie in den Ruhrnachrichten berichtet, abweichen.

12.01.2017 Geisecke: Nach wie vor viele Gartenvögel!
H.Schmitt: In den letzten Wochen wird an vielen Stellen über die geringe Zahl der Vögel in unseren Gärten berichtet, so auch in der heutigen Ausgabe der RN. Diese zahlreichen Berichte decken sich nicht mit den Beobachtungen in unserem Garten in Geisecke in der Dorfstraße. Hier gibt es gegenüber den Vorjahren wenig Veränderung. Es sind viele Kohl- und Blaumeisen zu sehen, gelegentlich Gruppen von Schwanzmeisen, aber keine anderen Meisen. Amseln in großer Zahl und besonders häufig, bis zu zehn (oder mehr) Haussperlinge, auch manchmal Feldsperlinge. Zwei Buntspechte besuchen uns wie in früheren Jahren regelmäßig (männl. + weibl. ?) und auch zwei(?) Rotkehlchen. Außerdem hin und wieder Grünfinken, Elstern, Rabenkrähen, versch. Tauben (Ringeltauben u. Türkentauben) . . . etc. Gerade, während ich dies schreibe, wieder einmal ein Eichelhäher. Leider bisher noch keine Dompfaffen oder andere Arten. Aus der Ferne sehen (und hören) wir die Gänse im Ruhrtal.

11.01.2017 Fröndenberg/Dellwig: Beobachtungen
H.Künemund: Unsere hiesige Gänseschar hält sich z.Zt. überwiegend an der Kuhbrücke auf. Zu sehen waren ca. 250 Grau-, 100 Kanada - 80 Bläß-, und jeweils 2 Nil-, und Nonnengänse. Waldohreulen im Ort. Bei einem Abstecher zur Hönnemündung erwartungsgemäß die Wasseramsel. Im nahegelegenen Obstgarten sehr viele Amseln u. Wacholderdrosseln beim Apfelschmaus. 18 Lachmöven überflogen das Gebiet.

10.01.2017 Bad Hersfeld: Kraniche
Oswald Kolodzie: Wir, mein Freund und ich, haben gestern Abend den 10.01.2017 um ca. 19 Uhr in Bad Hersfeld, Fritz-Rechberg-Str. laute Kranichlaute vernommen wie sie bei einem Vorbeiflug zu hören sind. Es war dunkel, wir konnten am Himmel nichts sehen und auch nicht in welche Richtung diese geflogen sind. Nur seltsam dass schon zum 10. Januar  hier Aktivitäten zu verzeichnen sind. Weiterhin habe ich im Landkreis Bad Hersfeld bei Friedewald einen Kranich beobachtet, der  nicht am Vogelzug teilgenommen hat, und dies  war Anfang Dezember 2016. Das alles verwundert mich sehr.

10.01.2017 Hagen: Graugänse
H.Bloch: 120 Graugänse unterhalb der Hohensyburg  in den Wiesen des Naturschutzgebietes Ruhraue Syburg gesichtet.

Graugänse im NSG Ruhraue Syburg. Foto AGON/Bloch, 10.01.2017

10.01.2017 Schwerte-Holzen: Rotmilane
Schiffer: 10.01 Schwerte-Holzen Kopernikusstr. Gegen 10 Uhr zwei Rotmilane in ca. 80m Höhe im Gleitflug zu sehen. Abzug Richtung SW

Stieglitze in der Rotbuche. Fotos AGON/Ackermann, 08.01.2017

08.01.2017 Ergste: Stieglitze
D.Ackermann: Erst saß am Vormittag nur eine Blaumeise in der Krone von Nachbars Buche. Als ich endlich das Fernglas hervorgekramt hatte, war die Meise verschwunden. Dafür saßen aber plötzlich 8 Stieglitze verteilt in der Buchenkrone. Der Nebel ließ alles grau in grau erscheinen. Im Foto links habe ich versucht, vor allem durch Anheben des Kontrastes den Nebel etwas auszutricksen.

07.01.2017 Is.-Hennen: Bläss- und Rostgänse
S.Kolbe: Im Ruhrtal unterhalb Ohler Mühle/Lettenhof hielten sich etwas über 200 Blässgänse und 15 Rostgänse auf.

07.01.2017 DO-Sommerberg: Wintervogelzählung
W.Wiemann: Hier meine Meldung zur NABU-Wintervogelzählung. Am 7.1. von 9.15 – 10.15 Uhr bei -5° C und ca. 5 cm Schnee zählte ich in unserem Garten u. Obsthof : 8 Haussperlinge, 5 Amseln, 2 Kohlmeisen, 2 Ringeltauben, 1 Elster sowie 35 Wachholderdrosseln,  die unserem großen Walnussbaum zur Zwischenrast eingefallen waren. Dieser Baum ist wegen seiner Lage (wahrscheinlich der höchste Punkt vom Sommerberg) bei  durchreisenden Wintergästen als Rastplatz sehr beliebt. Seit Sonntag besuchen ihn immer wieder 15-20 Bergfinken.

06.01.2017 Villigst: Wasseramsel und weitere Beobachtungen
U.+D.Ackermann: Es hätte ja sein können, dass wir uns gestern getäuscht hatten. Deshalb sahen wir heute Nachmittag lieber noch einmal nach, was östlich der Brücke Villigst auf der Ruhr schwamm. Wie die Wächter saßen zunächst vier Kormorane auf überhängenden Ästen über der Ruhr. Drei Zwergtaucher tauchten unermüdlich nach kleinen Fischen und schließlich entdeckten wir das (wahrscheinlich) gestern gesehene Gänsesäger-Männchen etwas versteckt am Ufer. Dort blieb es aber nicht sondern es flog, nachdem es eine Strecke geschwommen war, flussabwärts unter der Brücke hindurch. Es wurde wohl "mitgerissen" durch zwei weitere fliegende Gänsesäger, die von Osten her kamen - und wir trauten unseren Augen kaum - eine Wasseramsel flog noch hinterher. Die hatten wir in Schwerte schon seit langem nicht mehr gesehen. Am nördlichen Ufer genossen zwei Graureiher die Sonne.

Prachtvoll schillernder Gänsesäger, Zwergtaucher im unscheinbaren Wintergefieder und landender Graureiher an der Ruhr bei Villigst. Fotos AGON/Ackermann, 06.01.2017

06.01.2017 Hengsteysee: Gebirgsstelze und weitere Beobachtungen
U.+D.Ackermann: Der Frost zeigt auch am Hengsteysee Wirkung. Weite Bereiche sind zugefroren. Auf einer eisfreien Fläche zwischen dem "Schlösschen" Niedernhof und der Insel waren heute Vormittag 90 Höckerschwäne zusammen gerückt. Ebenso gesellig verhielten sich rund 60 Lachmöwen, die allerdings auf dem Eis standen. Weitere Lachmöwen, Enten, Zwergtaucher schwammen auf der offenen Fläche. Im östlichen Bereich des Sees hielten sich zeitweise 25 Höckerschwäne teils im Wasser, teils auf dem Eis stehend auf. Der Wasserstand der Ruhr war am Einlauf außergewöhnlich niedrig, so dass die Kiesinsel nach Westen in eine Schotterspitze auslief. Dort saßen drei Kormorane, von denen zwei die Flügel zum Trocknen aufgespannt hielten. Außerdem kamen weitere Flussschotterbänke neben der Kiesinsel zum Vorschein. Dort suchte eine Gebirgsstelze zwischen den Steinen nach Nahrung. Auf der Ruhr war neben einem Haubentaucher und Stockenten noch ein Gänsesägerpaar und ein zusätzliches Weibchen zu beobachten.

Kormorane trocknen die Flügel und Gebirgsstelze sucht Nahrung.
Haubentaucher im Winterkleid und Gänsesägerpaar. Alle Fotos AGON/Ackermann, 06.01.2017

05.01.2017 Dortmund Brackel: Kraniche
R.Kolbe: Heute zogen gegen 10.30 Uhr ca 45 Kraniche über Do.Brackel Richtung Süden.

05.01.2017 Dortmund, Villigst: Kraniche, Gänsesäger
U.+D. Ackermann: Auf der Fahrt nach Dortmund lockte uns das sonnige Wetter zu einem Kurzbesuch in den Romberg-Park. Hier waren wenigstens noch einige Gartenvögel zu sehen. Auf dem weitgehend zugefrorenen Teich drängten sich Stockenten und einige Teichhühner an einer eisfreien Stelle. Zuvor auf der Fahrt flogen gegen 10:20 Uhr ca. 50 Kraniche über die Autobahnabfahrt Dortmund-Süd. Gestern schon meldete Frau Lips einen Zug Kraniche über Schwerte. Die Vögel hatten wohl versucht, den Winter über in der Diepholzer Moorniederung (?) zu bleiben, wurden dann aber vom Sturm und der Kälte vertrieben. Am Nachmittag auf dem Weg nach Schwerte konnten wir von der Fußgängerbrücke aus auf der Ostseite der Villigster Ruhrbrücke mindestens zwei Zwergtaucher und einen Gänsesäger beobachten.

Gartenvögel im Romberg-Park: Rotkehlchen und Amsel genießen aufgeplustert die Sonne während der Zaunkönig fleißig die Lindenborke nach Spinnen und Insektenpuppen absucht. Fotos AGON/Ackermann, 05.01.2017
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